Hallo Jürgen,
danke für deinen skeptischen Blick in die Zukunft der
„Fotografie“.
Stimmt, sehe ich genau so. Mir geht es auch (wie Eingangs
geschrieben) um die Anbindung eines externen GPS-Empfängers an
meine auf Fotografieren ausgelegte SLR.
Ist ok! Hoffe nur, dass das die Kamerahersteller auch so sehen. Leider ist meine Erfahrung aber, dass der Kunde Wünsche äußert, die Industrie darauf anspringt (soll sie natürlich auch) und qualitativ hochwertige Geräte zu minderwertigen eierlegenden Wollmilchsäuen umstrickt (soll sie nicht). Natürlich könnten diese auch qualitativ hergestellt werden, nur könnte bzw. will diese in unserer Gig-Gesellschaft keiner bezahlen
.
Den Empfänger kann ich
dann für Touren (z. B. quer durch das Outback von Australien
oder in den Tiefen des Schwarzwaldes) mitnehmen und brauche
mir nicht bei jedem Foto notieren wo ich es geschossen habe.
Das kann ich dann relativ einfach über yahoo.maps /
google.earth usw. herausfinden.
Ob es wirklich von Interesse ist, dass ich den Schwalbenschwanz an der Weggabelung vom Rinken zum Feldsee geknipst habe oder ob die Angabe Feldberggebiet nicht auch reicht - na ja, will ich mich jetzt nicht drüber streiten
.
Zu teuer? Naja, verglichen mit der normalen Fotografie noch
erschwinglich (lt. C´t-Artikel 100-300 EUR)!
JA, mit dem Handy hast du recht
Gibt aber Handys die nur
Telefonieren und SMS verschicken können… 10 Jahre alt und an
Bastler zu verkaufen bei Ebay 
Nee, lass man, ich brauche kein Handy
)).
Fotografieren… naja, da könnte ich jetzt eine
Grundsatzdiskussion anführen ob die (einfachere) Verwaltung
von Fotos zum (semi-)professionellen Fotografieren dazu
gehört. Metadaten (auch in Form von GPS-Fotos) der Bilder sind
da sicherlich der einfachste und langfristig gesehen beste weg
zum Glück. Überlege nur mal wie viele gute Fotos du in einem
Jahr schießt. In 15-20 Jahren, nachdem die Software zur
Verwaltung schon 10 mal gewechselt wurde (bzw. werden musste)
wirst du dankbar für entsprechende Daten sein.
Ja, ich ärgere mich auch, wenn ich meine alten Fotos aus Analogzeiten (meist werden die bei Umzügen wiederentdeckt) anschaue und gar nicht mehr weiß wo ich diese gemacht habe. Dafür ist es dann aber umso schöner, mit dem Partner wieder in Erinnerungen zu schwelgen so nach dem Motto, „weißt Du noch wo das war oder wann wir dort waren?“.
Wie langweilig ist da doch die Feststellung, das war am 29.06.1978 um 15.00 Uhr, N 49.536782 / E 8.835728.
Vielleicht könnten die Kamerahersteller ja auch noch Sensoren für Temperaturdaten, Windrichtung und Stärke, sowie die Niederschlagsmenge und relative Luftfeuchte mit einbauen. Wer weiß, ob diese Daten zukünftig nicht auch noch jemanden interessieren
. Nur so als Ergänzung was man noch alles machen könnte.
Überlege nur mal was in Zukunft mit deinen Bildern so alles
angestellt werden kann. Der folgende Beitrag gibt sicherlich
einen beeindruckenden Einblick in die ZUKUNFT der
Bildverwaltung. Auch wenn dein englisch nicht das Beste sein
sollte, die Präsentation für sich ist schon beeindruckend,
WIRKLICH!
http://www.ted.com/index.php/talks/view/id/129
Schau ich mir noch an.
best regards 
Marcel
Gruß Jürgen