GPS-Daten in Bilder

Hallo,

habe mir über das verlängerte Wochenende das c´t-Sonderheft „Fotografie“ durchgelesen und mit Interesse den Artikel über die Übertragung von GPS-Daten in die Exif-Datei der Bilder gelesen. Hat jemand von euch schon praktische Erfahrungen damit gemacht?

Vorgestellt werden zwei Varianten: Kameras mit integriertem GPS-Empfänger und welche ohne. Ich besitze eine normale EOS und kann daher nicht mit einem integriertem GPS-Modul aufwarten. Daher interessiert mich welchen Empfänger ihr angeschlossen habt, ob sich dieser bewährt hat und mit welcher Software ihr die Daten verwaltet?!

Danke
Marcel

Scheine mit meiner Frage wohl großes Intersse (= Anzahl er Klicks) geweckt zu haben aber noch keinen gefunden zu haben der auch schon praktische Erfahrungen mit entsprechenden GPS-Modulen gemacht zu haben:

Hier mal die Kurzbeschreibung vom Heise-Verlag:
"Fotos mit Geodaten

Nicht nur für den Profi kann es wichtig sein zu wissen, wo und wann ein Foto gemacht wurde. Informationen darüber liefern die Metadaten einer Fotodatei. Bislang bieten aber nur wenige Kameras genaue Standortangaben. Wer den Kauf einer teuren GPS-Kamera scheut, kann auch mit seiner „alten“ Digicam und einem externen GPS-Empfänger seinen Fotos derartige Daten zuordnen."

und hier noch das Titelblatt der angesprochenen Zeitschrift:
http://www.heise-medien.de/presseinfo/bilder/ct/07/s…

Falls sich doch noch jemand findet der Erfahrungswerte aufweisen kann --> bitte posten!

Danke :smile:

Scheine mit meiner Frage wohl großes Intersse (= Anzahl er
Klicks) geweckt zu haben aber noch keinen gefunden zu haben
der auch schon praktische Erfahrungen mit entsprechenden
GPS-Modulen gemacht zu haben:

Hi Marcel,
dass Du noch keinen gefunden hast, liegt vermutlich daran, dass es für Ottonormalverbraucher doch nicht so wichtig ist. Oder noch zu teuer.

Hier mal die Kurzbeschreibung vom Heise-Verlag:
"Fotos mit Geodaten

Nicht nur für den Profi kann es wichtig sein zu wissen, wo und
wann ein Foto gemacht wurde.

„…kann es wichtig sein…“. Ganz ehrlich, ich persönlich habe schon jetzt eine Abneigung gegen GPS-Kameras. Nichts gegen Datensammeln und Navi, bin selber ein Fan davon, aber - hier wird der Kunde wieder auf ein Produkt vorbereitet, das er nicht wirklich braucht. Die Möglichkeit optional GPS-Daten ist ok. Aber Kameras mit integriertem GPS - Nein Danke. Das macht das Teil nur teuer, anfälliger für Defekte und der Blick für das Wesentliche, nämlich der Fotografie, geht verloren. Und irgendwann kann ich nur noch Geräte kaufen, die zwar morgens noch nen frischen Kaffee brühen (mit Ortsangabe), mir die Bartstoppeln aus dem Gesicht schneiden, die Termine verwalten, mich während meiner stundenlangen Ansitzerei im Wald noch mit Mucke berieseln aber das Tierchen welches ich dann damit fotografiert habe nur noch in minderwertiger Qualität liefern.
Schau Dich doch mal auf dem Handymarkt um. Nenn mir mal eines, mit dem man wirklich nur das tun kann wofür es eigentlich gedacht ist - telefonieren. Gibt es nicht mehr. Heute bin ich mittlerweile gezwungen 200 - 600 € auszugeben für ein Gerät, dass Dinge kann, die ich gar nicht will, geschweige denn brauche. Nur um damit überall rumprahlen zu können. Ein einfaches „NurzumtelefonierenHandy“ könnte man vermutlich für 10 € herstellen. Aber wer will das schon :frowning:((.

Informationen darüber liefern die
Metadaten einer Fotodatei. Bislang bieten aber nur wenige
Kameras genaue Standortangaben. Wer den Kauf einer teuren
GPS-Kamera scheut, kann auch mit seiner „alten“ Digicam und
einem externen GPS-Empfänger seinen Fotos derartige Daten
zuordnen."

und hier noch das Titelblatt der angesprochenen Zeitschrift:
http://www.heise-medien.de/presseinfo/bilder/ct/07/s…

Falls sich doch noch jemand findet der Erfahrungswerte
aufweisen kann --> bitte posten!

Kann ich nicht aufweisen. Aber wenn wir übers fotografieren diskutieren wollen, dann schon eher :wink:.

Danke :smile:

Gruß Jürgen

Hallo Jürgen,

danke für deinen skeptischen Blick in die Zukunft der „Fotografie“.

Hi Marcel,
dass Du noch keinen gefunden hast, liegt vermutlich daran,
dass es für Ottonormalverbraucher doch nicht so wichtig ist.
Oder noch zu teuer.

Stimmt, sehe ich genau so. Mir geht es auch (wie Eingangs geschrieben) um die Anbindung eines externen GPS-Empfängers an meine auf Fotografieren ausgelegte SLR. Den Empfänger kann ich dann für Touren (z. B. quer durch das Outback von Australien oder in den Tiefen des Schwarzwaldes) mitnehmen und brauche mir nicht bei jedem Foto notieren wo ich es geschossen habe. Das kann ich dann relativ einfach über yahoo.maps / google.earth usw. herausfinden.

Zu teuer? Naja, verglichen mit der normalen Fotografie noch erschwinglich (lt. C´t-Artikel 100-300 EUR)!

Hier mal die Kurzbeschreibung vom Heise-Verlag:
"Fotos mit Geodaten

Nicht nur für den Profi kann es wichtig sein zu wissen, wo und
wann ein Foto gemacht wurde.

„…kann es wichtig sein…“. Ganz ehrlich, ich persönlich
habe schon jetzt eine Abneigung gegen GPS-Kameras. Nichts
gegen Datensammeln und Navi, bin selber ein Fan davon, aber -
hier wird der Kunde wieder auf ein Produkt vorbereitet, das er
nicht wirklich braucht. Die Möglichkeit optional GPS-Daten ist
ok. Aber Kameras mit integriertem GPS - Nein Danke. Das macht
das Teil nur teuer, anfälliger für Defekte und der Blick für
das Wesentliche, nämlich der Fotografie, geht verloren. Und
irgendwann kann ich nur noch Geräte kaufen, die zwar morgens
noch nen frischen Kaffee brühen (mit Ortsangabe), mir die
Bartstoppeln aus dem Gesicht schneiden, die Termine verwalten,
mich während meiner stundenlangen Ansitzerei im Wald noch mit
Mucke berieseln aber das Tierchen welches ich dann damit
fotografiert habe nur noch in minderwertiger Qualität liefern.
Schau Dich doch mal auf dem Handymarkt um. Nenn mir mal eines,
mit dem man wirklich nur das tun kann wofür es eigentlich
gedacht ist - telefonieren. Gibt es nicht mehr. Heute bin ich
mittlerweile gezwungen 200 - 600 € auszugeben für ein Gerät,
dass Dinge kann, die ich gar nicht will, geschweige denn
brauche. Nur um damit überall rumprahlen zu können. Ein
einfaches „NurzumtelefonierenHandy“ könnte man vermutlich für
10 € herstellen. Aber wer will das schon :frowning:((.

JA, mit dem Handy hast du recht :smile: Gibt aber Handys die nur Telefonieren und SMS verschicken können… 10 Jahre alt und an Bastler zu verkaufen bei Ebay :smiley:

Falls sich doch noch jemand findet der Erfahrungswerte
aufweisen kann --> bitte posten!

Kann ich nicht aufweisen. Aber wenn wir übers fotografieren
diskutieren wollen, dann schon eher :wink:.

Fotografieren… naja, da könnte ich jetzt eine Grundsatzdiskussion anführen ob die (einfachere) Verwaltung von Fotos zum (semi-)professionellen Fotografieren dazu gehört. Metadaten (auch in Form von GPS-Fotos) der Bilder sind da sicherlich der einfachste und langfristig gesehen beste weg zum Glück. Überlege nur mal wie viele gute Fotos du in einem Jahr schießt. In 15-20 Jahren, nachdem die Software zur Verwaltung schon 10 mal gewechselt wurde (bzw. werden musste) wirst du dankbar für entsprechende Daten sein.

Überlege nur mal was in Zukunft mit deinen Bildern so alles angestellt werden kann. Der folgende Beitrag gibt sicherlich einen beeindruckenden Einblick in die ZUKUNFT der Bildverwaltung. Auch wenn dein englisch nicht das Beste sein sollte, die Präsentation für sich ist schon beeindruckend, WIRKLICH!
http://www.ted.com/index.php/talks/view/id/129

Gruß Jürgen

best regards :wink:
Marcel

Hallo Jürgen,

danke für deinen skeptischen Blick in die Zukunft der
„Fotografie“.

Stimmt, sehe ich genau so. Mir geht es auch (wie Eingangs
geschrieben) um die Anbindung eines externen GPS-Empfängers an
meine auf Fotografieren ausgelegte SLR.

Ist ok! Hoffe nur, dass das die Kamerahersteller auch so sehen. Leider ist meine Erfahrung aber, dass der Kunde Wünsche äußert, die Industrie darauf anspringt (soll sie natürlich auch) und qualitativ hochwertige Geräte zu minderwertigen eierlegenden Wollmilchsäuen umstrickt (soll sie nicht). Natürlich könnten diese auch qualitativ hergestellt werden, nur könnte bzw. will diese in unserer Gig-Gesellschaft keiner bezahlen :frowning:.

Den Empfänger kann ich
dann für Touren (z. B. quer durch das Outback von Australien
oder in den Tiefen des Schwarzwaldes) mitnehmen und brauche
mir nicht bei jedem Foto notieren wo ich es geschossen habe.
Das kann ich dann relativ einfach über yahoo.maps /
google.earth usw. herausfinden.

Ob es wirklich von Interesse ist, dass ich den Schwalbenschwanz an der Weggabelung vom Rinken zum Feldsee geknipst habe oder ob die Angabe Feldberggebiet nicht auch reicht - na ja, will ich mich jetzt nicht drüber streiten :wink:.

Zu teuer? Naja, verglichen mit der normalen Fotografie noch
erschwinglich (lt. C´t-Artikel 100-300 EUR)!

JA, mit dem Handy hast du recht :smile: Gibt aber Handys die nur
Telefonieren und SMS verschicken können… 10 Jahre alt und an
Bastler zu verkaufen bei Ebay :smiley:

Nee, lass man, ich brauche kein Handy :smile:)).

Fotografieren… naja, da könnte ich jetzt eine
Grundsatzdiskussion anführen ob die (einfachere) Verwaltung
von Fotos zum (semi-)professionellen Fotografieren dazu
gehört. Metadaten (auch in Form von GPS-Fotos) der Bilder sind
da sicherlich der einfachste und langfristig gesehen beste weg
zum Glück. Überlege nur mal wie viele gute Fotos du in einem
Jahr schießt. In 15-20 Jahren, nachdem die Software zur
Verwaltung schon 10 mal gewechselt wurde (bzw. werden musste)
wirst du dankbar für entsprechende Daten sein.

Ja, ich ärgere mich auch, wenn ich meine alten Fotos aus Analogzeiten (meist werden die bei Umzügen wiederentdeckt) anschaue und gar nicht mehr weiß wo ich diese gemacht habe. Dafür ist es dann aber umso schöner, mit dem Partner wieder in Erinnerungen zu schwelgen so nach dem Motto, „weißt Du noch wo das war oder wann wir dort waren?“.

Wie langweilig ist da doch die Feststellung, das war am 29.06.1978 um 15.00 Uhr, N 49.536782 / E 8.835728.

Vielleicht könnten die Kamerahersteller ja auch noch Sensoren für Temperaturdaten, Windrichtung und Stärke, sowie die Niederschlagsmenge und relative Luftfeuchte mit einbauen. Wer weiß, ob diese Daten zukünftig nicht auch noch jemanden interessieren :wink:. Nur so als Ergänzung was man noch alles machen könnte.

Überlege nur mal was in Zukunft mit deinen Bildern so alles
angestellt werden kann. Der folgende Beitrag gibt sicherlich
einen beeindruckenden Einblick in die ZUKUNFT der
Bildverwaltung. Auch wenn dein englisch nicht das Beste sein
sollte, die Präsentation für sich ist schon beeindruckend,
WIRKLICH!
http://www.ted.com/index.php/talks/view/id/129

Schau ich mir noch an.

best regards :wink:
Marcel

Gruß Jürgen

Ob es wirklich von Interesse ist, dass ich den
Schwalbenschwanz an der Weggabelung vom Rinken zum Feldsee
geknipst habe oder ob die Angabe Feldberggebiet nicht auch
reicht - na ja, will ich mich jetzt nicht drüber streiten :wink:.

schon richtig… nur so musst du die daten jedes mal manuell einpflegen… kann bei längeren rucksacktouren und einer großen speicherkarte schnell problematisch werden!

Nee, lass man, ich brauche kein Handy :smile:)).

Wäre auch zu viel Innovation auf einmal ;D

Ja, ich ärgere mich auch, wenn ich meine alten Fotos aus
Analogzeiten (meist werden die bei Umzügen wiederentdeckt)
anschaue und gar nicht mehr weiß wo ich diese gemacht habe.
Dafür ist es dann aber umso schöner, mit dem Partner wieder in
Erinnerungen zu schwelgen so nach dem Motto, „weißt Du noch wo
das war oder wann wir dort waren?“.

Wie langweilig ist da doch die Feststellung, das war am
29.06.1978 um 15.00 Uhr, N 49.536782 / E 8.835728.

Gute Argumentation! Aber wenn man wie ich keine Freunde hat ist das reichlich schwierig :wink:. Nein im Ernst, bei Urlaubsfotos usw ist das sicherlich Blödsinn, aber falls du dir den Beitrag (siehe Link) angeschaut hast, erkennst du was zukünftig mit den Daten noch angestellt werden kann.

Vielleicht könnten die Kamerahersteller ja auch noch Sensoren
für Temperaturdaten, Windrichtung und Stärke, sowie die
Niederschlagsmenge und relative Luftfeuchte mit einbauen. Wer
weiß, ob diese Daten zukünftig nicht auch noch jemanden
interessieren :wink:. Nur so als Ergänzung was man noch alles
machen könnte.

JA, sofort Patent anmelden und in der Zukunft abkassieren. Dann ist auch genug Geld da um sich Kameras ohne Zusatzfunktionen zu kaufen resp. die ausbauen zu lassen.

http://www.ted.com/index.php/talks/view/id/129

Schau ich mir noch an.

Mach das, wirklich interessant (wenn auch teilweise beängstigend)!

Gruß marcel

http://www.locr.com/