Gott Menschen

Ob es einen Gott oder Götter gibt, will ich gar nicht streiten.
Doch eines ist sicher:
diesem höherem Wesen ist es vollkommen Wurscht, was die Menschen machen, sind, was mit ihnen geschieht.
Dass es sich für uns unbedeutende Lebewesen interessiert, ist gänzlich ausgeschlossen. So wie wir uns nicht darum kümmern, was die Ameise Beta 5 im Haufen xy in der Mongolei macht oder ob sie leidet.
Es ist nur der Größenwahn des Menschen, der glaubt, er wäre wichtig.
Und damit seine Wichtigkeit unterstrichen wird, hat er erbauliche Geschichten erfunden, die er dann Bibel, Koran, die Lehre des Erhabenen… nannte. Jetzt konnte er sagen: " hier steht es: wir sind die Krone der Schöpfung."
Und jeder verteidigt eifersüchtig seine Märchensammlung als die allein seelig machende Wahrheit. Alle anderen sind des Todes (oder Hölle, oder…), weil sie die Unwahrheit verteidigen. „Steht doch in unserer Bibel (bitte nach Wunsch ersetzen in: Koran, …)“
Grüße
Raimund

Anthropomorphisierung Gottes…
Hi…

Ob es einen Gott oder Götter gibt, will ich gar nicht
streiten.

Gut, darüber hats schon viel zuviel Streit gegeben

Doch eines ist sicher:
diesem höherem Wesen ist es vollkommen Wurscht, was die
Menschen machen, sind, was mit ihnen geschieht.
Dass es sich für uns unbedeutende Lebewesen interessiert, ist
gänzlich ausgeschlossen. So wie wir uns nicht darum kümmern,
was die Ameise Beta 5 im Haufen xy in der Mongolei macht oder
ob sie leidet.

Warum bist du dir da jetzt sicher? Willst Du Streit .-))))
Das ist einfach eine Anthrophomormphisierung „Gottes“, was Du da machst, nur andersrum… (Gott ist wie wir selber, nur grösser… deshalb lässt er uns links liegen)

Und damit seine Wichtigkeit unterstrichen wird, hat er
erbauliche Geschichten erfunden, die er dann Bibel, Koran, die
Lehre des Erhabenen… nannte. Jetzt konnte er sagen: " hier
steht es: wir sind die Krone der Schöpfung."
Und jeder verteidigt eifersüchtig seine Märchensammlung als
die allein seelig machende Wahrheit. Alle anderen sind des
Todes (oder Hölle, oder…), weil sie die Unwahrheit
verteidigen. „Steht doch in unserer Bibel (bitte nach Wunsch
ersetzen in: Koran, …)“

Prinzipielle Zustimmung, nur hat das eine (Das Konzept des liebenden, sich um uns kümmernden Gottes) mit dem anderen („heilige“ Bücher) nichts zu tun, rein von der Logik her.

Du meinst, Du hättest das Wesen Gottes erkannt (wenn es ihn gibt).
Schön für dich.

Ich meine, dass wir „Gott“ wenn es ihn überhaupt gibt, niemals in seiner Wesenheit erfassen können.
Deshalb ist für mich die ganze Streiterei um die „absolute Wahrheit“ schlicht hirnrissig, denn wir sind nicht in der Lage, sie als solche zu erkennen und vor allem anderen zu vermitteln!

Gruß
Mike

hallo Michael,
Woran möchte der Mensch erkennen, dass sich eine Existenz um ihn kümmeret? Weil er existiert? Weil es in seinem heiligem Buch steht?

Ich meine, dass wir „Gott“ wenn es ihn überhaupt gibt, niemals
in seiner Wesenheit erfassen können.
Deshalb ist für mich die ganze Streiterei um die „absolute
Wahrheit“ schlicht hirnrissig, denn wir sind nicht in der
Lage, sie als solche zu erkennen und vor allem anderen zu
vermitteln!

Genau das ist es, was ich an diesen ewigen Diskussionen für, wie Du es nennst: hirnrissig finde.
Gibt es einen Gott, so ist der so unendlich weit über uns stehend (weiter als Amöbe Mensch), dass wir ihn nicht mal zu einem millionstem Teil verstehen können, oder es gibt keinen. In beiden Fällen erübrigt sich jede Dikussion.
Grüße
Raimund

Hi Michael!

Das ist einfach eine Anthrophomormphisierung „Gottes“, was Du
da machst, nur andersrum… (Gott ist wie wir selber, nur
grösser… deshalb lässt er uns links liegen)

Ganz so aus den Fingern gezogen ist das doch nicht denn heisst es nicht in der Bibel: Gott schuf den Menschen nach seinem Abbild

In einem hast du recht: Die Streiterei ist hirnrissig, da weder die eine noch die andere Seite Bewiese hat. Und die Indizien die gegen einen Gott sprechen werden ja nicht anerkannt:wink:

ciao Armin

Ich meine, dass wir „Gott“ wenn es ihn überhaupt gibt, niemals
in seiner Wesenheit erfassen können.
Deshalb ist für mich die ganze Streiterei um die „absolute
Wahrheit“ schlicht hirnrissig, denn wir sind nicht in der
Lage, sie als solche zu erkennen und vor allem anderen zu

warum soll man sie anderen vermitteln?
es reicht doch schon wenn man diese "absolute wahrheit " fuer sich persoenlich, fuer sich ALLEINE gefunden hat. das kann man doch so stehen lassen, oder? man muss sich nicht unbedingt das gehirn drueber zerreisen!

schoenen tag juss

Alle anderen sind des

Todes (oder Hölle, oder…), weil sie die Unwahrheit
verteidigen. „Steht doch in unserer Bibel (bitte nach Wunsch
ersetzen in: Koran, …)“

meinen sie das uns -den nichtglauebigen- die bibel, koran etc. „drohen“ wollen, weil sie von „Todes (oder Hölle, oder…)“ sprechen? damit verbunden sind ja angst, leid und schrecken.

juss

Hallo Raimund

Ob es einen Gott oder Götter gibt, will ich gar nicht
streiten.

Würde ich auch nie :wink:)

Doch eines ist sicher:
diesem höherem Wesen ist es vollkommen Wurscht, was die
Menschen machen, sind, was mit ihnen geschieht.
Dass es sich für uns unbedeutende Lebewesen interessiert, ist
gänzlich ausgeschlossen.

Mhh, hier bist Du aber in einer gewissen Erklärungsnot. Wie kommst Du zu Deiner Aussage?
Um die Sache einmal ein wenig zu konkretisieren - ich kenne zwei Möglichkeiten an diese Frage (Sind wir für Gott wichtig, wenn es ihn gibt) heranzugehen.

Naturwissenschaftlich, d.h. gibt es ein wiederholbares, von Personen unabhängiges Experiment, das diese Frage klärt oder eine mathematisch zu formulierende Theorie darüber. Ich denke, die Probleme hier dürften massiv sein.

Subjektiv, d.h. gibt es eine persönliche Erfahrung, von der jemand berichten kann, so daß man zu Deiner Aussage kommt? Hier sehe ich das Problem, daß ich zwar verstehen kann, wenn jemand berichtet „Ich habe Gott erfahren und er ist so und so“, aber ich habe gewisse logische Probleme, wenn jemand berichtet „Ich habe NICHTS erfahren und das heisst, Gott ist nicht oder kümmert sich nicht“

Es ist nur der Größenwahn des Menschen, der glaubt, er wäre
wichtig.

Na ja, so ganz persönlich bin ich mir schon recht wichtig, denn ohne mich gäb es mich ja nicht…
Aber unabhängig davon ist die Fähigkeit zur Selbstreflexion schon eine Eigenschaft, die den Menschen auszeichnet, oder?

Und damit seine Wichtigkeit unterstrichen wird, hat er
erbauliche Geschichten erfunden, die er dann Bibel, Koran, die
Lehre des Erhabenen… nannte.

Na ja, ich kenne viele Märchenbücher (Grimms, 1001 Nacht, …). Irgendwie haben die doch eine andere Stellung als Bibel oder Koran. Es scheinen sich keine Leute zu finden, die so ohne weiteres bereit sind, diese für bare Münze zu nehmen. Was zeichnen Bibel oder Koran denn aus, daß sie den Status eines heiligen Buches erreicht haben?
Und sag nicht, die Leute vor 2000 Jahren wären dümmer gewesen als wir. Auch die Leute damals liebten Geschichten und konnten in genau demselben Masse Fiktion erkennen, wie wir das heute noch können.

Gruß
Thomas

Hi Raimund
Nun, ob nun „Gott“ soooo weit über uns steht, dass er uns gar nicht wahrnimmt, weiss ich nicht.
Nur weil wir ihn nicht erfassen können, gilt das gleiche nicht zwingend umgekehrt.
Warum sollte er sich NICHT um uns kümmern…
Warum sollte er sich um uns kümmern
Woher sollen ausgerechnet wir das wissen.

Wir können nur glauben, aber gerade der Glaube (im Sinne einer Gotteserfahrung) ist eben immer eine sehr persönliche Erfahrung…

Gruß
Mike

P.S. mit deiner Meinung zu „heiligen Büchern“ gehe ich vollkommen konform.

hallo Mike,
gedacht war von mir: es (sie ,er…) hat das ganze Gefüge so phantastisch gut konstruiert, dass es sich gar nicht mehr darum bemühen muss. Denn muss es sich um uns kümmern, hat es Mist gebaut.
Aber Du hast Recht: wir Amöben haben viel zu wenig Hirn, um so eine Intelligenz, die dieses „Wesen“ haben müsste, zu verstehen. Unsere Religionen versuchen immer diese Intelligenz auf Menschenniveau herabzuziehen. Schon mit der landläufigen Meinung des Satzes: zum Bilde Gottes schuf er ihn! Damit ist bei weitem nicht gedacht, dass es 2 Arme, zwei Füße, einen Kopf und Geschlechtsteile hat. Gerade letzteres erwähne ich ganz bewusst. Schon der bestimmte Artikel „der“ Gott (meinetwegen: die) deklassiert es als geschlechtabhängiges Wesen. Den Hormonen unterworfen.
Für mich hat diese Intelligenz keine irgendwie geartete Form. Es kann die gesamte Energie des Weltalls sein (also auch wir als Teil), es kann sogar darüber existieren (hallo Hawkins!). Nur eines ist es nicht: menschlich. Es ist genausogut die erschaffende Intelligenz der Wesen vom Alpha Centauri (soll keine Hinleitung zum Sifi sein). Auch die beten es als oberste Intelligenz an (mit dem gleichem Satz). Sollten wir Menschen es tatsächlich irgend wann mal schaffen, solche Entfernungen zu überbrücken, wird es zu Mord und Totschlag kommen. Jeder behauptet dann, sein Gott hätte ihn als Krone der Schöpfung geschaffen und nur er kann in den Himmel kommen und das ewige Leben erhalten. Wenn Du mal aufmerksam hier mitließt, wirst Du sehr deutliche Zeichen dafür lesen.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

das Problem an deinem Bild ist, das ‚höher‘. Es geht hier aber nicht um eine Wesenheit welche einfach nur größer, höher usw. ist. Sondern um G’tt welche unbegrenzt ist. Aus diesem Grund stimmt dein Bild mit der Ameise nicht. Für G’tt ist in diesem Sinne alles gleich (Ameise wie Mensch sind gleich weit entfernt) und seine Schöpfung ein Teil von ihm. Warum es sich aber in dieser Form darum kümmert ist uns unbekannt.

Schalom,
Eli

Hallo Eli,
danke für das „es“.
Und selbstverständlich hast Du Recht: es ist so gewaltig groß (unendlich), dass selbst der Vergleich Amöbe gewaltig hinkt.
Ob es sich um uns kümmert? Wir werden es nie erfahren.Vielleicht nach dem Tod. Auch was es ist. Und ob es ist.
Du siehst, in vielen Punkten haben wir die gleiche Ansicht.:smile:)
Grüße
Raimund

Hi Raimund,

Es kann die gesamte Energie des Weltalls sein (also auch wir
als Teil), es kann sogar darüber existieren (hallo Hawkins!).
Nur eines ist es nicht: menschlich.

Warum nicht auch menschlich? (Obwohl Gott sich sicherlich damit nicht schmücken könnte).
Ich denke, das ist gerade das besondere an dem Glauben, den ich habe: Gott, der unvergleichlich Große wird menschlich, macht sich uns gleich, versinnbildlicht im „Gottessohn“ Jesus Christus. Das ist das, was für mich meinen Glauben „anders“ macht, ihn von Religion unterscheidet, und das ganz ohne Absolutheitsanspruch…

KDK

Hallo Raimund,

Ob es sich um uns kümmert? Wir werden es nie
erfahren.Vielleicht nach dem Tod.

also ich habe schon erfahren, dass ES sich um mich kümmert.
Aber das ist natürlich subjektiv. Ich kann Dir davon erzählen, aber erleben müsstest Du es selber.

Gruss Harald

Hallo Raimund,

ob es Gott gibt und wenn ja, welcher ist der, den ich zu meinem erhebe; ich denke das ist Privatsache.

Ich empfinde die Idee eines „höheren Wesens“ (namentlich Gott) um sich selbst klarer zu werden oder eine Instanz zu finden der man sein Leid klagen kann als höchst menschlich !

Wo immer der Mensch daselbst nicht mehr weiter weiß, laß ihn suchen, wo er glaubt Hilfe zu bekommen.

Ich bin davon überzeugt das es in jedem Menschen Fragen gibt, welche er sich nicht allein beantworten kann. Ob er nun zur Beantwortung dieser Fragen einen Gott braucht liegt bei ihm selbst.

Fazit: Religion ist eine menschliche Idee Lösungen für Sachverhalte oder Probleme zu bekommen die einem selber nicht in den Kopf gekommen sind.

Grüße, Lutz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]