Hallo an alle!
Weiss jemand, ob es den Goldtaler nur im Märchen gab, oder ob er Zahlungsmittel unter diesem Begriff im Umlauf war? Es gab Golddukaten, den Friedrichsdor, den Silbertaler - aber den Goldtaler?
Fragende Grüße von
Katrin
Hallo an alle!
Weiss jemand, ob es den Goldtaler nur im Märchen gab, oder ob er Zahlungsmittel unter diesem Begriff im Umlauf war? Es gab Golddukaten, den Friedrichsdor, den Silbertaler - aber den Goldtaler?
Fragende Grüße von
Katrin
Hi!
Meineswissens nicht, es gab aber den Gulden (leitet sich schon von „golden“ ab). Taler wohl darum nicht, weil man unter einem „Taler“ grundsätzlich eine Silbermünze verstand (kannst du u.a. bei Wikipedia nachlesen) diese waren vom Durchmesser recht groß. Also Gold+Taler = mehr Gold an sich, mehr wert und damit ein märchenhaftes Geld 
lg
Kate
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Du,
Kate hats richtig erklärt, der Taler war immer aus Silber. Eine Ausnahme hierzu gibt es m.W. nur beim Maria-Theresia Taler. Den gibts auch in Gold, jedoch erst nachdem er im Jahr 1858 nicht mehr als Währung in Österreich im Umlauf war.
Ansonsten, der einzige Goldtaler der mir bekannt ist ist der aus Entenhausen. Ein Taler = 100 Kreuzer
(und das hab ich ausm Wiki geklaut *g*)
Hoffe, ein wenig weitergeholfen zu haben
Grüße
Midir
Hallo !
Goldtaler, Währungseinheit in Bremen bis Juni 1872 sowie neben dem Kurantgelde bis 1. Okt. 1846 im Herzogtum Oldenburg, zu 72 Groten. Sie war auf den Umlauf von Louisdor aus 1640–1709 gestützt, wonach der G. 1121 mg sein Gold enthielt, 1763 wurde festgestellt, daß kein fremdes Silbergeld in Zahlung zu nehmen sei. Ein Gesetz vom 1. Sept. 1857 bestimmte die damalige Krone auf 8,4 G. und diesen = 3,3214 Mk. Indessen wurden Goldmünzen längst nicht mehr geprägt, wohl aber G. als Scheidemünze, für die im Juni 1840 bei 157/9 Lot Feingehalt ein Silberwert von 3,1132 Mk. verordnet ward.
[Lexikon: Goldtaler. Meyers Großes Konversations-Lexikon (1905), S. 73070
(vgl. Meyer Bd. 8, S. 110 ff.)]
mfgConrad
Auch Hallo!
Hallo !
Goldtaler, Währungseinheit in Bremen bis Juni 1872 sowie
neben dem Kurantgelde (…)
Also wars Scheidegeld…
s.a.
(…) G. 1121 mg sein Gold enthielt,
1763 wurde festgestellt, daß kein fremdes Silbergeld(!!!)
(…)wohl aber G. als Scheidemünze, für die im Juni 1840 bei 157/9 Lot(…)
Ohne dem Mayer was absprechen zu wollen… Aber das ist die Erklärung, dass der Goldtaler nur eine Bezeichnung war. Auch kein Kurantgeld, sondern „nur“ Scheidegeld.
Aber trotzdem: Danke für die Info 
Grüße
Midir
Hallo.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was das mit dem Scheidegeld hier aussagt.
Ich hab nur diesen Link dazu gefunden.
http://www.numispedia.de/Goldtaler
Gruß
Werner
Hallo,
da liege ich wohl falsch! Die Bezeichnung Goldtaler war für mich bis jetzt immer nur ein Name/Bezeichnung für eine Silbermünze. Aber offensichtlich gab es tatsächlich einen aus Gold gestempelten Taler.
Dann bitte ich, meine falsche Information zu entschuldigen!!!
Ich habe die Frage so aufgefaßt, ob es tatsächlich eine Goldmünze (Kurantgeld) mit der Bezeichnung Goldtaler gab. Dies ist nach Deinem Link wohl nun mit „JA“ zu beantworten.
Sorry
Midir
Die Bezeichnung (übrigens auch in der Verballhornung „Dollar“ wiederzufinden stammt von „Joachimstaler“ nach dem Haupt-Schürfgebiet für Edelmetalle in Deutschland (oder so)- das aber war vorwiegend bekannt für Silbererz 
whk