Gottes eigene Ansicht gefällig?

Liebe religionsaufgeschlossene Gemeinde!
Vor Karols Tod äußerte sich der Große Geist wie folgt:

Die Geschichte der Menschheit ist an einem weiteren Punkt angelangt, der uns dem Ziel einer großen Vereinigung atemberaubend näher bringt. Es sind dies Tage einer extremen Sensibilisierung des größeren Teiles des Menschheit rund um den Globus. Mit der aufgebrochenen Sehnsucht der Trauernden, mit der Verehrung für den Toten, geht auch eine psychische Verinnerlichung einher, eine enorm gesteigerte Energie der Seelenkraft, und es kommen Fragen auf über Tod, Gott und Ewigkeit.
Die Schäden, die eine von Schuld- und Sündengedanken verseuchte „Seelsorge“ an ihren Gläubigen verschuldet hat, treten in den Hintergrund vor der Sympathie, die ihrem größten Repräsentanten zuteil wird. Wojtyla hat es geschafft, Liebe auf seine menschliche Person zu ziehen und so der Basis des Kirchenvolkes erleichtert, dieser umstrittenen Institution immer noch treu zu bleiben.

Das ganze Drama „Kirche“ ist mir bekannt. Dennoch ist diese Institution die einzige, die innerhalb einer verwirrenden Glaubens-Sinfonie die Stimme meiner Wahrheit erhalten hat. Diese eine Stimme ist deutlich herauszuhören, wenn man die Ohren spitzt, und es ist die Melodie von der Grenzenlosigkeit meiner Liebe zu euch. Es ist die Geschichte unserer Beziehung und meines Erdenweges als Jesus, es ist das Versprechen eurer Erlösung aus den Fesseln der Materie. Es ist sogar noch mehr Wahrheit in der Kirchenlehre verborgen, als ihr heute zu verstehen bereit seid. …

Heute kam dies:

Die Versöhnung mit dieser Kirche, mit dem gesamten System des anderen, des gestrengen biblischen Gottes hat damit ihren krönenden Abschluß gefunden!
Meine Kinder, ich bin glücklich, denn ich bin gekommen, nicht um zu richten - sondern um zu vereinen, zu versöhnen und ALLE in meine Arme zu schließen an dem großen Tag der vollen Erkenntnis, an dem ihr in euer neues Bewußtsein erwacht.

Einige Worte Ratzingers vor der Papstwahl, aus seiner Predigt heute morgen:
"Er (Gott) macht uns zu seinen Freunden und schenkt uns seine Freundschaft … er schenkt uns sein volles Vertrauen, und mit seinem Vertrauen auch seine Erkenntnis. Er offenbart uns sein Gesicht, sein Herz. Er zeigt uns seine Zuneigung, seine leidenschaftliche Liebe, die bis zur Torheit des Kreuzes geht.
Er hat uns zu seinen Freunden gemacht – und wie antworten wir? …

Er hat das ganze Drama unserer Unabhängigkeit durchlitten – …
Dank dieser Willensgemeinschaft verwirklicht sich unsere Erlösung: Freunde Jesu sein, Freunde Gottes werden. Je mehr wir Jesus lieben, je mehr wir ihn kennen, desto mehr wächst unsere wahre Freiheit, wächst unsere Freude darüber, erlöst zu sein. …"

Es ist zur Zeit mehr los in der Welt, als ihr Blödelköppe wahrnehmt *freundlich grins* (Quellenangaben auf meiner hp).

Und meine Frage:
Ist es wirklich so eine lächerliche Idee, dass Gott Freunde sucht?
Gruß, Geris

Tach auch!

Die Frage ist doch wohl eher, welcher Mensch, der noch die Beurteilungskriterien von Schuld und Sünde realistisch zu betrachten weiß, sucht Freundschaft mit Gott…

Gruß
Thorsten

Lieber Geris,

diese frohe, fröhliche und weitertragende, ewigkeitweisende Wahrheit hat Dir der Heilige Geist eingegeben. Unter diesem Wort weiß sich die Christenheit einig, auch die nicht-katholische, um Jesu Christi Willen, um Seiner Menschen Willen, um uns aller Willen. Auch deretwillen, die das in aller Tiefe noch nicht erfaßt haben.

Amen

Lieber Thorsten,

unterschätz bitte nicht die Menge der ehrlich, aufrichtig Suchenden. Die in dieser trostlosen, hoffnungslosen und materiellen Welt der Ersatz-Befriedigungen nach wirklichen Werten, nach ewigem Daheim-Sein suchen.

Ein liebender, ein barmHERZiger Gott, der für uns da ist, da sein will, der uns zur Seite steht, nicht oben im Himmel, scheinbar! weit weg, sondern als wahrer Gott und wahrer Mensch zugleich, das ist es, was Seele, unsere Seele wirklich braucht.

Wenn es diesen barmenden, sorgenden und heilenden Gott wirklich gibt. Er bietet im Neuen Testament sogar an, prüfet alles, das Gute behaltet! Was für ein Gott, der sogar uns um sorgfältige Prüfung bittet! Der sich uns stellt, unserem Herzen, unserem Gefühl, nicht der Wissenschaft.

Den wollte ich kennenlernen, falls es den wirklich gibt, und - ich habe ihn gefunden, geprüft - und als meinen Herrgott angenommen. Ich bat Ihn um Seine Hilfe.
Er half. Amen.

Turbo

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Tach auch!

Die Frage ist doch wohl eher, welcher Mensch, der noch die
Beurteilungskriterien von Schuld und Sünde realistisch zu
betrachten weiß, sucht Freundschaft mit Gott…

Stimmt Thorsten,

dieser Mensch hat wohl ein größeres Problem mit sich.

Gruß

Stimmt Thorsten,

dieser Mensch hat wohl ein größeres Problem mit sich.

Gruß

NEIN!

Dieser Mensch hat sein größtes Problem darin, keine Ansprechpartner in Gläubigen zu finden, die sich ihm spirituell nicht erschließen, noch in einer Kurie, die sich ihm kategorisch verweigert.

Gruß
Thorsten

Liebe religionsaufgeschlossene Gemeinde!
Vor Karols Tod äußerte sich der Große Geist wie folgt:

Die Geschichte der Menschheit ist an einem weiteren Punkt
angelangt, der uns dem Ziel einer großen Vereinigung
atemberaubend näher bringt. Es sind dies Tage einer extremen
Sensibilisierung des größeren Teiles des Menschheit rund um
den Globus. Mit der aufgebrochenen Sehnsucht der Trauernden,
mit der Verehrung für den Toten, geht auch eine psychische
Verinnerlichung einher, eine enorm gesteigerte Energie der
Seelenkraft, und es kommen Fragen auf über Tod, Gott und
Ewigkeit.
Die Schäden, die eine von Schuld- und Sündengedanken
verseuchte „Seelsorge“ an ihren Gläubigen verschuldet hat,
treten in den Hintergrund vor der Sympathie, die ihrem größten
Repräsentanten zuteil wird. Wojtyla hat es geschafft, Liebe
auf seine menschliche Person zu ziehen und so der Basis des
Kirchenvolkes erleichtert, dieser umstrittenen Institution
immer noch treu zu bleiben.

Das ganze Drama „Kirche“ ist mir bekannt. Dennoch ist diese
Institution die einzige, die innerhalb einer verwirrenden
Glaubens-Sinfonie die Stimme meiner Wahrheit erhalten hat.
Diese eine Stimme ist deutlich herauszuhören, wenn man die
Ohren spitzt, und es ist die Melodie von der Grenzenlosigkeit
meiner Liebe zu euch. Es ist die Geschichte unserer Beziehung
und meines Erdenweges als Jesus, es ist das Versprechen eurer
Erlösung aus den Fesseln der Materie. Es ist sogar noch mehr
Wahrheit in der Kirchenlehre verborgen, als ihr heute zu
verstehen bereit seid. …

Hallo Großer Geist,

an dieser Stelle kann ich mich nicht bremsen, Dir ein mal ein paar Bücher von Ken Wilber und Pater Willigis Jäger zu empfehlen. Da stehen spannende Sachen drin. Da geht es u.a. um solche Sachen, wie der exoterischen Kirche (das was uns gemeinhin geboten wird) und der esoterischen, die den Weg der inneren, eigenen Erkenntnis sucht.

Heute kam dies:

Die Versöhnung mit dieser Kirche, mit dem gesamten System des
anderen, des gestrengen biblischen Gottes hat damit ihren
krönenden Abschluß gefunden!

Wodurch? Oder besser: durch wen? Durch Ratzinger???

Meine Kinder, ich bin glücklich, denn ich bin gekommen, nicht
um zu richten - sondern um zu vereinen, zu versöhnen und ALLE
in meine Arme zu schließen an dem großen Tag der vollen
Erkenntnis, an dem ihr in euer neues Bewußtsein erwacht.

Einige Worte Ratzingers vor der Papstwahl, aus seiner Predigt
heute morgen:
"Er (Gott) macht uns zu seinen Freunden und schenkt uns seine
Freundschaft … er schenkt uns sein volles Vertrauen, und mit
seinem Vertrauen auch seine Erkenntnis. Er offenbart uns sein
Gesicht, sein Herz. Er zeigt uns seine Zuneigung, seine
leidenschaftliche Liebe, die bis zur Torheit des Kreuzes geht.
Er hat uns zu seinen Freunden gemacht – und wie antworten wir?

Und da liegt m.E. der alles entscheidende Fehler, das Drama und damit das Risiko, denn solange wir Gott noch immer personifizieren, werden wir uns auch weiterhin mit unserern Füßen in den ganzen Schlingen und Abgründen, die das mit sich bring verheddern und regelmaßig auf die Schnauze fallen. Solange ich Gott personifiziere bin ich nicht bereit meine eigene Verantwortung zu übernehmen.

Er hat das ganze Drama unserer Unabhängigkeit durchlitten –

Tschuldigung, da hab ich was nicht mitgekriegt: nur weil wir nicht mehr bereits sind zu suchen und zu glauben sind wir doch nicht ernsthaft unabhängig, oder? Es gibt immer etwas an dem wir uns festhalten, wenn es nicht irgendeine Art von Glauben ist, dann ist es das Nicht-Glauben

Dank dieser Willensgemeinschaft verwirklicht sich unsere
Erlösung: Freunde Jesu sein, Freunde Gottes werden. Je mehr
wir Jesus lieben, je mehr wir ihn kennen, desto mehr wächst
unsere wahre Freiheit, wächst unsere Freude darüber, erlöst zu
sein. …"

AchGottachGottachGottachGott!

Es ist zur Zeit mehr los in der Welt, als ihr Blödelköppe
wahrnehmt *freundlich grins* (Quellenangaben auf meiner hp).

Und meine Frage:
Ist es wirklich so eine lächerliche Idee, dass Gott Freunde
sucht?

Ja, irgendwie schon, denn entweder ist er der Große Lenker, der Alleserschaffer, der Vater, der so hoch über allem schwebt, daß er von einer Freundschaft mit uns, rein intellektuell gesehen nicht viel haben würde, oder wir sind er und dann sind Wir Uns so nah, daß es keiner Freundschaft mehr bedarf.

Liebe Grüße

Avera

Gruß, Geris

BRAVO !!!

Und da liegt m.E. der alles entscheidende Fehler, das Drama
und damit das Risiko, denn solange wir Gott noch immer
personifizieren, werden wir uns auch weiterhin mit unserern
Füßen in den ganzen Schlingen und Abgründen, die das mit sich
bring verheddern und regelmaßig auf die Schnauze fallen.
Solange ich Gott personifiziere bin ich nicht bereit meine
eigene Verantwortung zu übernehmen.

Ja, irgendwie schon, denn entweder ist er der Große Lenker,
der Alleserschaffer, der Vater, der so hoch über allem
schwebt, daß er von einer Freundschaft mit uns, rein
intellektuell gesehen nicht viel haben würde, oder wir sind er
und dann sind Wir Uns so nah, daß es keiner Freundschaft mehr
bedarf.

Bravissimo Avera