Granulom am 7 er im Oberkiefer

Guten Tag,
ich leide seit einigen Wochen an einer starken Kieferhöhleneiterung und musste 10 Tage Antibiotika nehmen. Ich wurde vom Hausarzt zum Zahnarzt weiter zum HNO Arzt und zum Schluss in die Kieferklinik geschickt. Keiner konnte mir wirklich helfen und sagen warum ich so stark an der Nase eiterte. Nur nach einem CD des Kopfes kam man darauf, dass sich am 7 er oben ein Granulom gebildet hat. Der Zahn war total unauffällig und das Granulom war auch auf dem normalen Rönten nicht zu sehen. Der Zahnarzt begann mit einer Wurzelbehandlung. Einige Tage wurde der Zahn offen gelassen und dann mit einer medizinischen Einlage geschlossen. Die Eiterung wurde wieder schlimmer ( aber bei weitem nicht mehr so stark als vorher ) Also wurde am Freitag die Einlage wieder entfernt und der Zahnarzt gab mir einen Termin am Dienstag zum Entfernen des Zahnes. Das geht mir aber jetzt doch zu schnell, da ein hoher finazieller Verlust an den Zahn dranhängt, da eine ganze Brücke mit 6 Zähnen verloren gehen würde. Seit ein paar Tagen ist meine Lippe und meine Zunge taub ( wie wenn ich vom ZA eine Spritze bekommen hätte ) Kann das mit dem Zahn zusammenhängen, oder eventuell die Nebenwirkung eines homöopathischen Medikamentes gegen Kieferhöhleneiterung sein ( Beipackzettel : Selten : Gesichtsschwellung )
Bin für jeden Hinweis sehr dankbar.
Eine Wurzelspitzelresektion wird auf Grund der Lage der Wurzeln als zu gefährlich angesehen.

Servus,

interpretiere ich Dich richtig, wenn ich sage, daß Du

  • an der Diagnose (Granulom) nicht zweifelst,

  • daß Du den Therapievorschlag des Zahnarztes, der den klinischen Befund und die Röntgenbilder kennt, nur deswegen ablehnst, weil an dem betreffenden Zahn eine Brücke ‚hängt‘, nicht aber, weil Du den Therapievorschlag inhaltlich ablehnst,

  • daß Du, statt des diagnosebezogenen Vorschlags eines Fachmannes, lieber eine Ideensammlung von Lesern dieses Forums hättest, die sich nur auf das verlassen können, was Du selber weisst und verstanden hast?

Wäre es dann nicht vernünftiger, entweder-

  • eine zweite Meinung bei jemandem einzuholen, der Dich wirklich untersuchen kann

  • oder eine Geldsammlung zu initiieren, die Dir hilft, Deine neuen Zähne zu bezahlen, wenn der 7er im Oberkiefer endlich draussen ist?

Gruß

Kai Müller

Im Prinzip hast du Recht. ABER : Auch der Zahnarzt meinte, wir könnten noch eine Woche zu warten, ob sich an der Situation etwas ändert. Es könnte auch sein, dass sich das Granulom verkapselt und der Zahn erhalten bleibt. Es arbeiten leider wenige mit Homöopathie. Aber ich dachte, vielleicht weiß wer etwas in dieser Richtung. Aber ich habe heute einen Zahnarzttermin um wie du richtigerweise schreibst, eine zweite Meinung einzuholen.lg Sabine