Graphische Programmierung

Ich möchte unter Windows graphisch programmieren, d.h. mit Fenstern und Buttons und so…
Da ich noch keinerlei Erfahrung habe, bin ich offen für alles. Ich hätte mir jedoch vorgestellt, dass es eine Art Zusatzsourcen gibt, um ganz simple mit einem C+±Compiler dies zu realisieren (g++, etc.)!
Zufällig bin ich auf gtk+ gestossen. Ist das was gescheites? Aber ich bekomme es überhaupt nicht zum laufen…

Also, ich benötige da halt etwas Unterstützung! Vielen Dank schonmal,
Alexander

Hi,

Zufällig bin ich auf gtk+ gestossen. Ist das was gescheites?
Aber ich bekomme es überhaupt nicht zum laufen…

gtk+ ist etwas sehr Gescheites. Allerdings ist das fuer ein Gescheites Betriebssystem entwickelt worden - Linux. Der Windows-Port ist wohl noch nicht so ganz einwandfrei. Zur gtk+ gibt es noch die gtk-- ein C+±Wrapper und glade womit man via drag and drop grafische Obenflaechen entwickeln kann (glade spuckt dann C oder C++ Code aus, der die gtk verwendet).
Unter Windows gehen all diese netten Sachen leider (noch) nicht (so gut). Daher heisst Dein Freund MFC von M$ und klickibunti Entwicklung kannst Du Visual Kaufmich von M$ verwenden.
Wenn Du noch eine einfache Scriptsprache lernen magst probiers mal mit Tcl/Tk, da lassen sich portable grafische Oberflaechen entwickeln und auch einfach C(++) einbinden. Wenns ein bischen mehr sein darf kommt auch Java (mit den Swing Klassen) in Frage. Auch nett, auch portabel, auch C(++) backend faehig.

Gruss

Thorsten

gtk+ ist etwas sehr Gescheites. Allerdings ist das fuer ein
Gescheites Betriebssystem entwickelt worden - Linux. Der
Windows-Port ist wohl noch nicht so ganz einwandfrei.

Unter Windows programmiere ich schon ewig…
Gerade um die grafische LINUXPROGRAMMIERUNG geht es mir!!

Zur gtk+
gibt es noch die gtk-- ein C+±Wrapper und glade womit man via
drag and drop grafische Obenflaechen entwickeln kann (glade
spuckt dann C oder C++ Code aus, der die gtk verwendet).

Darüber würde ich gerne mehr wissen:
Was ist ein C+±Wrapper?
Glade bekomme ich schon zum laufen, aber wo ist der Quellcode,…?
Was nicht funktioniert, ist meiner Meinung nach das Basis-gtk±Kit! Ich hab’s installiert, aber irgendwas fehlt da noch…ach ja, glib oder so. Aber das ist eigentlich auch installiert…???
Kannst Du mir dazu was helfen???

Unter Windows gehen all diese netten Sachen leider (noch)
nicht (so gut). Daher heisst Dein Freund MFC von M$ und
klickibunti Entwicklung kannst Du Visual Kaufmich von M$
verwenden.

Des is mir quasi sch…egal! Sorry :wink:

Wenn Du noch eine einfache Scriptsprache lernen magst probiers
mal mit Tcl/Tk, da lassen sich portable grafische Oberflaechen
entwickeln und auch einfach C(++) einbinden.

Wo finde ich da Dokumentationen?
Oder hast Du mal ein Beispielprogramm???
Was brauche ich dafür?? Wo kann ich’s downloaden???

Wenns ein bischen
mehr sein darf kommt auch Java (mit den Swing Klassen) in
Frage. Auch nett, auch portabel, auch C(++) backend faehig.

Java habe ich schon unter Windows (und auch Linux) programmiert, aber da kann man ja keine richtigen eigenständigen Programme (speziell für Linux) compilieren!?!?

Gruss

Thorsten

Mein Ziel wäre das Programmieren von Anwendungen wie kedit, kwintv, … und am besten mit einer Programmiersprache ohne Grenzen. Also C++???

Vielen Dank
Alexander

Hi,

Gerade um die grafische LINUXPROGRAMMIERUNG geht es mir!!

Ach so. Du hast gesagt, es geht um Windows-Programmierung, hatte ich Dich missverstanden.

Zur gtk+
gibt es noch die gtk-- ein C+±Wrapper und glade womit man via
drag and drop grafische Obenflaechen entwickeln kann (glade
spuckt dann C oder C++ Code aus, der die gtk verwendet).

Darüber würde ich gerne mehr wissen:
Was ist ein C+±Wrapper?

Eine Verpackung fuer den C-Code. Du arbeitest mit Objekten, die ihrerseits den C-Code der gtk verwenden um die Grafik zu erzeugen. Sieht fuer Dich dann so aus, als sei die gtk in C++ geschrieben, was vieles angenehmer macht.

Glade bekomme ich schon zum laufen, aber wo ist der
Quellcode,…?

Button „Quellcode erzeugen“ druecken, dann ist der Quellcode in dem Verzeichnis, das Du in den Einstellungen angeben hast.

Was nicht funktioniert, ist meiner Meinung nach das
Basis-gtk±Kit! Ich hab’s installiert, aber irgendwas fehlt da
noch…ach ja, glib oder so. Aber das ist eigentlich auch
installiert…???
Kannst Du mir dazu was helfen???

Keine Ahnung. Du musst schon selbst wissen, was Du bei Dir installiert hast.

Wenn Du noch eine einfache Scriptsprache lernen magst probiers
mal mit Tcl/Tk, da lassen sich portable grafische Oberflaechen
entwickeln und auch einfach C(++) einbinden.

Wo finde ich da Dokumentationen?
Oder hast Du mal ein Beispielprogramm???
Was brauche ich dafür?? Wo kann ich’s downloaden???

Das Konzept der gtk basiert auf dem tk von tcl/tk. Du brauchst einen Interpreter. Doku und Download unter http://www.scriptics.com

Wenns ein bischen
mehr sein darf kommt auch Java (mit den Swing Klassen) in
Frage. Auch nett, auch portabel, auch C(++) backend faehig.

Java habe ich schon unter Windows (und auch Linux)
programmiert, aber da kann man ja keine richtigen
eigenständigen Programme (speziell für Linux) compilieren!?!?
ein Ziel wäre das Programmieren von Anwendungen wie kedit,
kwintv, … und am besten mit einer Programmiersprache ohne
Grenzen. Also C++???

Geht alles auch mit Java, brauchst nur den passenden Bytecodeinterpreter (auch virtual machine genannt). Bei mir laufen teilweise die gleichen Programme auf Windows und Linux (z.B. jCVS). Java ist eine „Programmiersprache ohne Grenzen“. Das einzige was im Zweifelsfall fuer C++ spricht ist die Geschwindigkeit - bei gewissen Anwendungen ist C++ etwas schneller (nicht ueberbewerten). Dafuer erspart Java Dir jede Menge Aerger und Fussangeln. Und wenns sein muss gibt es glaube ich sogar Java-Wrapper fuer die gtk (aber dann isset wohl nicht mehr portabel, also was solls …).

Nochn paar Links:
http://www.gtk.org/
http://gtkmm.sourceforge.net/
http://glade.gnome.org/

Gruss

Thorsten

Stimmt, ich hatte Windows geschrieben, obwohl ich Linux gemeint hab…sorry!
Also, vielen Dank, jetzt wurschtl ich selbst ein bißchen…

Gruß
Alexander

Hi,

eine Anmerkung noch.
Ich habe die Programmierung grafischer Oberflaechen mit Tcl/Tk gelernt und alle modernen Konzepte von GUI-APIs auf Linux basieren darauf. Aber Tcl ist im Grunde procedural … und somit wohl ein Auslaufmodell. Die Codebasis ist gross und die Entwicklergemeinde immer noch beachtlich (Tcl ist auch echt geil). Aber ich wuerde mich eher nicht mehr damit befassen, weils halt vermutlich langsam auslaeuft. Wenn Du gerne eine Scriptsprache fuer rapid-prototyping oder als flexiblen Wrapper fuer Deine Apps lernen moechtest, versuchs lieber mit Python.
Ich kann (noch) kein Python, es soll aber ziemlich cool sein (habe mal reingeschaut, sieht super aus).
Und auch fuer Python gibt es Wrapper fuer alles Moegliche. Fuer GUI-Entwicklung u.a. z.B. fuer gtk (http://www.gtk.org/bindings.html) und Tcl/Tk(http://www.python.org/topics/tkinter/).
Die Python Homepage findest Du unter http://www.python.org

So, frohes Coden,

Thorsten