Hallo Jochen,
Lass doch wenigstens die These zu! Niemand verlangt von dir deine wissenschaftlichen Fundamente über den Haufen zu werfe, sondern ganz im Gegenteil.
Wenn Gott physisch Einfluß nimmt auf unsere Welt, dann ist sein Wirken (theoretisch) Meßbar und mithin seine Existenz (tehoretisch) beweisbar. In diesem Fall ist Gott nicht _jenseits_ unserer Welt sonder _Teil_ unserer Welt (denn alle Bereiche, die eine Verbindung über Raum und/oder Wirkung zu uns haben definieren unser Universum) und ist damit etwas _natürliches_ (und nichts über-natürliches) also Sache der Naturwissenschaft.
Wunderschön!
Die Annahme von Naturwissenschaft und Gott (im religiösen
Sinne) schließen sich in letzter Konsequenz gegenseitig aus.
Nein!
Dann aber noch von „Gott“ zu sprechen macht nun überhaupt keinen Sinn mehr.
Doch! Verfluch noch mal!
Torheit ist es! Dies ist ja gerade die umwerfende These, die für mich Sinn macht, über die es sich lohnt zu sprechen.
Lies mal bei – Gott S-Fiction 2 und Re.
Aber es ist auch eine Barriere, die erst einmal durch Glauben überwunden werden sollte. Wissenschaftler haben es dabei besonders schwer. Thesen auch. ;-}
1.Kor. 2,14 Ein natürlicher Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird.
Die Glaubenden aber:
12 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die kennen, die uns von Gott geschenkt sind.13 Davon reden wir auch, nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in , gelehrt durch den Geist, indem wir Geistliches durch Geistliches deuten.
Liebe Grüße
Martin