Hallo!
In einem Gartenheft wurde unter anderem die Goldulme
empfohlen, weil sie nicht geschnitten werden muss.
Du gestattest, dass ich kichere
Sie
behielte von sich aus einen säulenförmigen Wuchs
… muss unser Exemplar nicht gelesen haben.
Nein, jetzt mal im Ernst. Für die Jugendform, die ersten 15 Jahre stimmt das.
und würde
auch von unten her nicht verkahlen.
das stimmt definitiv!
Mir gefällt der Baum ausgezeichnet, ich würde gern ein oder
zwei davon pflanzen (Garten von ca 900 qm),
hm, da wäre ich vorsichtig und nähme nur ein Stück.
Unsere ist ein Solitär an der Terrasse und muss unter anderem deswegen alle paar Jahre wieder abgeastet werden, weil die Äste gegen das Wintergartendach drücken, bzw. bei Wind gegen die Konstruktion schieben.
Damit meine ich nicht: Einen sanften, gleichmäßigen Druck abgeben.
Sondern der Baum schwankt und das Dach mit …
aber bei weiterer Recherche lese ich von unbändigen Wurzelaustrieben und dadurch
zerstörten Häusern 
jou! „Unser Goldie“ schickt seine Wurzeln von der Terrasse bis zur 2. Garage. Das ist die gesamte Hauslänge 11Meter + circa 3 für die Garage.
Wir wüssten es nicht, wenn wir nicht alle Jahre wieder Jungbäume ausgraben müssten.
Die übrigens munter in die Stammform = Normalulme zurückfallen.
Hat jemand Erfahrung mit der Goldulme? Am besten mit
Wurzelsperre pflanzen?
bin skeptisch, ob das funktioniert.
Und muss man sie nun schneiden oder
nicht?
wir müssen definitiv. Der Baum ist zwar immer noch relativ schlank, aber ungefähr von der Form eines Weinkelchs (weil wir bis auf Menschenhöhe häufiger schneiden, wir wollen ab und zu schon zum Holzstreichen um den Wintergarten laufen können). Dafür ist die Goldulme so wüchsig, dass nicht auffällt, wenn wir wieder einmal Äste herausnehmen.
Und ich gebe natürlich zu bedenken, dass wir ausgesprochen schweren Boden haben, der selbst im Hochsommer Gießen im Garten weitestgehendst überflüssig macht. Auf Sandboden bleibt auch eine Ulme kleiner 
viele Grüße
Geli