Hallo Peter!
Du bist einer der wenigen die hier noch ernst zunehmende
Postings schreiben und auch gewillt sind ¨berhaubt
überreligion zu diskutieren!
Eigentlich nicht. Eigentlich finde ich die Diskussion über ‚gibt es/gibt es nicht‘ ziemlich ätzend, vor allem deswegen, weil niemand diskutiert um selbst weiter zu kommen, sondern jeder dauernd damit beschäftigt ist, den anderen von etwas zu überzeugen, was objektiv weder beleg- noch widerlegbar ist.
Danke das gibt Hoffnung (für
dieses Brett was ja für einige Anscheinend schon zum
Spasssalon geworden ist)!
Danke mir nicht, ich ironisiere gerne, und teile auch gerne mal Sarkasmus aus.
Ich meine Sicherlich hat es damit zu
tun das die Schreiber (auch ich) hier Lücken lassen! Es wäre
ja auch nichts einzuwenden über diese offenen Lücken zu
diskutieren aber das doch ernsthaft oder?
Um seinen Gesprächspartnernn die eigenen Ansichten näher zu bringen, ist eine deutliche Ausdrucksweise hilfreich. Es signalisiert dem Lesenden auch, dass man einen gewissen Respekt für seine Aufmerksamkeit hegt 
Es ist schwer in der
Religion oder überhaupt in einer Geisteswissenschaft ohne
Lücken zu schreiben für jemandne der das nicht geübt ist! Es
haisst ja schliesslich seine gedanken auf ‚Papier‘ zu bringen!
Gedanken sind meistens verwierend und noch dazu nimmt der
Schreiber einige Dinge als vorausgesetzt ‚Logisch‘ an die es
so gar nicht sind!
Kurz: Denken ist eine ganz und gar subjektive Sache, und erdachte Wahrheiten somit erst recht.
In keiner Wissenschaft kann etwas
aus dem ‚Nichts‘ entstehen! Soweit sind wir uns doch einig?
Leider nein: ‚Nichts‘ entzieht sich einer eindeutigen Definition, denn wer kann bestimmen, dass für ‚Nichts‘ auch Zeit und Raum existieren?
Versuche mal einfach, dir ‚Nichts‘ vorzustellen, und bestimme wo es ist, wann es existiert, und wo die Grenze zu ‚Etwas‘ ist. Viel Spaß!
Das ist der Punkt wo wir heute noch nicht wissen wie es
enstanden ist! Und ich denke so kann es ewig weiter gehen mit
der Frage und was war davor?
Nun ja, für gläubige Menschen eben nicht: Sie ertragen das endlose Weitergehen der Fragen nicht, deshalb klammern sie ja eine absolute Antwort, die sie nichtmehr hinterfragen müssen/wollen.
Bis wir unsere Vorstellung auf eine vierte Dimension erweitern
(können)! und selbst dann wird es noch ähnliche Fragen geben!
Eine Matrix lässt sich auf beliebig viele Dimensionen erweitern, manche behaupten, die Zeit selbst sei die vierte Dimension, … aber wen kümmert denn die persönliche Idee des einzelnen, insoweit sie keine Auswirkungen auf sein Verhalten hat?
Warum streben nur die Gläubigen ständig danach, das Denken anderer nach ihren Maßstäben zurechtzubiegen?
Ein Paradebeispiel: Unser Forumstroll, der fest daran glaubt, dass es keinen Gott gibt. Er rackert und ackert, nur um allen diesen Glauben aufzuzwingen.
Würde er nicht glauben die Antwort zu wissen, würde er die Frage nach Gott einfach jedem persönlich zur Beantwortung für sich selbst überlassen.
Selbst wir kennen noch
nicht alle Lebewesen sondern nur die von dennen wir Knochen,
steinerne Abdrücke o.ä. gefunden haben! Ich habe lediglich
gesagt die Lebewesen die genannt werden, werden in der
richtigen Reinfolge genannt!
Wie beindruckend! Das kann sich damals ja bestimmt keiner einfach so ausgedacht haben, oder? 
…als da grosse Buch die Bibel/der
Koran geschrieben wurde in Tagen dachten und sich nicht viel
anderes vorstellen konnten Jahre oder gar Jahrmilionen waren
für sie abstrakte begriffe! Dsa Leutet doch ein oder?
Ja, mir leuchtet ein, dass die Leute wirklich wenig Ahnung gehabt haben!
Mir will aber nicht einleuchten, warum deren Weltbild, deren Ethik, und deren Moral dann jetzt noch gültig sein sollen, wenn doch heute so viel mehr bekannt ist.
Ich weiss noch wie unsere Biologie-Lehrerin immer gesagt
hat und in der letzten sekunde der Evolutions geschichte
enstand der Mensch! Ist das jetzt Wörtlich zu nehmen?
Du sprichst von einem Sinnbild zur Veraunschaulichung eines schwer vorstellbaren Sachverhalts.
Wenn du die Bibel als Sinnbild nimmst, dann frage ich dich, wer beschreibt jetzt, präzise und möglichst interpretationsfrei, den schwer vorstellbaren Sachverhalt, so wie es deine Bio-Lehrerin hoffentlich tat?
Und wer kann sagen, dass Micky-Maus-Comics nicht auch ein Sinnbild der alleinseligmachenden Wahrheit sind?
Stellen wir uns nun vor ind 2000 Jahren wo niemand mehr unsere
Lebnsweise usw versteht müssen die es dann wörtlich nehmen?
Wenn es nach den Religiösen ginge, dann dächten die Menschen auch in zehntausend Jahren noch so wie heute/gestern.
…weil dein Gesprächspartner Vanillepudding
genauso frei definieren darf, wie du dir deine „Macht“
Ok das ist für mich etwas schwirig zu beantworten ich wille es
dennoch versuchen aber nicht böse sein wenn Wortsalat raus
komm!
Nee, böse bin bestimmt nicht, wenn du hier nach Herzenslust deine Sprache übst. Ich wünsche dir ja, dass du lernst, deine Ideen zu veraunschaulichen, und in’s beste Licht zu rücken.
Macht war für mich als Wort gedacht das auch andere
Vorstellungen von Gott mit einbezieht aber die des Wesens
Gott ausschliesst! Ist das so verständlich wohl eher nicht
aber ich habs versucht!
Na klar verstehe ich das. Ohne diesen Ansatz wäre dein Beitrag mir auch nicht interessant genug erschienen, um darauf einzugehen.
Nur meinte ich das man sich intensiv mit der Zeit in der der
Autor lebte beschäftigen muss um sein Verständnis der Welt zu
verstehen!
Und ich meinte, dass man sich intensiver mit der heutigen Zeit beschäftigen sollte.
Und ich meinte, dass nicht nur dieses eine Zeitalter verstanden sein will, nur weil damals einer der ersten, halbwegs zusammenhängenden Zyklen der philosophischen Fantasie-Literatur entstand.
Seither ist eben sehr viel erforscht, entdeckt und erdacht worden.
Oder schaust du in der Geschichte der Eiszeit nach, wenn du
den Zuberlehrling interpretieren sollst?
Nö. Ich schaue nach, was die Story mir und meinem Umfeld geben könnte.
Vielleicht, aber hat nicht jeder Mensch irgendwo Angst oder
willst du mir sagen das Menschen, die nicht an Gott glauben,
niemals Angst haben?
Ist das der Grund, an ‚Gott/Göttin‘ zu glauben?
Weil es zu schwierig ist, Angst als einen natürlichen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren, und weil man es aus eigener Kraft, und mit Hilfe seiner Nächsten nicht schafft, mit seiner Angst klar zu kommen?
Wenn ich die jammervollen Litaneien alá „Beschütze uns vor diesem … Behüte uns vor jenem …Führe uns …*heul,fleh*…“ so mitbekomme, kriege ich immer Mitleid mit solch Angst-regierten Existenzen.
Oder möchtest du sie neu übersetzen, den heutigen
Erkenntnissen gemäß?
Um auf mein Beispiel zurück zu kommen hat der Zuberlehrling
heute keine gültigkeit mehr?
Glaubst du also an Zauberei?
Es sind die gläubigen die diese Werke
dazu gemacht haben was sie sind!
Und es ist nun an uns zu verstehen warum die Gläubigen das
getan haben was haben sie darin gesehn was reininterpretiert
oder?
Wer sich objektiv damit auseinandersetzt, mit dem Warum, den Vorteilen, Nachteilen, der verdient meine Hochachtung.
Wer darin die alleinseligmachende Wahrheit reininterpretiert, und sein Denken nur auf Bestätigung statt Weiterdenken fixiert, verdient meine Gleichgültigkeit.
Wer darin reininterpretiert, dass er alle Menschen zum Glauben zwingen müsse, verdient meine Abneigung.
Solange sich die Menschen über die Diskussion von
Existenz/Nichtexistenz von irrelevanten, frei definierbaren
Gedankenkonstruktionen zermürben, wird wohl kaum eine
konstruktive Diskussion über die menschlichken Aspekte und die
Durchsetzbarkeit verschiedener Ansichten und Weltbilder
stattfinden.
Ich persöhnlich glaube nicht das es nötig währe eine solche
Diskusion zu führen wenn es eine Akzeptanz und Toleranz für
anders Denkende/Glaubende geben würde!
Leider scheint das Fehlen dieser Toleranz eine bestimmende Eigenschaft gläubiger Menschen zu sein.
Leider scheint Glaube implizit diese Toleranz sowohl als auch die Akzeptanz auszuschließen.
Wenn du mit einer Interpretation der Bibel und deines Glaubens aufwarten kannst, in der Toleranz und Akzeptanz anderen Glaubens Platz finden, dann her damit!
Das wäre wirklich mal was neues, in dieser ewig fruchtlos kreiselnden Diskussion.
Der Grundsatz der Kelten lautet: ‚Alle Götter sind ein Gott
und alle Göttinen sind eine Göttin und es ist egal auf welchen
Weg man sie anbetet!‘
Und mein Grundsatz lautet: Es ist egal, ob man sie anbetet.
(der nicht nicht, sowohl als auch nicht glaubt)
Gruss Isa
(die sich fragt was mit dem Satz in Klammern nun genau gemaint
ist)
probiere ich’s mal andersrum:
Gruß,
Peter
(der weder glaubt, als auch nicht glaubt)