bin gelernte Grafikerin (Diplom ohne akad. Grad). Mein Studium habe ich 2001 absolviert. Bin Mutter geworden (Alleinerziehende) und habe die letzen 10 Jahre diverse Jobs im Bereich Marketing und Grafikdesign (Print) verrichtet. Allerdings zum Teil als Selbständige oder mit einem befristeten Arbeitsvertrag (Marketing-wie üblich sechs Monate).
Ich bin jetzt 37 und habe natürlich die Panik keinen festen Job in einer Agentur oder ähnliches zu bekommen. Ich bewerbe mich und merke, dass meine Arbeiten nicht mehr den medialen Anforderungen entsprechen. Ich weiß, ich bin kreativ und mein größter Wunsch ist einfach eine Chance zubekommen, wo ich meine Fähigkeiten beweisen kann und weiterhin man mir die Möglichkeit gibt mich zu fördern. Ich hatte jetzt überlegt eine Ausbildung zur Mediengestalterin anzufangen. Was haltet ihr davon?
Ich bin bin 34 Jahren Mutter geworden (inzwischen 43) und habe keine Festeinstellung mehr gefunden. Da blieb dann nur noch der Schritt in die Selbständigkeit. Diesen habe ich nie bereut.
Was soll Dir eine Ausbildung als Mediengestalterin bringen (ich bilde selbst diesen Beruf aus). Die Ausbildung (Studium) hast Du doch längst.
In diesem Job musst Du netzwerken und über Empfehlung arbeiten … dafür tummeln sich zu viele arbeitslose Grafiker und Mediengestalter auf dem Markt.
„Hallo Leute von heute“
haben Sie Ihre Anfrage überschrieben. Ich bin leider „von gestern“, mein Studium ist 25 Jahre her. Ob sich mit einer Ausbildung das Problem lösen lässt, kann ich nicht beurteilen. Aber mein Eindruck ist, dass die technische Seite des Berufsfeldes (Bedienung der Programme, Dateiformate, Vernetzung von Print- und Online-Medien etc.) immer wichtiger wird und die gestalterische mehr und mehr in den Hintergrund gerät. Technisches Know-how (über Print hinaus) ist daher m.E. eine wichtige Basis.
Viel Glück bei der Job-Suche!
Hallo du,
ich bin immer für Weiterbildung! In verschiedenen Bereichen ist das auch unumgänglich. Vielleicht kann das ja gefördert werden durch ein sog. „Masterbafög“ oder über die Arbeitsagentur.
Vielleicht wäre dein Weg auch in der Selbstständigkeit zu suchen - schon mal darüber nachgedacht?
Da wärst Du flexibler - gerade mit Kind - sicherlich ist das immer mit Risiken verbunden. Aber vielleicht kommst Du an einen Auftraggeber, der dich dann unbedingt einstellen will…
Wenn du weitere Informationen über Existenzgründungen oder so brauchst, so wende dich gerne an mich.
Viel Glück
Maria
hallo,
ich bin in einer ähnlichen situation: ausbildung zur mediengestalterin 2002 abgeschlossen, kind bekommen, freie arbeiten, vor 2 jahren 2. kind bekommen und ab januar höchstwahrsheinlich ein 30 std-job im zeitschriftensatz.
ich würde dir eher empfehlen, dich zu hause weiterzubilden: mach einen indesignkurs, beschäftige dich mit illustrator und mache die entsprechenden workshops. ich habe mich damals in der ausbildung unterfordert gefühlt und glaube, es geht eher um kreativität und die fähigkeit diese in den entspr. programmen umzusetzen. deine arbeitsmappe sollte gut bestückt sein und dann heißt es klinken putzen und auch im internet nach jobs zu suchen: zb. hier: http://www.grafiker.de/ http://www.logo-design.de
es ist einfach wichtig, ständig am ball zu bleiben. ich habe auch schon einen flyer für einen schokokuchen anstatt geld gemacht und diesen dann in meine referenzmappe gepackt:wink:
ich wünsch dir viel erfolg, wenn du magst melde dich bei mir: www.swinxgrafix.de
ich bin zwar erst 21 und relativ am Anfang meiner beruflichen Laufbahn, aber eine Ausbildung erscheint mir wenig sinnvoll. (kann mich aber auch täuschen
Wenn du durch deine Selbstständigkeit einen kleinen Kundenstamm haben solltest, könnte ich mir vorstellen, dass für dich zum Beispiel interessant wäre, einen Arbeitsplatz in einer Agentur zu mieten? (Vielleicht findest du was auf www.grafiker.de, da werden immer wieder mal Büroplätze für wenig Geld vermietet)
Die Agenturen (eher kleinere würde ich sagen) geben dann oft gerne Jobs ab, wenn sie selbst überlastet sind. Und ggf. entsteht durch so eine Zusammenarbeit in/mit einer Agentur auch ein festes Arbeitsverhältnis?
So war das auf jeden Fall bei meiner Agentur. Nachdem die Aufträge weniger wurden, wurden Mitarbeiter entlassen. Dann kamen die Aufträge wieder, die Agentur hat die freien Plätze vermietet, war froh um die Selbstständigen Grafiker/innen, und die Grafiker hatten neben Ihrem eigenen Kundenstamm noch jede Menge aufträge von der Agentur.
Vielleicht wäre sowas auch einfach eine Lösung, um wieder in den Agenturalltag rein zu kommen? Und es dann bei der nächsten Bewerbung viel leichter zu haben.
bin gelernte Grafikerin (Diplom ohne akad. Grad). Mein Studium. Ich hatte jetzt überlegt
eine Ausbildung zur Mediengestalterin anzufangen. Was haltet
ihr davon?
hallo,
es heißt doch so schön: gelernt ist gelernt. wenn du gelernte grafikerin bist, verstehe ich es nicht, dass du noch mal eine ausbildung zur mediengestalterin machen möchtest! wenn ich das richtig verstanden habe, geht es dir nur darum, deine kenntnisse den heutigen anforderungen anzupassen. daraus schlussfolgere ich, dass es hier primär um den umgang mit der technik geht? ist das richtig? das heisst ja in erster linie die arbeit am computer und das beherrschen von allen notwendigen programmen. warum noch mal drei jahre in eine ausbildung stecken, die du im grunde bereits hinter dir hast?
um deine frage zu benatworten, halte ich nichts viel davon. es sei denn, eine solche ausbildung bringt dir vorteile in form von zuschuss und unterstützung etc. seitens des staates, die dir den einstieg in den beruf erleichtert…
ich hoffe, damit deine frage beantwortet zu haben. ich wünsche dir viel glück auf deinem weg.
danke für deine Mail. Ein geregeltes Einkommen ist nicht zu unterschätzen, gerade mit Kind. Die Selbstständigkeit bietet mir keine Sicherheiten und mein technisches Know-how ist halt nicht up-to-date. Ich zweifele nicht an meiner Kreativität und möchte mich halt nur dem „Markt“ anpassen und die neuesten digitalen Anwendungen beherrschen.
Danke und schönen Abend noch.
merci, ich denke das ist eine gute Alternative- weitermachen und parallel dazu eine zweites Standbein schaffen. Danke auch für die Links, bin schon aktiv bei der Sache und werde beim Arbeitsamt über Kurse für Indesign vorsprechen.
Übrigens,nette Page -deine Arbeiten habe mir sehr gut gefallen.
das ist ein super Tipp! Werde es zwar nicht so schnell realisieren können. Aber für die Zukunft,wenn`s läuft und ich mir paar Quadratmeter vom Kuchen mieten kann, wäre es nicht schlecht. Hat auf jeden Fall den Effekt, das man eine Agentur Atmosphäre um sich hat und direkt Kontakte knüpfen kann.
danke für dein Interesse. Gelernt ist gelernt und darum geht es auch. Ich habe nun festgestellt das andere mehr könne als ich (Computer). Eine Ausbildung in einem
Unternehmen bringt mir Sicherheiten wie: Qualifikation, Gehalt, Sozialversicherungen, staatl. anerkannten Abschluss etc. und die Möglichkeit einen noch höhere Qualifikation zu erzielen (Betriebsintern).
Hallo Flashback,
ich habe in Bayern & Spanien studiert und meinen Abschluß an einer deutschen Uni gemacht. Daher kann ich leider nicht beurteilen, was dich in einer Ausbildung zur Mediengestalterin erwartet- bzw. ob dich das wirklich voranbringt, weil ich die Inhalte dieser Ausbildung nicht kenne.
Was genau meinst du mit:„meine Arbeiten entsprechen nicht mehr den medialen Anforderungen“? Möchtest du deine Softwarekenntnisse erweitern, dir tiefergehende konzeptionelle Kenntnisse aneignen, oder deinen Arbeitsspielraum erweitern (zB Webdesign lernen)?
Hast du es schon mal mit einer Vermittlungsagentuer versucht. In Hamburg sollte es auch ein Designerdock geben. (http://www.designerdock.de/) Die bieten neben der Jobvermittlung auch Seminare usw. an.
Hallo Flashback
von einer weiteren Ausbildung halte ich nichts!
versuche über die öffentlich rechtlichen mit einem Praktikum einen festen Job zu bekommen.
Gruß Dieter