Hallo,
nur mal angenommen (es ist noch nicht passiert, kann aber in den nächsten Tagen oder Wochen durchaus vorkommen) ein Arbeitnehmer lässt seinen ganzen angesammelten Frust raus in dem er zum Chef und/oder den Kollegen Götz von Berlichingen zitiert.
Wäre dies ein sofortiger Kündigungsgrund oder würde nur eine Abmahnung erfolgen (AN war in der Vergangenheit brav und unauffällig)? Falls nur eine Abmahnung erfolgen sollte, hat das Auswirkungen auf das Arbeitszeugnis falls AN in naher Zukunft ausscheiden sollte?
Vielen Dank für Eure Antworten
Gruß
Roland
Hallo.
nur mal angenommen (es ist noch nicht passiert, kann aber in
den nächsten Tagen oder Wochen durchaus vorkommen) ein
Arbeitnehmer lässt seinen ganzen angesammelten Frust raus in
dem er zum Chef und/oder den Kollegen Götz von Berlichingen
zitiert.
Nun, wenn er „Wo viel Licht ist, ist starker Schatten“ sagt, wird das wohl keine weiteren Konsequenzen haben 
Ansonsten ist der Tatbestand der Beleidigung sicherlich gegeben, wobei es noch eine Spiele rollen dürfte, um welche Art von Betrieb es sich handelt und welcher Umgangston dort normalerweise herrscht … dass es in Betrieben nicht immer zugeht wie in einer Klostermusterschule, haben die meisten Arbeitsrichter wohl verinnerlicht.
Die einmalige Entgleisung könnte eine Abmahnung rechtfertigen; für eine fristlose Kündigung sollte ein einmaliges derartiges Fehlverhalten nicht ausreichen. Der Zusammenhang, in dem die Äußerung fällt, spielt auch noch eine Geige - aus einer heftigen Diskussion heraus wird sich wohl kein dramatischer Fall konstruieren lassen.
ABär : Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand - es emnpiehlt sich also, sich für den Fall des Falles ein anderes Zitat als das allgemein bekannte aus dem Götz zu suchen. Sei versichert, es steht noch mehr drin als dieser eine Satz. Derjenige kann sich dann bei Veteranentreffen damit brüsten, dass er dem Chef mal so richtig den Götz zitoren hat, und niemand kann das Gegentum beweisen.
Gruß Eillicht zu Vensre
Manchmal wirkt schon eine Entschuldigung Wunder…
Zeitnot
Hi!
Da ich gerade etwas im Stess bin:
Google mal nach
Kündigung wegen Beleidigung
und schau Dir dann die Urteile an!
Du wirst feststellen, dass da sooo viele Faktoren eine Rolle spielen (können), dass als Antwort fast nur ein klares
JEIN
in Frage kommt 
LG
Guido, der das genannte Zitat (und noch einiges mehr) nur NACH einer ausgesprochenen Kündigung seinem Chef gegenüber äußerte…
…ok, meine Zeit Im Bergbau zählt nicht! Da war das der normale Umgangston 
Nun, wenn er „Wo viel Licht ist, ist starker Schatten“ sagt,
wird das wohl keine weiteren Konsequenzen haben 
Hallo Eillicht,
bei dem Betriebsklima das bei uns herrscht würde das sicherlich Konsquenzen haben. Die Chefs würden sich sogar freuen, dann hätten sie endlich einen möglichen Kündigunsgrund gefunden. Derzeit versuchen Sie mit allen Tricks gewissen Mitarbeitern das Leben schwer zu machen um sie legal loszuwerden.
Gruß
Roland
Hi Roland, ich will dich nicht forcieren, aber wenn du denn gar nicht an dich halten kannst: " SIE KÖNNEN MICH AM > GÖTZ-ZITAT[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]