Hallo an alle Handwerker!
Im Juli diesen Jahres wurde in einer Wohnung (Baujahr 1972, Estrichboden aus dieser Zeit) Granit „Star Galaxy“ verlegt. Je Platte hat es eine handelsübliche Grösse 60 * 31 * 1cm. So weit mir bekannt, wurde vom Handwerker einen Mörtel genommen, mit schneller Aushärtung.
Am 30.09.2004 kam es zu einen Rohrbruch (Heizungsrohr, weil kein Druck auf der Anlage wurde diese so gar 3 mal neu befüllt) im Fussboden. Diesen Rohrbruch konnte nur der untere Nachbar festsellen. Es regnete heftig bei ihm. In der Wohnung mit dem Granit war nichts zu sehen!
Die Versicherung war vor Ort und behauptet allen ernstes, „sie könne nicht den genauen Feuchtigkeitsgehalt der Fussboden (also im Estrich) feststellen.“
Okay, damit kann man sich abfinden. Aber weiter geht es in der Behauptung „Der Mörtel vom Granit sei noch nass und nicht ausgetrocknet.“
Die Wände sprechen überall eine andere Sprache, oft genug hat das Gerät seinen Piepton abgegeben und angezeigt, dass sich Wasser bis zu einer Höhe von 30 cm in den Wänden aller Räume befindet.
Meine Fragen:
Wie und mit welchem Gerät kann man nun exakt den Wassergehalt des Estrichs - nicht den des Granites oder des Mörtels - bestimmen?
Oder gibt es hierfür gar keines?
Ist die Aussage der Versicherung richtig, dass der Mörtel 2 Jahre benötig, um keine Feuchtigkeit mehr zu besitzen?
Wie lange benötigt der Mörtel unterhalb von Granit bis zur Trockenheit?
Welche Folgeschäden kann der Rohrbruch im Granit hinterlassen?
Ich wäre für umfangreiche Informationen (auch Datenblätter) hierzu sehr dankbar.
Lieben Gruss und vielen Dank im voraus
Asmodine