Wer kann mir Denkanstöße zu diesem Nachruf auf einen Verstorbenen (gesehen auf einem Grabstein) geben:
„Es liegt mein Glanz auf fernen Ähren
Die Wolken formen mein Gesicht
Zieh hin, Du wirst nicht wiederkehren
Vergessen aber wirst Du nicht.“
Wer kann mir Denkanstöße zu diesem Nachruf auf einen Verstorbenen (gesehen auf einem Grabstein) geben:
„Es liegt mein Glanz auf fernen Ähren
Die Wolken formen mein Gesicht
Zieh hin, Du wirst nicht wiederkehren
Vergessen aber wirst Du nicht.“
Wer kann mir Denkanstöße zu diesem
Nachruf auf einen Verstorbenen (gesehen
auf einem Grabstein) geben:"Es liegt mein Glanz auf fernen Ähren
Die Wolken formen mein Gesicht
das blühende leben, mit all seinen elementen, fern und unerreichbar (logisch *g*) für den, der tot ist.
interprationen sind hier vielfach möglich:
z.b.: gottes glanz, oder der glanz der erinnerung, vielleicht sogar der glanz der seele ?! es ist alles möglich, was spirituell ist.
Zieh hin, Du wirst nicht wiederkehren
Vergessen aber wirst Du nicht."
ich denke, diese sätze sind klar.
interessant ist jedoch die wendung vom spirituellen in den ersten beiden zeilen zum personalen/(körperlichen) dinglichen.
mit, noch lebenden, grüßen
michael
„Es liegt mein Glanz auf fernen Ähren
Die Wolken formen mein Gesicht
Zieh hin, Du wirst nicht wiederkehren
Vergessen aber wirst Du nicht.“
ich wuerde das anders interpretieren als michael:
"Es liegt mein Glanz auf fernen Ähren
Die Wolken formen mein Gesicht
ich denke das beschreibt die loslösung der seele vom koerper. die seele (oder der geist) fliegt umher und verbindet sich mit der schoenheit der natur (bildlich: setzt sich auf aehren, wird teil der wolken)
Zieh hin, Du wirst nicht wiederkehren
Vergessen aber wirst Du nicht."
jetzt schreibt nicht mehr das lyrische ich sondern jemand anders (evtl. ansprechpartner vom ersten teil???). der geist soll frei umherstreifen wird daheim aber nie vergessen werden…
(ziemlich naiv interpretiert aber mir gefaellts so…)
gruesse
Raoul
ich wuerde das anders interpretieren als
michael:"Es liegt mein Glanz auf fernen Ähren
Die Wolken formen mein Gesichtich denke das beschreibt die loslösung
der seele vom koerper. die seele (oder
der geist) fliegt umher und verbindet
sich mit der schoenheit der natur
(bildlich: setzt sich auf aehren, wird
teil der wolken)
hi raoul !
in der tat war dies auch mein erster gedanke, allerdings habe ich mich selber „kastriert“, indem ich überlegte, ob kirche diese seelenwanderung (und der seelenverbindung mit der welt, also einem pantheismus) gutheißen würde ?!
bin also etwas konservativer und weiter geblieben mit meiner interpretation.
Zieh hin, Du wirst nicht wiederkehren
Vergessen aber wirst Du nicht."jetzt schreibt nicht mehr das lyrische
ich sondern jemand anders (evtl.
ansprechpartner vom ersten teil???).
zeigt sich schon in der ansprache „DU“, vorher „mein“. Dies ist ein (schönes) beispiel für solche nachrufe („nekrolog“), ein abschied („apopemtikon“) mit einleitung desjenigen, der „geht/gegangen ist“, und erwiderung von dem, der zurückbleibt.
der geist soll frei umherstreifen wird :daheim
aber nie vergessen werden…
(ziemlich naiv interpretiert aber mir
gefaellts so…)
mir auch
)
gruesse
habe die ehre *fg*
Raoul
michael
„Es liegt mein Glanz auf fernen Ähren
Die Wolken formen mein Gesicht
Zieh hin, Du wirst nicht wiederkehren
Vergessen aber wirst Du nicht.“
Ich glaube, den ersten Teil kann man durchaus ganz naiv sehen.
Die Verstorbenen kommen in den Himmel. Und wenn wir die Wolken betrachten, sehen wir vielleicht eine Form, die dem Gesicht nahe kommt.
Ich finde es hört sich so an, als ob die /der Verstorbene sagen will: Ich blicke auf euch herab und bin bei euch.
Im zweiten Versspricht meiner Meinung nach ein Hinterbliebener. Jemand der los läßt.
Was ich besonders schön finde, ist die Art, wie der Autor der Zeilen durch den Chiasmus das NICHT hervorhebt.
Sorry für den abstecher in Stilfiguren, aber das hat mich schon beeindruckt.
Alles in allem deute ich wohl ähnlich wie meine Vorschreiber…
In jedem Fall ein sehr schöner Vers.