Goldpreis: Welche Einheit ist das denn?

Energie und Goldpreis:
Klickst Du hier: (hatt’ ich schon oben angegeben)
Wieviel Gramm Gold kostet 1 Barrel Öl
http://www.markt-daten.de/daten/daten.htm#chart

Und wenn ich da nun nen Chart herstelle un publiziere, bei dem Brotpreis und Palladium ins Verhältnis gesetzt wird… gibts da dann auch automatisch für dich nen wirtschaftlichen Zusammenhang?

Gruss Ivo

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Such Die doch mal mit Google oder so
Unterlagen über Grössere Goldminen.

Dann Teilst Du den Energieverbrauch
inklusive ihre Aufbereitungsanlagen
und Kühlanlagen
durch die produzierte Menge Gold.
Diese Mine
http://www.anglogold.co.za/NR/rdonlyres/E08433CF-AA8…
zB braucht 40 Kwh / Gramm Gold alleine für den Schachtaufzug.
also ca 2€ (bei 5ct/Kwh) Strom pro 16€ Gold.
Wenn nun der Strompreis sich verdoppelt
kostet das Gramm 2€ mehr, alleine durch den Schachtaufzug,
wenn der Versorgervertrag endet, die Minensgesellschaft
es am Markt durchsetzen kann und ihr technisch sonst
nichts einfällt.
Speziell diese Mine zahlt aber scheinbar
weniger für den Strom, etwa 2ct Kwh.

Das gilt dann auch für andere Minegesellschafen
für andere Metalle, die in der Goldmine zum Abbau
in grosser Menge Verwendung finden.
Wenn obige Nict-Bedingungen nicht eintreffen,
dann stellt die den Betrieb ein.
Dadurch sinkt aber auch das Angebot,
Da sollte der Goldpreis dann aus diesem
grunde steigen, falls die Nachfrage nicht nachlässt.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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Kalr wird man Gold fördern
Hallo,

du verlierst die leider in Nebensächlichkeiten.

Wenn der Goldpreis dann bei 2000 Dollar steht werden auch diese Minen fördern bzw, man wird neue Minen erschliessen, was auch städnig passiert.

Ob gefördert wird hängt letztendlich vom Preis des Goldes ab, das ist beim Gold nicht anderst wie bei allen anderen Dingen.

Gruss
Börsenfan1968

Einmal schreib ich noch …
… und dann kaufe ich :wink:

Hallo,

also einmal wollte ich hierzu noch was schreiben. Ich werde dann wohl tatsächlich auch in Rohstoffe investieren - vor allem auch, weil die in US$ notieren und ich daher den Einstiegszeitpunkt für günstig halte.

Ich habe da so ein Büchlein über die Kapitalanlage in Rohstoffen bekommen, das werde ich zuerst einmal lesen. (Besser erst nachdenken und verstehen - dann handeln.)

Natürlich :smile: Allerdings war ich jetzt nicht von einem
Atomkrieg ausgagangen …

Nein, das war ja gerade der Punkt: Es braucht gar keinen Atomkrieg dazu. Dazu muss das gesellschaftliche System nicht völlig zusammenbrechen. Das Leben lief auch im Dritten Reich sehr lange ganz normal weiter. Nur hat eben jemand völlig willkürlich beschlossen, den Zugriff auf einige Konten zu sperren. Die Betroffenen konnten nicht nur nichts dagegen tun - ich bin mir sicher, dass auch diese Maßnahme vielen Menschen das Leben gekostet hat. (Auszuwandern kostet schon einiges.)

Ja, stimmt. Das war mal so leider :frowning:

Ja, und die Geschichte wiederholt sich. Auch wenn man glaubt, dass „so etwas“ nie wieder geschehen könnte. Natürlich wird nicht ganz genau das Gleiche noch einmal passieren. Aber es können jederzeit ähnliche Dinge passieren.

Von daher kann Gold nur dann eine Sicherheit gegenüber einem
vom Kollaps bedrohten Finanzmarkt sein, wenn man es
tatsächlich in der Hand hält.

Na ja, nicht unbedingt. Wenn man den Gedanken mal weitergeht,
dann könnte ja selbst derjenige der das Gold zu Hause hat, im
Alltag nur wenig damit anfangen - weil wo will er damit
bezahlen können ?

Hmm … ich weiß nicht, ob man nicht doch mit dem Gold bezahlen können würde, wenn es da auf irgendwelche Konten keinen Zugriff mehr gäbe.

Es geht also lediglich darum, sein „Vermögen“ für die Zeit der
Gegenmaßnahmen bzw. der Anfänge dieser Gegenmaßnahmen als
Antwort auf eine (potentielle) Krise „zu parken“.

Ok. … Aber letztlich gibt es keinen sicheren „Parkplatz“ für Geld. Man kann nur schauen, wo die Wiese, auf der man parkt, am wenigsten sumpfig ist und versuchen, nicht im Treibsand zu parken.

Ja, das ist halt die Sache, wenn man sein Zahlungssystem zu
einem erheblichen Anteil durch physisch nicht vorhandene
„Werte“ organisiert.
Ich erinnere nur an Argentinien vor 2 Jahren. Da gab es ja
plötzlich auch den riesen Bank-Run, eben weil das Finanzsystem
schon mehr oder weniger in der Pathologie lag und Sicherheiten
eben nicht mehr da waren.

Ja - das habe ich mal im Fernsehen gesehen. Man hat da sehr erboste Sparer gezeigt, die gegen so eine Blechwand gehämmert haben, weil sie ihr Geld wieder haben wollten. Was es mit dieser Wand nun genau auf sich hatte, weiß ich zwar nicht - aber was sie damit sagen wollten, ist angekommen.

Allerdings muss man sagen, dass hier in Europa oder aber auch
den USA oder einigen anderen Staaten, solche Ereignisse zwar
nicht völlig ausgeschlossen aber dennoch mit einer sehr
niedrigen Wahrscheinlichkeit gegeben sind.

Hmm … „Deutschland ist ein zivilisiertes Land“?

Es mag sein, dass es Spuren hinterlässt, wenn man sich Tag für Tag mit dem Dritten Reich beschäftigt. Aber letzten Endes sehe ich im Moment nicht wirklich eine Alternative zu der Art der Kapitalanlage, wie man sie kennt.

Schöne Grüße

Petra

Hallo,

also einmal wollte ich hierzu noch was schreiben. Ich werde
dann wohl tatsächlich auch in Rohstoffe investieren - vor
allem auch, weil die in US$ notieren und ich daher den
Einstiegszeitpunkt für günstig halte.

Ja, ist sicherlich eine Überlegung wert. Zwar sind die commodities (englische Übersetzung für Rohstoffe - wird häufiger benutzt) in den letzten Monaten schon sehr gut gelaufen. Allerdings lohnt sich ein Einstieg immer noch. Nicht zuletzt auch weil hier eine Knappheit deutlicher zu sehen ist.

Ich habe da so ein Büchlein über die Kapitalanlage in
Rohstoffen bekommen, das werde ich zuerst einmal lesen.
(Besser erst nachdenken und verstehen - dann handeln.)

Top :wink:

Nein, das war ja gerade der Punkt: Es braucht gar keinen
Atomkrieg dazu. Dazu muss das gesellschaftliche System nicht
völlig zusammenbrechen. Das Leben lief auch im Dritten Reich
sehr lange ganz normal weiter. Nur hat eben jemand völlig
willkürlich beschlossen, den Zugriff auf einige Konten zu
sperren.

Okay, das stimmt. Und ganz aktuell haben bzw. hatten wir ja auch den Fall Yukos bzw. Chodorkowski in Russland. Hier hat der Staat ja auch eingegriffen und ein privatrechtliches Unternehmen wieder verstaatlicht (gegen den Willen des Besitzers).
Aber das ist auch gleichzeitig der springende Punkt. Investoren sind solchen Vorgängen gegenüber mehr als abgeneigt. Selbst wenn man in dem o.g. Fall von einer Art Sonderfall sprechen kann, so hat das Ansehen Russlands dadurch sehr stark gelitten.
Allerdings kann man Russland nun auch nicht mit westlichen Industriestaaten vergleichen.

Dennoch ist so etwas im Westen nicht möglich. Denn diejenigen, die solche Maßnahmen (z.B. Konten sperren oder aber enteignen) ergreifen, würden sich damit selber schaden. Grund hierfür ist, dass wir alle im selben Boot sitzen und das auch seit dem letzten Krieg kontinuierlich gewachsen ist. Es kann jetzt keiner mehr zurück, weil er sich dann selbst schlechter stellen würde. Alle sind aufeinander angewiesen. Es müssen also bestimmte Spielregeln eingehalten werden. Das sind dann oftmals aber auch solche, die gerade von Globalisierungskritikern an den Pranger gestellt werden.

Das ist ja im Übrigen auch der Irrglaube dem Herr Putin aufsitzt. Er meint ja, sein Land dadurch stärken zu können, dass er den Staat wieder stärker in die Verantwortung nimmt und den „freien Kräften“ des Wirtschaftens misstraut.
Es führt aber nunmal kein Weg daran vorbei, dass das stärkste Regulativ auf diesem Planeten ein „freier Markt“ ist und hier insbesondere der Kapitalmarkt.

Hmm … ich weiß nicht, ob man nicht doch mit dem Gold
bezahlen können würde, wenn es da auf irgendwelche Konten
keinen Zugriff mehr gäbe.

Also gehst Du dann mit deinem Goldbarren zum Bäcker und tauscht ihn gegen Brötchen ? Ich frage mich nur, wie Du dann die enorme Menge an Brötchen die Du dafür bekommst, jemals essen willst :smile:)

Ja - das habe ich mal im Fernsehen gesehen. Man hat da sehr
erboste Sparer gezeigt, die gegen so eine Blechwand gehämmert
haben, weil sie ihr Geld wieder haben wollten. Was es mit
dieser Wand nun genau auf sich hatte, weiß ich zwar nicht -
aber was sie damit sagen wollten, ist angekommen.

Ja die Gauchos wollten halt damals ihr Geld lieber sehen und in der and haben. Jeder hatte Angst, dass es weg ist bzw. es wegen der Finanzkrise verschwinden würde - etwa den Schuldendienst des Staates. Und da wollte man es halt zu Hause haben. Ist aber auch keine richtig logische Überlegung, da in einer Finanzkrise auch das Geld was man zu Hause in Noten und Münzen hat enorm an Wert verliert - Stichwort Inflation.

VG
TraderS