Hallo,
ein Freund versucht den Autor von folgendem, als Trauerspruch populären, Zitat herauszufinden:
„Eines Morgens wachst du nicht mehr auf.
Die Vögel aber singen, wie sie gestern sangen.
Nichts ändert diesen Tageslauf,
nur du bist fortgegangen.
Du bist nun frei.
Und unsere tränen wünschen dir Glück.“
Angeblich soll Goethe der Urheber sein, aber in der Volltextversion der Weimarer Ausgabe auf CD-ROM ist es nicht zu finden. Nur in einem Brief Goethes aus dem Jahr 1771 findet sich ein Zitat aus dem gesuchten Text: „er ist nun frey und unsere Thränen wünschen ihm glük.“
Das könnte darauf hinweisen, dass das ein Zitat eines Zeitgenossen oder zu Goethes Zeit bereits Verstorbener Autor war. Allerdings ist das offene Reimschema vielleicht zu modern für diese Zeit??
Wer weiß was?
Wendelline
Schlag nach bei - ja, wo denn?
Hallo Wendelline,
das ist wieder einer dieser Sprüche, die im Web nur deshalb herumgeistern, weil „Goethe“ drunter steht.
Man sollte den Urheber dafür verantwortlich machen, daß er die Quelle nicht preisgegeben hat:wink:
http://www.google.com/search?q=+%22Die+V%C3%B6gel+ab…
Gruß
J.
Hallo Jakob,
der geisterte schon in der Trauerliteratur herum, bevor es das Internet gab.
Gegoogelt habe ich das Zitat auch schon längst. Dort gibt es keine Antwort auf meine Frage.
Gruß,
W.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Soll das:
Your search - „Die Vögel aber singen, wie sie gestern sangen.“ - did not match any documents.
helfen?
Gruß Fritz