Goldpreis: Welche Einheit ist das denn?

Hallo,

ihr habt mir hier schon so nett einige Fragen beantwortet - also dachte ich mir, ich frage nochmal was :smile:

Und zwar ist es so, dass ich bisher noch nicht in Rohstoffe investiert habe und demensprechend wenig Ahnung davon habe. Und nun ist mir da eine Werbung ins Haus geflattert, die mir bei Depotübertrag 2 g Gold verspricht.

Nun ja, der Kurs für Gold war auch schnell gefunden, hier zum Beispiel:
http://www.boerse-online.de/tools/boerse/einzelkurs_…&

Aber welche Einheit ist das denn? EUR 680 - also ein Kilo kann’s nicht sein, und ein Gramm kann’s auch nicht sein. Welche Einheit wird denn am Rohstoffmarkt verwendet? Ist das für alle Rohstoffarten gleich? Wie kauft und verkauft man sowas überhaupt - einfach über die Börse? Kennt jemand einen guten Link, wo ich mich mal einlesen könnte?

Für den Anfang würde ich mich aber auch schon freuen, wenn mir jemand sagen könnte, wie viel 2 g Gold wert sind und ob es sich lohnt, dafür irgendeinen Aufwand zu betreiben :wink:

Schöne Grüße

Petra

Feinunze
Hallo,

Aber welche Einheit ist das denn?

Feinunze.

Welche Einheit wird denn am Rohstoffmarkt verwendet?

Kommt auf den Rohstoff an. Außerdem muß man nicht nur bei den Einheiten, sondern auch bei den Währungen aufpassen.

Gruß
Christian

Aber welche Einheit ist das denn?

Ich plädiere mal für die (Fein)unze.

Hallo,

Aber welche Einheit ist das denn?

Feinunze.

Aha, danke. Da wäre ich nicht drauf gekommen.

Na dann werfe ich mal meine Konvertierungsmaschine an (wenn ich sie finde).

Schöne Grüße

Petra

Hi,

eine Feinunze sind rund 31,1 Gramm. Ausgehend von den 680 Euro pro Unze sind das also rund 43 Euro für 2g.

Es ist allerdings ein erheblicher Unterschied zwischen Verkaufskurs und Ankaufskurs bei Banken gerade bei den kleinen Goldbarren. Wenn Du auf Nummer Sicher gehen willst, erkundige Dich, was Banken für die kleinen 1-Gramm-Goldbarren zahlen.

Gruss Hans-Jürgen
***

Allerdings finde ich 680 Euro für eine Feinunze derzeit recht hoch.

Ich plädiere da eher für 680 USD je Unze. Das entspräche dann grob 497,50 Euro. Und dieser Kurs scheint mir beim aktuellen Goldkurs wesentlich realistischer. Für 680 Euro je Unze würde ich jedem eine ganze Tonne liefern.

Hi,

mir kams auch hoch vor, aber ich hatte keine Zeit, das zu prüfen. Du hast Recht, die Unze kostet etwa 680 USD.

Gruss Hans-Jürgen
***

Üblicherweise wird der Goldpreis
in US$ / Feinunze Reingold angegeben.
Im Moment ist er auf ca 700$.

das muss man mit 31,1 (1 Kg=31 Unzen) multiplizieren,
dann hat man den Preis in US$ pro Kilo.
Das mus man z Zt durch 1,365 dividieren,
dann sind wir bei ca. 16.000 € pro Kg,
oder 16 € pro Gramm.
1 Gramm Gold hat so ca. das Volumen einer Linse.

Münzen (90%-100%), Zahngold(?), Schmuck (55,0%) etc, sind nicht zu
100% aus Reingold, die Barren schon.

Hier ist der historische Verlauf der Goldpreise in €/Unze
http://www.markt-daten.de/daten/daten.htm#chart
also 18.000 €/Kg um 1980 war nas Maximum.
Das war aber nur kurze Zeit.

Der Goldpreis richtet sich Langfristig
nach den Energiepreisen. Golderz gibt’s genug (auch im Meerwasser),
die Energiemengen zur Gewinnung werden aber zunehmend
gewaltiger, da die Erze nicht mehr so ergiebig sind.
Aber wie immer ist Kaufkraft der Hauptnachfrager, Angebot und Nachfrage erstmal bestimmend.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Danke für die ausführliche Erklärung und den Link. Das ist ja hochinteressant, dass auch Rohstoffpreise derart starken Schwankungen unterliegen. Bisher war ich immer der Meinung, dass Gold praktisch nur zinslos angelegtes Geld ist, das zu Hause im Tresor liegt.

Und ich war sehr zurückhaltend mit einer derartigen Investition. Erstens mal fehlt mir schon der Tresor. Und außerdem kann man mit Gold - wenn man einmal ehrlich ist - nicht sonderlich viel anfangen. Gut, man kann besonders edle Kontakte damit beschichten, Schmuck daraus machen oder Zähne füllen (aua!). Aber was ist, wenn die Menschen irgendwann merken, dass man das Zeug eigentlich gar nicht unbedingt braucht und problemlos durch ein anderes Material ersetzen kann?

Na ja, vielleicht sehe ich das auch falsch. Wer weiß wie viel Gold man in meinem PC so verbacken hat - teuer genug war er ja damals :wink:

Schöne Grüße

Petra

Hmm, mein Vater ist 1970 gestorben.
Und hat mir eine gewisse Menge Gold vermacht,
die wo eine Bank sagt, Ankauf = Nymex-Börsen-Kurs minus 1% bis 3%.
Ich nehm mal an, dass er es für so den Gegenwert von 50-60€
gekauft hat pro Unze, wann weiss ich nicht,
er hat’s vieleicht selbst geerbt.
Knapp 40 Jahre sind vergangen.
die Verzinzung wird so bei 6% pro Jahr liegen.
Die Erzvorkommen, bei denen man bei heutigen
Energiepreisen gewinnbringend fördern kann,
könnten in 4-5 Jahren erschöpft sein.
Und Energie wird sicherlich eher teurer.
Dann gibt’s kein neues Gold mehr.
Die Bevölkerung im Asiatischen Raum liebt Gold
und hat bald wesentlich mehr Kaufktaft.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Deine Artikel sind mal wieder ein schönes Sammelsurium von Halbwahrheiten, Ungenauigkeiten und Phantasien. Lies doch einfach hin und wieder mal Deine eigene Visitenkarte.

das muss man mit 31,1 (1 Kg=31 Unzen) multiplizieren,

Das sollte man tunlichst lassen. Der richtige Faktor ist 32,15.

Aber warum nicht gleich $/oz in €/g umrechnen? Der Umweg über Kilogramm ist wenig zielführend.

Hier ist der historische Verlauf der Goldpreise in €/Unze
http://www.markt-daten.de/daten/daten.htm#chart
also 18.000 €/Kg um 1980 war nas Maximum.

Aber nur, weil der Dollar damals höher stand als heute.

Der Goldpreis richtet sich Langfristig
nach den Energiepreisen. Golderz gibt’s genug (auch im
Meerwasser),

Golderz gibts praktisch nicht. Gold kommt vor allem gediegen vor oder als Lösung von Goldchlorid-Komplexen.

Die Erzvorkommen, bei denen man bei heutigen
Energiepreisen gewinnbringend fördern kann,
könnten in 4-5 Jahren erschöpft sein.

Wie kommst Du auf so einen Unsinn?

Dann gibt’s kein neues Gold mehr.

Der dramatische Abschluß einer überflüssigen Artikelreihe.

C.

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Das Gold ist schon wichtig
Hallo,

Erstens mal fehlt mir schon der Tresor. Und
außerdem kann man mit Gold - wenn man einmal ehrlich ist -
nicht sonderlich viel anfangen. […] Aber was ist, wenn die Menschen :irgendwann merken,
dass man das Zeug eigentlich gar nicht unbedingt
braucht und problemlos durch ein anderes Material ersetzen
kann?

Im Grunde hast Du Recht. Allerdings gehen die Überlegungen an den Märkten wo Gold vornehmlich gehandelt wird „nicht nur“ auf Rohstoff- und somit Produktionsinteressen zurück.

Die Bedeutung und „Wichtigkeit“ die das Gold heute besitzt, rührt zu einem maßgeblichen Teil auch aus der Zeit, als es noch kein Geld gab und der sog. Goldstandard das weltweite „Zahlungssystem“ darstellte.
Wenn man so will, war das die nächste Stufe nach der reinen Tauschwirtschaft.

Nun ist es aber so, dass „das Zahlungsmittel“ Gold doch mit erheblichen Nachteilen, insbesondere in der täglichen Abwicklung, verbunden war. Das Geld und seine ihm heute zukommenden Funktionen sind dem Gold klar überlegen.
Allerdings hat das „Geldsystem“ auch einen großen Nachteil, der darauf beruht, dass das Geld über verschiedene wirtschaftliche Prozesse in seiner absoluten Menge nicht begrenzt ist.
Das Gold hingegen ist bzw. wäre eine Währung, die aufgrund der natürlichen Knappheit begrenzt ist. Wenn man so will, wäre das Gold -von dieser Seite aus gesehen- sicherer als Geld.

Daher ist es oft zu beobachten, dass der Goldpreis im Vorfeld bestimmter weltwirtschaftlicher Ereignisse, hier wären in erster Linie größere Kriege oder aber auch die (latente) Gefahr kollabierender ganzer Wirtschaftsräume zu nennen, stärker ansteigt.
Somit kann man schon sagen, dass das Gold heute eine wichtige „Ventilfunktion“ für die Kapitalmärkte darstellt. Eben weil dem Gold diese erhöhte „Werthaltigkeit“ zugesprochen wird.

VG
TraderS

Aber was ist, wenn die Menschen irgendwann
merken, dass man das Zeug eigentlich gar nicht unbedingt
braucht und problemlos durch ein anderes Material ersetzen
kann?

Der Vorteil von Gold ist, daß es
a) knapp,
und
b) nur mit enormem Aufwand zu gewinnen ist.

Das macht es mehr oder weniger inflationssicher, was man von Währungen ja nicht unbedingt behaupten kann.
Es gab in der Geschichte aber auch schon Fälle von Edelmetall-Inflation (zB nach Entdeckung der neuen Welt) oder -Deflation (zB im Mittelalter).

Technisch ist Silber bedeutender, dort übersteigt der Bedarf der Industrie (zB Foto) angeblich sogar die derzeitige Produktion.

LG
Stuffi

Ja, aber …
Hallo nochmal,

Die Bedeutung und „Wichtigkeit“ die das Gold heute besitzt,
rührt zu einem maßgeblichen Teil auch aus der Zeit, als es
noch kein Geld gab und der sog. Goldstandard das weltweite
„Zahlungssystem“ darstellte.

Ok - Gold erinnert die Menschen sozusagen an „gute alte Zeiten“, als die Welt noch in Ordnung war und es weder Börsen noch Börsencrashs gab.

Das Gold hingegen ist bzw. wäre eine Währung, die aufgrund der
natürlichen Knappheit begrenzt ist. Wenn man so will, wäre das
Gold -von dieser Seite aus gesehen- sicherer als Geld.

Auch das leuchtet mir ein.

Daher ist es oft zu beobachten, dass der Goldpreis im Vorfeld
bestimmter weltwirtschaftlicher Ereignisse, hier wären in
erster Linie größere Kriege oder aber auch die (latente)
Gefahr kollabierender ganzer Wirtschaftsräume zu nennen,
stärker ansteigt.

Aber hier habe ich ein Problem. Wer sagt mir denn, dass ich im Fall eines größeren Krieges oder kollabierenden Wirtschaftsraumes überhaupt noch Zugriff auf einen PC und mit diesem PC Zugriff auf mein Depot hätte? Letzten Endes ist ja Gold, ebenso wie Aktien und andere Wertpapiere, nichts anderes als Zahlen auf Papier.

Es ist ein Leichtes, einfach Konten einzufrieren. Ich denke da beispielsweise an die Sperrung von Konten, die sich in jüdischem Besitz befanden. (Wann genau das war, müsste ich heraussuchen - aber es ist passiert.)

Von daher kann Gold nur dann eine Sicherheit gegenüber einem vom Kollaps bedrohten Finanzmarkt sein, wenn man es tatsächlich in der Hand hält. Und damit beschwört man dann wieder ganz andere Gefahren herauf. … So wirklich überzeugt mich das also noch nicht. Ich habe da eine WKN, neben der „Gold“ steht. Hm … toll. Aber es ist und bleibt doch nur eine WKN im Depot.

Schöne Grüße

Petra

Warum sollte man denn kein Gold mehr fördern ??
Hallo

Die Erzvorkommen, bei denen man bei heutigen
Energiepreisen gewinnbringend fördern kann,
könnten in 4-5 Jahren erschöpft sein.
Und Energie wird sicherlich eher teurer.
Dann gibt’s kein neues Gold mehr.

sage mal, wie kommst du denn zu so einer Antwort.

Ob Gold in 10 , oder 20 Jahren gefördert wird hat nun absolut nix mit den heutigen Energiepreisen zu tun.
Wieso auch ?
Ich wundere mich schon machmal über solche Schlussfolgerungen.

Letztendlich wird es solange gefördert, solange man damit Geld verdienen kann. Und dies hat rein garnix mit den Energieprisen zu tun, sondern schlicht und einfach damit, wie hoch der Preis des Goldes dann ist.

Verdient man mit der Goldförderung Geld wird man dies tun.

Einen schönenen Abend noch

gruss
Börsenfan1968

Wennn ich nicht wüsste, dass Du hier der Platzhirsch bist,
würd ich ich sagen, dass Du ein Kläffer bist.
Du überzeugst durch detailreiches zuverlässiges
Wissen (allerdings nicht immer),
die Zusammenhange verstehst Du oft nicht.
Du weigerst Dich sogar, sie zu verstehen.

Feinunze: 31,108 mach 1 Kg
http://de.wikipedia.org/wiki/Feinunze

Energie und Goldpreis:
Klickst Du hier: (hatt’ ich schon oben angegeben)
Wieviel Gramm Gold kostet 1 Barrel Öl
http://www.markt-daten.de/daten/daten.htm#chart

Das mit dem Euro und dem Dollar muss man natürlich
als Düsseldorfer Provinzbankangestellter so sehen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Feinunze: 31,108 mach 1 Kg

Und mit was muß man 31,1 Gramm multiplizieren, um auf ein Kilogramm zu kommen? Richtig: Mit 32,15.

Feinunze: 31,108 mach 1 Kg

Und mit was muß man 31,1 Gramm multiplizieren, um auf ein
Kilogramm zu kommen? Richtig: Mit 32,15.

Also wir sind uns einig, dass eine Unze 31,1… Gramm sind.
Was muss ich nun damit machen, um den Kilopreis in US$
zu bekommen?
Ich muss ihn mit (1/31,1)*1000 multiplizieren,
also mit 32,15…, und nicht mit 31,1…
Du hast Recht.

Du hast Recht.

Die erste Erkenntnis in deinem Rumgeeire zu diesem Thema, die ich uneingeschränkt teile…

Hi,

Aber hier habe ich ein Problem. Wer sagt mir denn, dass ich im
Fall eines größeren Krieges oder kollabierenden
Wirtschaftsraumes überhaupt noch Zugriff auf einen PC und mit
diesem PC Zugriff auf mein Depot hätte? Letzten Endes ist ja
Gold, ebenso wie Aktien und andere Wertpapiere, nichts anderes
als Zahlen auf Papier.

Natürlich :smile: Allerdings war ich jetzt nicht von einem Atomkrieg ausgagangen an dessen Ende es dann wohl aller Wahrscheinlichkeit nach sowieso keine Rolle mehr spielt, ob man nun Gold hat oder nicht.
Ausgeben geschweige denn genießen wird man es eh nicht mehr können :wink:

Es ist ein Leichtes, einfach Konten einzufrieren. Ich denke da
beispielsweise an die Sperrung von Konten, die sich in
jüdischem Besitz befanden. (Wann genau das war, müsste ich
heraussuchen - aber es ist passiert.)

Ja, stimmt. Das war mal so leider :frowning:

Von daher kann Gold nur dann eine Sicherheit gegenüber einem
vom Kollaps bedrohten Finanzmarkt sein, wenn man es
tatsächlich in der Hand hält.

Na ja, nicht unbedingt. Wenn man den Gedanken mal weitergeht, dann könnte ja selbst derjenige der das Gold zu Hause hat, im Alltag nur wenig damit anfangen - weil wo will er damit bezahlen können ?
Also muss die Wirkung des Goldes eine andere sein.

Wenn es nun zu einer solchen Krisensituation (egal welcher Art) kommt, dann wird der Vorteil von Gold vornehmlich darin gesehen, dass durch die am Wirtschaftsgeschehen beteiligten Gruppen und Institutionen eine „Steuerung“ bzw. „Manipulation“ dieser Größe praktisch nicht möglich ist.

Beispiel: Kommt es zu einer größeren globalen Krise bzw. deutet sich eine solche an, dann wird es immer so sein, dass entweder die Politik oder aber noch eher die Zentralbanken über die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel Einfluss zu nehmen suchen. Dies wird dann nicht selten in einer Veränderung von Geldmenge bzw. den Zinsen stattfinden.

Hier liegt einer der kritischen Punkte - die Geldmenge. Durch eine Geldmengenausweitung sinken die Zinsen und die Inflationsgefahr ist erhöht. Oftmals ist es aber so, das solche Gegenmaßnahmen der Zentralbanken entweder zu spät kommen oder aber sogar verpuffen. Außerdem besteht nicht selten eine Vielzahl von Gegenmeinungen, wie man eine Krise besser lösen könnte.
Vor diesem Hintergrund versuchen die Anleger dann in eine Größe zu investieren, von der sie annehmen, das sie von solchen Maßnahmen weit weniger betroffen sein wird.

Es geht also einzig und allein um das Überstehen einer schwierigen Zeit. Dabei besteht seitens dieser Anleger aber niemals die Sorge, dass sie auf ihre Transaktionen oder aber ihre Depots keinen Einfluss nehmen können. Das Vertrauen in die jeweiligen Rechtsordnungen oder aber auch technischen Einrichtungen ist auch in Krisenzeiten gegeben - auf jeden Fall in den Industriestaaten.

Es geht also lediglich darum, sein „Vermögen“ für die Zeit der Gegenmaßnahmen bzw. der Anfänge dieser Gegenmaßnahmen als Antwort auf eine (potentielle) Krise „zu parken“.

Und damit beschwört man dann
wieder ganz andere Gefahren herauf. … So wirklich überzeugt
mich das also noch nicht. Ich habe da eine WKN, neben der
„Gold“ steht. Hm … toll. Aber es ist und bleibt doch nur
eine WKN im Depot.

Ja, das ist halt die Sache, wenn man sein Zahlungssystem zu einem erheblichen Anteil durch physisch nicht vorhandene „Werte“ organisiert.
Ich erinnere nur an Argentinien vor 2 Jahren. Da gab es ja plötzlich auch den riesen Bank-Run, eben weil das Finanzsystem schon mehr oder weniger in der Pathologie lag und Sicherheiten eben nicht mehr da waren.
Allerdings muss man sagen, dass hier in Europa oder aber auch den USA oder einigen anderen Staaten, solche Ereignisse zwar nicht völlig ausgeschlossen aber dennoch mit einer sehr niedrigen Wahrscheinlichkeit gegeben sind.

VG
TraderS