Moien
Wieviele km hält so ein 1.9 TDI durch ?
Er wird so gepflegt wie es die Anzeige vorschreibt (Longlife-irgendwas-schiess-mich-tot ist im Moment drin) und macht meistens Strecken > 20km. Vollgas über längere Strecken gibt’s nicht (meistens stvo ±10%), anhänger ist auch nicht. Aber beim Autobahn-Auffahrten und warmen Motor geht es schon bis kurz vor Drehzahlbegrenzer.
was schätz ihr: 300tkm, 400tkm ? Oder doch deutlich weniger / mehr ?
Danke
Hi,
Wieviele km hält so ein 1.9 TDI durch ?
Diese Frage wird dir niemand seriös beantworten können, auch nicht mit deinen Zusatzangaben zum Fahrzeug.
Du meinst sicher den Motor mit „durchhalten“, solltest aber bedenken, dass im höheren Alter (auch des Fahrzeugs) andere Reparaturen über den Zeitwert gehen können und dann eine Reparatur unwirtschaftlich wird. Beispiele wären ein Getriebedefekt oder die Einspritzpumpe bzw. ein oder mehrere Pumpe-Düse-Elemente usw. Oder eine Häufung von Reparaturen wie z.B. Bremse rundrum, Kupplung und Auspuff komplett. Der Motor wird wahrscheinlich immer noch laufen, aber der Rest lohnt nicht, repariert zu werden, wenn das Auto ein gewisses Alter über- und der Wert einen gewissen Punkt unterschritten hat.
Daher kann man einfach keine erschöpfende Antwort geben außer der, dass die Gölfe alle recht langlebige und unproblematische Autos sind.
Viele Grüße
WoDi
Tach auch,
Wieviele km hält so ein 1.9 TDI durch ?
Bei meiner Reifenhändlerin habe ich mal einen Kundengolf TDI mit 280’km von der Bühne gefahren, es war ein älterer mit der Verteilereinspritzpumpe.
Außer daß er an den Turboleitunge von und zum LLK hin Öl siffte und sich im LL gut schüttelte / Vibrationen hatte durch ausgelutschte Motoraufhängungen, war der Motor nicht kleinzukriegen.
Also >200’km sollten durchaus drin sein.
gruß
dennis
Moien
Wieviele km hält so ein 1.9 TDI durch ?
Diese Frage wird dir niemand seriös beantworten können, auch
nicht mit deinen Zusatzangaben zum Fahrzeug.
Du meinst sicher den Motor mit „durchhalten“, solltest aber
bedenken, dass im höheren Alter (auch des Fahrzeugs) andere
Reparaturen über den Zeitwert gehen können und dann eine
Reparatur unwirtschaftlich wird.
Das war mir schon klar. Aber es geht nur um den Motor, nicht um den Rest des Auto.
Es steht nämlich ein Motortausch an (VW-Werktragsverstatt hat glatt vergessen nach dem Ölablassen wieder unten zuzuschrauben … ist dem Motor nicht gut bekommen). Nun stellt sich halt die Frage: Geld nehmen und woanders einen gebrauchten Motor mit unbekannter Vorgeschichte einbauen lassen (anschliessend lecker Urlaub machen) oder doch den Fabrikneuen neuen nehmen ?
Mein vorheriges Auto (BMW. Diesel, 6-Zylinder Reihe, Baujahr 89) hat ohne Motortausch 420 tkm gemacht (und ist mir dann innerhalb von 3 Jahren unterm Arsch weggerostet…)
Wenn ich mir dann aber das Brummen von diesem 4 Zylinder Teil in Erinnerung rufe … ich zweifle an der 300tkm Marke.
Daher kann man einfach keine erschöpfende Antwort geben außer
der, dass die Gölfe alle recht langlebige und unproblematische
Autos sind.
Das spricht für Urlaub …
Danke.
Hi,
Nun stellt sich halt
die Frage: Geld nehmen und woanders einen gebrauchten Motor
mit unbekannter Vorgeschichte einbauen lassen (anschliessend
lecker Urlaub machen) oder doch den Fabrikneuen neuen nehmen ?
Nimm lieber den neuen. Wie du schon sagst: unbekannte Vorgeschichte. Jeder dieser Motoren hat „rund 60000 km“ gelaufen und „wurde von einem alten Rentner“ gefahren.
Auf den neuen hast du (wie auch auf den Einbau selbst) 2 Jahre Garantie. Selbst wenn du auf einen gebrauchten Motor ein halbes Jahr Garantie bekommst und der streckt die Bolzen, musst du zweimal den Ein- und Ausbau bezahlen. Also ich würde es nicht tun.
Ausnahme: das Teil ist noch eingebaut, etwa in einem Unfallwagen, und du kannst sehen, dass der km-Stand stimmt.
Ein gebrauchter Motor muss exakt dem entsprechen, der vorher drin war. Grund: Motorsteuergerät und sonstige Verkabelung.
Neuer Motor: du bekommst natürlich nur den nackten Motor ohne Anbauteile. Die werden vom alten übernommen. Achte darauf, dass die Kupplung noch ok ist, ansonsten lass sie wechseln. Das ist jetzt erheblich billiger als später, wenn dann das Getriebe ausgebaut werden muss. Gleiches gilt für Zahnriemen und Wasserpumpe.
Mein vorheriges Auto (BMW. Diesel, 6-Zylinder Reihe, Baujahr
89) hat ohne Motortausch 420 tkm gemacht (und ist mir dann
innerhalb von 3 Jahren unterm Arsch weggerostet…)
Na ja, irgendwann ist halt bei jedem Schluss.
Wenn ich mir dann aber das Brummen von diesem 4 Zylinder Teil
in Erinnerung rufe … ich zweifle an der 300tkm Marke.
Das musst du nicht. Es gibt genügend Beispiele dafür. Aber man kann’s halt nicht garantieren, weder beim Golf, noch bei einer S-Klasse, nicht mal bei einem Rolls-Royce.
Daher kann man einfach keine erschöpfende Antwort geben außer
der, dass die Gölfe alle recht langlebige und unproblematische
Autos sind.
Das spricht für Urlaub …
Nimm trotzdem besser den neuen Motor.
Danke.
Nix zu danken.
Viele Grüße
WoDi
Servus!
Wenn ich mir dann aber das Brummen von diesem 4 Zylinder Teil
in Erinnerung rufe … ich zweifle an der 300tkm Marke.
Das musst du nicht. Es gibt genügend Beispiele dafür. Aber man
kann’s halt nicht garantieren, weder beim Golf, noch bei einer
S-Klasse, nicht mal bei einem Rolls-Royce.
Stimmt. Ein Kumpel sah seinen heißgeliebten A4 (erste Generation) an einer Ampel in Rauch aufgehen, weil der Motor plötzlich in Höchstdrehzahl arbeitete und sich nicht mehr abstellen ließ - bis zum Exitus. Hab das mittlerweile schon öfter gehört. Waren allerdings auch die TDI-Motoren der ersten Generation, wobei Audi seine Motoren immer gern länger testete, wenn Veränderungen anstanden, und bei VW gleich alles in Produktion ging. Audi-TDI und VW-TDI ist also nicht unbedingt das Gleiche.
Alles in allem: Es kann gut sein, daß Dein neuer Motor (oder der gebrauchte) ein Dauerläufer ist, kann aber auch nicht sein…
VG
Christian
Hi,
Stimmt. Ein Kumpel sah seinen heißgeliebten A4 (erste
Generation) an einer Ampel in Rauch aufgehen, weil der Motor
plötzlich in Höchstdrehzahl arbeitete und sich nicht mehr
abstellen ließ - bis zum Exitus. Hab das mittlerweile schon
öfter gehört. Waren allerdings auch die TDI-Motoren der ersten
Generation,
Dass die ihr eigenes Öl gefressen haben, kam eigentlich nur bei Wirbelkammerdieseln vor und wurde recht schnell behoben.
wobei Audi seine Motoren immer gern länger
testete, wenn Veränderungen anstanden, und bei VW gleich alles
in Produktion ging. Audi-TDI und VW-TDI ist also nicht
unbedingt das Gleiche.
Doch. Die laufen von gleichen Band im Motorenwerk und haben i.d.R. die gleichen Motorkennbuchstaben.
Im übrigen war Audi eher mit Dieseldirekteinspritzung auf dem Markt als VW, nämlich mit dem Audi 100 TDI mit 115 PS Ende 1988.
Alles in allem: Es kann gut sein, daß Dein neuer Motor (oder
der gebrauchte) ein Dauerläufer ist, kann aber auch nicht
sein…
Ist zwar nicht meiner sondern der von Pumpkin, aber im Grunde sage ich nichts anderes. Nur eben, dass die Gölfe durchweg unproblematische Autos sind.
Viele Grüße
WoDi
Problem gelöst
Moien
Kloppt euch nicht, hab den neuen in Auftrag gegeben.
Danke an alle.