GND einer Schaltung mit PE verbinden?

Hallo zusammen,

ich frage mich, ob ich in den folgenden Schaltung den Spannunsregler mit dem Gehäuse zwecks besserer Kühlung verbinden darf.

Zusätzlich wollte ich das Gehäuse auf PE legen, damit dieses nicht unter 230V Spannung stehen kann, wenn die Relaiskontakte irgendwie mit dem GEhäuse verbunden wären.

Das Relais schaltet Ströme bis 2A und 230V Spannungen und die Kontakte sind unten auf der Leiterplatine langgeführt.

http://img688.imageshack.us/f/unbenanntcqw.jpg/

Auf Eure Antworten bin ich gespannt.

Vielen Dank und viele Grüße,

Matthias.

Hallo,

Zusätzlich wollte ich das Gehäuse auf PE legen,

JA! das solltest unbedingt tun!!!

Gruß Angus

Hallo,

ich frage mich, ob ich in den folgenden Schaltung den
Spannunsregler mit dem Gehäuse zwecks besserer Kühlung verbinden darf.

dürfen darfst du alles!
Man sollte allerdings das Potential der Kühlfläche beachten.
Wenn es auf Masse liegt, gibt es normalerweise keine Probleme.

Zusätzlich wollte ich das Gehäuse auf PE legen, damit dieses
nicht unter 230V Spannung stehen kann, wenn die Relaiskontakte
irgendwie mit dem Gehäuse verbunden wären.

Das ist sogar zwingend nötig, sonst wären die einschlägigen
Bedingungen der VDE nicht erfüllt.
Auch der Deckel des Gehäuse ist mit einem PE-Kabel zu versehen.

Außerdem muss das Relais und die Schaltung die vorgeschriebene
Spannungsfestigkeit haben und die Luft- und Kriechstrecken
müssen entsprechende Werte haben.

Wenn du allerdings dieses Wissen nicht hast, bist du verpflichtet,
dein Kunstwerk von einem Fachmann abnehmen zu lassen.
Ich sehe auch nicht, dass unter der Platte eine Isolierung
zum Gehäuse hin vorhanden ist.

Das Relais schaltet Ströme bis 2A und 230V Spannungen und die
Kontakte sind unten auf der Leiterplatine langgeführt.
http://img688.imageshack.us/f/unbenanntcqw.jpg/
Auf Eure Antworten bin ich gespannt.

Auch zur Ausführung des Schutzleiters gibt es Festlegungen.
Gruß Uwi

Hallo,
Du solltest unbedingt das Gehäuse mit dem Schutzleiter verbinden. Und zwar jedes berührbare leitfähige Teil. Außerdem dringend die Platine zum Gehäude hin isolieren. Unbedingt die Kriechstecken auf der Platine kontrollieren - Steuerseite und Leistungsseite müssen weit genug auseinander liegen. Ich sehe keinen Trafo - entweder hast Du an der Eingangsbuchse Niederspannung und Netzspannung nicht getrennt geführt (den Wust solltest Du unbedingt auseinander dröseln und besser voneinander isolieren!), dann solltest Du das dringend beseitigen - oder es gibt gar keine Trennung zwischen Netzspannung und Steuerteil, dann schmeiß das ganze in die Tonne und bau es mit Netztrafo nochmal neu auf! Die Zugeentlastung kann ich nicht erkennen - da hoffe ich jetzt einfach mal, dass Du daran gedacht hast und das links im Bild ein Steckkontakt ist.

Alles in allem: lass das Ding so auf keinen Fall auf die Menschheit los! Lass es auf jeden Fall von einem Profi kontrollieren!
Gruß
loderunner

Hallo zusammen,

ich frage mich, ob ich in den folgenden Schaltung den
Spannunsregler mit dem Gehäuse zwecks besserer Kühlung
verbinden darf.

Im Prinzip ja. Wobei ich mich frage, warum der überhaupt nennenswert heiß wird. Ich sehe in der Schaltung als nennenswerten Verbraucher nur das Relais.

Zusätzlich wollte ich das Gehäuse auf PE legen, damit dieses
nicht unter 230V Spannung stehen kann, wenn die Relaiskontakte
irgendwie mit dem GEhäuse verbunden wären.

Du musst zu aller erst mal 100% sicher stellen, das Kleinspannung und Netzspannung getrennt sind. Am besten baut man einen Teil der Platine als 230V Teil auf und führt über ausreichend lange Abstände nur die unbedingt benötigten Leiterbahnen - hier also nur +24V DC und 0V - zum Kleinspannungsbereich.
Das Relais baut man so ein, dass es über dieser „Grenze“ sitzt, also z.B. rechts die Spulenkontakte im Kleinspannungsberecih hat, links die Arbeistkontakte im 230V Bereich.

Das Relais schaltet Ströme bis 2A und 230V Spannungen und die
Kontakte sind unten auf der Leiterplatine langgeführt.

Ich würde da noch eine Isolierschicht vorsehen.

http://img688.imageshack.us/f/unbenanntcqw.jpg/

Das links unten ist ne Buchse. Sieht aus wie eine Buchse für Diodenstecker oder sowas. Ist die wirklich für 230V geeignet???
Ich hoffe, dass in dem Leitungswulst keine 230V und 24V Leitungen gemischt sind, vor allem, dass die Buchse - nein, es muss ja ein EInbaustecker sein - für die höchste mögliche Spannung und den höchsten möglichen Strom zugelassen ist.

Bei der Gehäuseform hast Du die Wahl:

  • Schutzklasse I, dann Gehäuse und Deckel mit dem Schutzleiter verbinden
  • Schutzklasse II, dann müssen alle spannungsführende Teile doppelt isoliert oder verstärkt isoliert sein

Leider sieht das Konstrukt bislang sehr unsicher aus, vor allem missfällt mir der Einbaustecker mit den vielen bunten dünnen Äderchen dran.
Ich hätt eher einen Kaltgeräte-Einbaustecker genommen, die gibt es auch mit eingebautem Sicherungshalter und ist für 10A/230V gebaut.
Dem Spannungsregler würde ich einen kleinen Kühlkörper spendieren, vor allem aber dafür sorgen, dass der dank vorgeschaltetem Trafo keine nennenswerte Leistung verbraten muss. Es gibt auch fertige Netzteile zum Einlöten, noch eleganter. Mir wäre dann ein sauber geerdetes Gehäuse am liebsten.