Grafiktablett sinnvoll?

Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit digitaler Bildbearbeitung. Da man mit der Maus nur sehr unpräzise arbeiten kann, würde ich mir evtl. ein Grafiktablett zulegen.
Bringt so ein Gerät überhaupt was, lässt sich damit wirklich besser arbeiten?
Hat schon jemand Erfahrung damit gemacht und welche Geräte sind zu empfehlen?

Vielen dank für eure Hilfe!

L@rs

Grafiktabletts haben den einmaligen Vorteil, daß sie auch druckempfindlich sind. Die Tabletts der Fa. Wacom sind hier die besten. Sie haben 1024 Druckstufen und arbeiten in ALLEN Anwendungen. Als Maus-Ersatz sogar innerhalb der Windows-Navigation. Auf den Werkzeugen sind Tasten, denen man benutzerdefinierte Befehle zuordnen kann. Zahlreiche Einstellungen wie Empfindlichkeit, Neigung, Weichheit sind einstellbar.
Man muß nicht unbedingt das Tablett berühren. Das Werkzeug funktioniert auch in einer Höhe von ca. 1 cm. (Induktion)
Somit kann man also auch gedruckte Vorlagen auf das Tablett legen und einfach „abmalen“.

Infos unter http://www.wacom-europe.com/de/index.asp

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für Bildbearbeitung ja…
Hi Lars,

für Bildbearbeitung gibt es (wie mein Vorredner schon sagte) nichts besseres. Ich empfehle auch Wacom, für normale Retouche und Freistellen über Masken komme ich mit der DIN A 6-Größe gut klar.

Lediglich empfehle ich für´s normale Windows auch weiterhin die Maus.

Ingo

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… und
nicht zu vergessen Wacom hat, wenn man ihn umdreht automatisch einen Radierer aktiviert. Das können alle anderen (ALDI+LIDL etc. leider nicht. Aber ca. 140 DM mehrwrt ?!
Reinhard der digitale

nicht zu vergessen Wacom hat, wenn man ihn umdreht automatisch
einen Radierer aktiviert. Das können alle anderen (ALDI+LIDL
etc. leider nicht. Aber ca. 140 DM mehrwrt ?!
Reinhard der digitale

Dieser Radiergummi macht den Mehrwert alleine nicht aus.
Es geht einfach um die Technologie
z.B. hat auch kein anderes Tablett, bzw. Werkzeuge 1024 Druckstufen. (auch der Radierer hat diese)
oder daß bei der Verwendung von mehreren Werkzeugen (Stiften, Airbrush, InkingPen, usw.) sich die Funktionen von alleine umstellen, weil das verwendete Werkzeug automatisch vom Tablett erkannt wird :o)
Oder daß wenn ich z.B. bei einem großen Tablett die Windows-Navigation (Start-&gt:stuck_out_tongue_winking_eye:rogramme/ Datei->öffnen, usw.) auf ein Viertel des Tabletts reduzieren kann, und mir so beim navigieren lange Bewegungen erspart bleiben, ich aber innerhalb der Dateifläche wieder das ganze Tablett zur Verfügung habe.

Oder ich beim „InkingPen“ anstatt einer Plastikspitze eine Kugelschreibermine im Stift habe, mit der ich auf einem Blatt Papier dann sogar „wirklich“ zeichne, und ich gar nicht auf den Monitor achten muß.

usw., usw.

ich arbeite sehr sehr oft mit meinem wacom, und ich habe den radierer noch nie benutzt… es ist einfach deutlich leichter einfach den radierer über den tastenkürzel zu wählen, und dann mit der normalen spitze zu radieren…

…ausserdem haben aldi, lidl…tabletts genauso einen radierer am anderen ende des stiftes, mit dem unterschied das dieser nur zwei zustände hat.

Hi,

hier mal eine Kopie eines älteren Postings von mir…

Bei Grafiktabletts gibt es eigentlich nur einen Namen „Wacom“. Nein, ich bin kein Wacom Mitarbeiter, aber es muss doch wohl einen Grund haben weshalb die besten Matte Painter und Digital Artists Wacoms benutzen. …Craig Mullins, Peter Baustaedter oder Bert Monroy, sie alle haben Wacom Tabletts.

Ich persönlich bevorzuge das A5. Das ist für jede nur erdenkliche Aufgabe bestens Geeignet. Selbst beim Arbeiten mit zwei Monitoren ist es nicht zu klein. :smile: Grosse Tabletts sollte man sich eigentlich nur für CAD Anwendungen kaufen, oder wenn man grosse Wege beim Zeichnen gewohnt ist. …also wenn man bisher immer auf Leinwänden gemalt hat, ist ein A6 oder A5 wohl etwas ungewohnt.
Musst du wissen, aber ein grösseres als A5 würde ich nicht kaufen.

Ich kenne Leute, die Malen mit ihrem A6 Lidl Tablett Bilder, welche viele andere niemals mit einem A3 malen könnten. Was ich damit sagen will…ein Grafik Tablett ist nur ein anderes Medium, malen muss man trotzdem können. :smile:

MfG Magicman

also ich komme mit den grafiktabletts nicht klar, es kommt aber
auch ganz darauf an was man machen möchte, das grafiktablett hat
sicherlich große stärken wenn freihand „gezeichnet“ werden soll.
mein problem ist so weit ich das eruieren konnte, daß ich die
angewohnheit habe den handballen aufzulegen und stifte
verhältnismäßig schräg aufzusetzen… naja, ich konnte mich nie
daran gewöhnen, ich arbeite lieber mit der maus und präzision
ist eine frage der vergrößerung. meine arbeit läuft vielleicht
zu 60% über die tastatur und nur zu 40% per maus.
ob ein grafiktablett sinvoll ist hängt also auch von der
arbeitsweise und den grafischen anforderungen ab. was die
technische bewertung angeht haben die anderen sicher recht.
grüße
„anhandphabet“ gregor

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