Moin,
wenn man dorthin verschlagen wird und auch das Wochenende dort verbringen muß, was tun?
Was sollte man gesehen haben?
Wo sollte man nach nahrhaftem suchen?
fragenden Gruß
Dirk m.
Servus Dirk,
Chöttingsch Essen & Trinken: „Zum Szültenbürger“, Prinzenstr.; unvergessen und wahrscheinlich auch unverändert (einfach aber einfallsreich und lecker, durchaus nicht bloß Pfannkuchen): Pfannkuchenhaus, Speckstr.; ferner der Vater aller Griechen in D: Potis, soweit ich mich erinnere in der Nikolausberger.
Touristisches: Einmal den Wall entlang (selten, daß ein Wall nicht ganz niedergelegt worden ist); mitsamt „Bismarckhäuschen“ - der Studiosus Otto v.B. wurde wegen unmanierlichen Betragens (ging glaube ich um ein Duell) der Stadt verwiesen und hauste also auf dem Wall, knapp außerhalb der Stadtgrenze.
Die Innenstadt als Ensemble ist sehr hübsch (wenig Bomben), diverse Kirchen sind zu besuchen und das furchtbar kitschige Gänseliesel (frische Doktoren müssen das Gänseliesel abknutschen, nachdem vorher der Brunnen und das zugehörige Gestänge mit Schmierseife behandelt worden ist).
Wenn man mag, kann man nach Nikolausberg hinauffahren und dort („hinter“ dem Ortsausgang, Richtung Nikolausberger Warte) eine im Herbst wunderschön gefärbte Kalklandschaft bewundern.
Ein schöner Ort für einen kurzen Ausflug ist die Burg Plesse (Richtung Nörten-Hardenberg gelegen).
Das Städtische Museum am Ritterplan kann man anschauen.
Göttingen hat eines der wenigen „CineMaxx“-Kinos, das man nicht versäumen sollte: Es ist architektonisch sehr gelungen in einer ehemaligen Lokhalle untergebracht.
Es gibt sicher noch vieles andere, die Erinnerungen verschwimmen und verblassen mit der Zeit…
Schöne Grüße
MM