Graphic Board als 'Kugelschreiber'...?

Hallo alle,
die Überschrift ließ sich wirklich nicht treffender gestalten… :smiley:

Ihr kennt doch bestimmt die sog. Graphic Boards

(Also für alle, die es nicht kenne: Es handelt sich dabei um eine Art Tablett das man an den PC anschließt um anschließend mit einem speziellen Stift drauf rumzukritzeln… das Boards registriert die Berührung und bewegt so die Maus auf dem Monitor… praktisch ein Mausersatz)

So etwas ist ja total praktisch für die digitale Bildbearbeitung und genau dafür bräuchte ich es. Ich war bei Saturn und der Preis (wohlgemerkt für ein „mittelgroßes“ Modell) war > > erschlagend also eine optische Maus als Kugelschreiber???
Vielleicht ist jemand fit auf diesem Gebiet… Hilfe wär echt super! :smile:

Diese Graphic Boards ist jedenfalls im 3-Stelligen Bereich und das ist ja nur mein Hobby.

Liebe Grüße

Magics

Hallo Magics,

Ihr kennt doch bestimmt die sog. Graphic Boards

So etwas ist ja total praktisch für die digitale
Bildbearbeitung und genau dafür bräuchte ich es.

Nun frage ich mich ob ich auf der Suche nach einem technischem
Hilfsmittel zur digitalen Bildbearbeitung nicht was übersehen
habe. Gibt es so etwas wie einen Kugelschreiber, in dem ein
Laser jede Bewegung registriert => also eine optische Maus
als Kugelschreiber???

Vielleicht sowas hier?
http://www.ciao.de/Wacom_Technology_Pen_Digitalisier…

Viele Grüße
Marvin

Hallo
Es gibt da tatsächlich solche Stifte. Aber die sind (natürlich) zumeist teurer als die guten alten „Grafiktabletts“ :wink:
Steckt ja auch mehr Technik drin.
Bei Ebay findest du allerdings auch schon ältere Grafiktabletts für günstiges Geld. Bei den meisten Leuten liegen sie nur „nutzlos rum“ und sind daher schnell wieder bei Ebay drin, obwohl sie „kaum benutzt“ wurden.
Dabei ist es auch nicht unbedingt sehr wichtig wie groß das Tablett ist. Ich hatte mir mal ein richtig großes in DinA3 Größe ersteigert. Doch damit konnte man auch nicht unbedingt feiner arbeiten als mit einem A5 oder A4 Tablett, da man bei „Detailzeichnungen“ eh am PC vergrößern kann :wink:
Ich kann die - wenn es nur fürs Hobby ist - die Medion-Grafiktabletts empfehlen.
Die gibt es in der Regel 1-2 Mal im Jahr (meistens Ende des Jahres) und kosten so 30-40 Euro.
Letztes Jahr gab es ein „Superdünnes“ im 16:9 Format
Testbericht: http://www.ciao.de/Medion_MD_85637_Grafiktablett__Te…
Wie gesagt für Paintshop und Konsorten reicht dies völlig aus. Drucksensitiv und gute Auflösung usw.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen
Gruß
Andreas

Hallo Andreas,
ja das hat mir geholfen, doch auch ein wenig verwirrt. Ich habe mir das Angebot hinter deinem Link angeschaut, das MEDION AG
12.1” Design Grafiktablett MD 85637.

Es kostet 29 Euro [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi
Die Sache liegt einfach in der Technik. Wie im Testbericht geschrieben ist der „Empfänger“ im Stift eingebaut. Also ein paar Millimeter ÜBER dem Tablett. Das ist vorteilhaft, wenn man z.B. eine Skizee aus einem dicken Buch abzeichnen will (weil auch dieses geht).
Der Nachteil an der Sache ist aber, das dann natürlich auch der Winkel wie der Stift gehalten wird eine wichtige Rolle spielt. Solange er immer gleich gehalten wird ist es OK. Sobald man aber den Winkel verändert, verändert sich auch der Strich.
Als Beispiel: Wenn man die Stiftspitze fest an eine Position am Tablett auflegt und nur das Obere Teil des Stiftes in einem weiten Winkel umherkreist, dann befindet sich auf der „Zeichnungsoberfläche“ (auf dem Monitor) ein kleiner Kreis, obwohl sich die Spitze keinen Millimeter bewegt hat.
Das ist aber nur dann „schlimm“, wenn man etwas sehr genau abzeichnen muß (z.B. eine Skizze oder ein Comicbild). Da dies im Zeitalter von Scannern aber recht selten vorkommt, kann man dies durchaus außer acht lassen.
Im „Freihand-Modus“ fällt dieses nicht auf, zumal man stets zum Monitor schaut und dort den „Malpunkt“ im Auge behält.
Bei anderen teureren Grafiktabletts wird direkt der „Andruck“ der Spitze abgetastet (vermutlich). Dann gibt es wiederrum welche, die einen „integrierten“ Touchscreen-Monitor haben und somit „echtes Malen auf dem Bild“ anbieten. Aber unbezahlbar.

Aber vielleicht sagst du einfach mal, was genau du vorhast.
Ich sage mal so: Wenn ich Comic-Figuren oder ähnliches zeichne, dann nehme ich nach wie vor lieber den „echten“ Stift und Scanne mir das Bild ein. Mit dem Grafiktablett kann ich einfach nicht richtig „malen“.
Wenn es aber darum geht z.B. eine Landschaft zu malen (also eher Grobe Striche) oder Farben zu füllen usw. dann bin ich mit dem Stift sehr gut bedient, da ich hier sehr schnell zwischen den verschiedenen Bereichen auf dem Bildschirm wechseln kann.
Wenn es aber um Design-Arbeiten geht mit festgelegten Formen, Textbausteinen usw. (Corel Draw eben), nehme ich auch lieber die Maus, bzw. Trackball.
Ist aber vielleicht auch nur Gewöhnungssache…

Wie gesagt. Als „Einstieg“ kann ich ein solch günstiges Bord durchaus empfehlen. Was nützt dir ein 200 Euro Gerät, mit tausend Superfunktionen, die du nicht brauchst und das Gerät an sich nur einmal im Monat in die Hand nimmst…

Also sag mal, was du genau vorhast damit.

Gruß
Andreas

Ok,
ich benutze Photoshop. Eigentlich habe ich bisher immer nur so n paar Filter drüberlaufen lassen; ziemlich unspektakulär, soch seit dem es YouToube gibt haben Leute Unmengen an Tutorials ins Netz gestellt, wie man tolle Sachen machen. Mit Photoshop zu arbeiten macht mir irre Spaß und ich überlege mir ernsthaft das veruflich umzusetzen.

Für viele der wirklich interessanten Funktion benötigt man einen „sauberen Pinselstrich“… konkretes Beispiel: Das automatische Ausschneiden mit dem „Zauberstab“ ist zwar ganz nett führt bei mir aber nur selten zu befriedigenden Ergebnissen. Ich denke so ein Graphiktablett würde dem Abhilfe tun.
Also für Feinheiten und sowas… Comics will ich nicht zeichnen… abzeichnen muss ich auch nicht unbedingt… wie du schon sagtest -> Zeitalter der Scanner.

Also sind meine Vorstellungen richtig?

Hallo
Also in dem Fall reicht ein solch günstiges Tablett meines Erachtens völlig aus. Ich selbst habe damit auch schon Bildbearbeitung betrieben. Speziell beim genauen Freistellen von bestimmten Stellen (also die Sache mit dem Zauberstab) geht damit tatsächlich einfacher.
Wie gesagt. Ruhig erstmal was günstiges nehmen um zu sehen, wie du damit klar kommst.
Ist ja auch alles eine reine Übungssache.
Manche schwören drauf, andere können es nicht leiden, wieder andere spielen Ego-Shooter damit :smiley:
Wenn du es Beruflich einsetzen willst, kannst du dir immer noch etwas Professionelleres kaufen und diese zudem vielleicht noch Steuerlich absetzen :wink:

Gruß
Andreas