Grafik aus Word exportieren ohne Qualitätsverlust

Hallo da draussen !

Ich habe folgendes Problem :

Mein Chef hat für eine Veröffentlichung Grafiken in Word (!) arrangiert. Der Publisher will diese Daten allerdings als TIF-Dateien, nicht als Doc-Dokumente, und so muss ich nun einen Weg finden, die erstellten Abbildungen (in die mehrere Wochen Zeit geflossen sind) verlustfrei in ein TIF im CKYM-Format umzuwandeln. Beim Export, als Grfik speichern, über die Zwischenablage kopieren etc. leiden die Grafiken immer sehr. Ich habe mir Pagemaker als Trialversion installiert, dort kann ich natürlich alles verlustfrei laden, aber halt ebenfalls nicht verlustfrei speichern/kopieren. Kann mir irgend jemand helfen ?

Ach ja, im Forenarchive habe ich zwar viele artverwandte Fragen, aber keine gute Antwort gefunden - aber vielleicht hat sich ja inzwischen was geändert :wink:

Vielen Dank im voraus,

Ewald Große-Wilde

Hi Ewald!

Ich hatte vor ein paar Tagen ein ähnliches Problem. Ich habe die
Grafik dann in PowerPoint kopiert und dort exportiert. Unter den
Exportoptionen, die im ‚Speichern unter‘-Dialog zu finden sind konnte
ich insbesondere die dpi-Zahl festlegen, die ja in Hinblick auf die
Druckqualität entscheidend ist. Allerdings nutze ich die Mac-Version
von Office und kann nicht sagen, ob das unter der Win-Version genauso
funktioniert. Wenn du willst kannst du mir die Teile ja mal schicken
und ich kann das nochmal versuchen.

Gruß

Edi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo da draussen !

Moin-Moin, von hier drinnen!

Ich habe folgendes Problem :

Ich hab’ alles gelesen und muss sagen: allerdings! (Ich hoffe, Du hast einen Chef, der seine Fehler versteht und auch dementsprechend neu entscheiden und handeln kann. :wink: )

Mein Chef hat für eine Veröffentlichung Grafiken in Word (!)
arrangiert. Der Publisher will…

In jedem Falle, den ich mir vorstellen kann, liegt Ihr konzeptionell falsch, Grafik mit Microsoft-Programmen zu bearbeiten bzw. 1:1 einzubinden - zumindest unter dem Vorzeichen „für eine Veröffentlichung“!

TIF-Dateien

Gut, das ist was anständiges.

einen Weg finden, die erstellten Abbildungen (in die mehrere
Wochen Zeit geflossen sind) verlustfrei in ein TIF im
CKYM-Format umzuwandeln.

Mehrteilige Gegenfrage:

(A) In welchem Ursprungsprogramm wurden die „Abbildungen“ erstellt?

(B) Liegen „diese Abbildungen“ dort noch original vor?

© Handelt es sich (ursprünglich!) um Bitmaps oder um Vektorgrafiken??? Drag & Drop die Grafik von Word in das Grafikprogramm ziehen. (Ggf. Unterschiede bei diesem Drag&Drop überprüfen: Was passiert bei einer geöffneten neuen Grafik in Publisher? Was passiert, wenn „keine Datei“ geöffnet ist?) - Das Verfahren „Drag&Drop“ gegenüber „Copy&amp:stuck_out_tongue_winking_eye:aste“ könnte noch die Qualität retten…

Zweite:
Das Word-Dok. in eine PDF-Datei hineindrucken (mit GhostScript und… was weiss ich) mit bestmöglicher Auflösung. Anschliessend die Grafiken aus dem PDF bei grösstmöglicher Bildschirmgrösse (vielleicht so ab 1280x1024; PDF-Dok. ggf. um 90° gedreht) capturen, sprich Screenshots machen – wenn alles andere eben nicht mehr hilft.

Dritte:
Ein „anständiges“ Office-Paket: OpenOffice mit 70 MB bei http://www.openoffice.org/ herunterladen und installieren. Das mitgelieferte Grafikprogramm integriert sich bestens in die Textverarbeitung und erlaubt auch die direkte Ausgabe in TIFF oder PDF.
TIFF sollte in OO möglichst TrueColor gespeichert werden; ausserdem muss man noch irgendwo die DPI/PPI angeben bzw. voreinstellen.

Ich habe mir Pagemaker als Trialversion
installiert, dort kann ich natürlich alles verlustfrei laden,
aber halt ebenfalls nicht verlustfrei speichern/kopieren.

Ist das - Pagemaker - nicht auch wieder eine „Nur-Text“-Verarbeitung?
(Vielleicht klappt damit Möglichk. No. 1?)

Noch zwei wichtige Anmerkungen:

– Der Druck in eine PDF-Datei z.B. von Word aus (mittels obigem GhostScript und Druckertreiber für einen Farblaser) könnte einer Druckerei evtl. schon ausreichen.

– OpenOffice kann Word-Dokumente einlesen UND speichern sowie aus jeglichem Programmteil (Text, Tabellenkalk., Grafik…) DIREKT in PDF ausgeben.

Ich denke, das reicht für’s erste und hilft auch.
Du müsstest jetzt erst mal die Fragen oben (A-D) klären…

CU DannyFox64

Hallo da draussen !

Moin-Moin, von hier drinnen!

Ich habe folgendes Problem :

Ich hab’ alles gelesen und muss sagen: allerdings! (Ich hoffe,
Du hast einen Chef, der seine Fehler versteht und auch
dementsprechend neu entscheiden und handeln kann. :wink: )

Er will sich das Ganze merken :smile:

Mein Chef hat für eine Veröffentlichung Grafiken in Word (!)
arrangiert. Der Publisher will…

In jedem Falle, den ich mir vorstellen kann, liegt Ihr
konzeptionell falsch, Grafik mit Microsoft-Programmen zu
bearbeiten bzw. 1:1 einzubinden - zumindest unter dem
Vorzeichen „für eine Veröffentlichung“!

Ich wäre nicht auf diese Idee gekommen.

Er auch nicht (sagt er), bloss das das Ganze für ein anderes Journal gedacht war, die tatsächlich die Einreichung als WORD-Datei verlangen (!). Sehr merkwürdig, allerdings glaube ich ihm durchaus.

TIF-Dateien

Gut, das ist was anständiges.

einen Weg finden, die erstellten Abbildungen (in die mehrere
Wochen Zeit geflossen sind) verlustfrei in ein TIF im
CKYM-Format umzuwandeln.

Mehrteilige Gegenfrage:

(A) In welchem Ursprungsprogramm wurden die „Abbildungen“
erstellt?

Unterschiedliche Dokumentationssoftware verschiedener Anlagen, nur teilweise über Digitalkameras. Die Originaldaten sind natürlich noch vorhanden, aber die Abbildungen neu zu erstellen kostet halt sehr viel Zeit. Allerdings habe ich dank Dir einer Lösung, die schneller geht - VIELEN DANK !!!

(B) Liegen „diese Abbildungen“ dort noch original vor?

© Handelt es sich (ursprünglich!) um Bitmaps oder um
Vektorgrafiken??? Drag & Drop
die Grafik von Word in das Grafikprogramm ziehen. (Ggf.
Unterschiede bei diesem Drag&Drop überprüfen: Was passiert bei
einer geöffneten neuen Grafik in Publisher? Was passiert, wenn
„keine Datei“ geöffnet ist?) - Das Verfahren „Drag&Drop“
gegenüber „Copy&amp:stuck_out_tongue_winking_eye:aste“ könnte noch die Qualität retten…

Das hatte ich versucht, kein Erfolg

Zweite:
Das Word-Dok. in eine PDF-Datei hineindrucken (mit GhostScript
und… was weiss ich) mit bestmöglicher Auflösung.
Anschliessend die Grafiken aus dem PDF bei grösstmöglicher
Bildschirmgrösse (vielleicht so ab 1280x1024; PDF-Dok. ggf. um
90° gedreht) capturen, sprich Screenshots machen – wenn alles
andere eben nicht mehr hilft.

Das habe ich so ähnlich gemacht:als PDF gefasst wie beschrieben, dann in Photoshop mit gleicher Rastergrösse geöffnet - perfekt !

Dritte:
Ein „anständiges“ Office-Paket: OpenOffice mit 70 MB bei
http://www.openoffice.org/ herunterladen und installieren. Das
mitgelieferte Grafikprogramm integriert sich bestens in die
Textverarbeitung und erlaubt auch die direkte Ausgabe in TIFF
oder PDF.
TIFF sollte in OO möglichst TrueColor gespeichert werden;
ausserdem muss man noch irgendwo die DPI/PPI angeben bzw.
voreinstellen.

Ich habe mir Pagemaker als Trialversion
installiert, dort kann ich natürlich alles verlustfrei laden,
aber halt ebenfalls nicht verlustfrei speichern/kopieren.

Ist das - Pagemaker - nicht auch wieder eine
„Nur-Text“-Verarbeitung?
(Vielleicht klappt damit Möglichk. No. 1?)

Ist eigentlich als DTP-Prgramm angegeben - ich war davon ausgegengen, dass das reicht…war wohl ein Irrtum.

Noch zwei wichtige Anmerkungen:

– Der Druck in eine PDF-Datei z.B. von Word aus (mittels
obigem GhostScript und Druckertreiber für einen Farblaser)
könnte einer Druckerei evtl. schon ausreichen.

– OpenOffice kann Word-Dokumente einlesen UND speichern sowie
aus jeglichem Programmteil (Text, Tabellenkalk., Grafik…)
DIREKT in PDF ausgeben.

Ich denke, das reicht für’s erste und hilft auch.
Du müsstest jetzt erst mal die Fragen oben (A-D) klären…

CU DannyFox64

Wie gesagt - Vielen Dank !

Vielen Dank für das Angebot. Unsere (95er) PowerPoint-Version kann das anscheinend nicht - oder ich finde es nur nicht, weil damals im anderen Dialog oder so. Aber ich habe inzwischen eine ander Lösung (siehe anderer Antwortartikel & meine Antwrot darauf).

Dennoch Vielen Dank für das freundliche Angebot,

Ewald

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Ewald! :smile:

Ich hab’ alles gelesen und muss sagen: allerdings! (Ich hoffe,
Du hast einen Chef, der seine Fehler versteht und auch
dementsprechend neu entscheiden und handeln kann. :wink: )

Er will sich das Ganze merken :smile:

*amüsiert*

[Veröffentlichung Grafiken in Word]

Ich wäre nicht auf diese Idee gekommen.

Er auch nicht (sagt er), bloss das das Ganze für ein anderes
Journal gedacht war, die tatsächlich die Einreichung als
WORD-Datei verlangen (!). Sehr merkwürdig, allerdings glaube
ich ihm durchaus.

Ja, ich glaube ihm auch. Es gibt da halt ein paar „Konsorten“, eher so aus Verleger-Richtung, die können sich „das“ auch in Word vorstellen. Na, ja, bei 50 Seiten mit 10 (optimierten) Grafiken geht das gerade noch so durch… zuletzt muss es die Sekretärin „ins Journal bringen“. *g

(A) In welchem Ursprungsprogramm wurden die „Abbildungen“
erstellt?

Unterschiedliche Dokumentationssoftware verschiedener Anlagen,
nur teilweise über Digitalkameras. Die Originaldaten sind
natürlich noch vorhanden, aber die Abbildungen neu zu
erstellen kostet halt sehr viel Zeit. Allerdings habe ich dank
Dir einer Lösung, die schneller geht - VIELEN DANK !!!

Klasse!

Bitmaps

(D) TIFF / CMYK ?? - CMYK klingt für mich immer nach
Reprographie… Soll die Arbeit letztlich also bei einer
Druckerei als Vorlage verwendet werden? - (Wenn ja, dann würde
ich mich in einem solchen Fall mit der Druckerei abstimmen und
auch mit einem Beispieldok. - die ersten 5 Seiten von dem
Word-Dok. - selbst zur Druckerei gehen…)

Das ist die Forderung des neuen Publishers.

Gut, wenn der Publisher CMYK (32-Bit-TIFF) verlangt, ggf. lieber eine Rückfrage zu viel als eine zu wenig bei ihm. (Die Konvertierung in Bildbearbeitungsprogrammen von RGB nach CMYK ist recht diffizil. Photoshop (hast Du ja benutzt) sollte das einwandfrei hin bekommen; ggf. musst Du nur einmal erfragen, wie/mit welchen Werten die Ausgabe kalibriert werden soll - oder ob er/die Druckerei das dann selbst macht.)

Zweite:
Das Word-Dok. in eine PDF-Datei hineindrucken (mit GhostScript
und… was weiss ich) mit bestmöglicher Auflösung.
Anschliessend die Grafiken aus dem PDF bei grösstmöglicher
Bildschirmgrösse (vielleicht so ab 1280x1024; PDF-Dok. ggf. um
90° gedreht) capturen, sprich Screenshots machen – wenn alles
andere eben nicht mehr hilft.

Das habe ich so ähnlich gemacht:als PDF gefasst wie
beschrieben, dann in Photoshop mit gleicher Rastergrösse
geöffnet - perfekt !

Ich habe mir Pagemaker als Trialversion
installiert, dort kann ich natürlich alles verlustfrei laden,
aber halt ebenfalls nicht verlustfrei speichern/kopieren.

Ist das - Pagemaker - nicht auch wieder eine
„Nur-Text“-Verarbeitung?
(Vielleicht klappt damit Möglichk. No. 1?)

Ist eigentlich als DTP-Prgramm angegeben - ich war davon
ausgegengen, dass das reicht…war wohl ein Irrtum.

Nein, nein, KEIN Irrtum von Dir! Eben ist bei mir der Groschen gefallen… Pagemaker ist die Alternative zu QuarkXpress; damit ist’s nur nicht sooo gut geeignet für Pixelgrafiken.

Wie gesagt - Vielen Dank !

Keine Ursache, gern geschehen.

CU DannyFox64

Moin Ewald,
Du hast von einer PageMaker-Testversion geschrieben. Bevor Du/Ihr
Euch da festlegt, würde empfehlen Adobe InDesign (DTP-
Software) genauer anzusehen und zu testen, welches erstaunlich gut
mit Word kommuniniziert - Wordformatierungen 1:1 einbindet. Habe dies
allerdings nur zufällig/ungewollt entdeckt, und nicht zur
Druckvorlage zum Ende verfolgt.