Gras Rauchen/SchädlichKörper,lunge

Hey,
Leute in mein Freundeskreiß wird zu Zeit oft gras geraucht.Wir sind Jeden Samstag auf ein jugend terff wo 14-16 Jährige sind,da wird öfters mal ein Joint mit gebraucht,alle ziehen so 4-5 mal.Ich bin 14 und wollte Fragen:Ist Gras Rauchen sehr gefährlich?Ist es schädlicher als Zigarren oder Zigaretten Rauchen?Was passiert mit den Körper/Organen wenn man Gras raucht.Wie reagiert man dadrauf?Wie schädlich ist das genau?
Bitte alle Infos darüber.Ich selbst bin nicht Raucher und habe auch noch nie Drigen konsumiert

MfG:
DJ

Also grundsätzlich würde ich erstmal jeden davon abraten drogen zu konsumieren…erstrecht wenn dass noch nie vorgekommen ist…du bist neugierig geworden und willst natürlich wissen wie das ist…aber du bist auch erst 14… wenn du damit anfängst und es dir gefällt machst du weiter damit und es macht natürlich auch süchtig über längeren zeitraum…die auswirkung ist allerdings bei jedem konsumenten anders…einer der raucht mal einen und lebt sein normales leben der nächste kriegt aber auf grund dessen irgendwann seinen arsch nicht mehr hoch und vernachlässigt sein soziales umfeld…auf einige wirkt es euphorisierend andere fühlen sich gar nicht wohl danach…körperlich schädlich ist es nicht unbedingt…aber selbst gras kann mit irgendwelchen schrott gestreckt werden…du solltest es auf jeden fall nicht zusammen mit alkohol konsumieren…der absturz kann heftig sein…am besten du lässt es ganz…denn irgendwann verlierst du ganz die hemmung und probierst auch andere sachen…zwangsläufig ist das bei den meisten so…beobachte deine freunde genau und urteile richtig ob dir das gefällt was du mitkriegst oder eher nicht…alles gute

Liebe(r) DJ,
hast du gut gemacht, dich mal weitflaechig zu informieren. Denn vieles, was man hoert und liest, basiert ja auf Vorurteilen. Unsere Kultur ist gegen Gras/Haschisch, verkauft aber legal Alkohol und Zigaretten (davon sind die Krankenhaeuser voll mit Geschaedigten). In anderen Kulturen, z.B. arabischen, kannst du hoeren „Was, Alkohol? Willst du sterben? Rauch lieber einen Joint“.

Also nach meiner Erfahrung und wissenschaftlichen Information ist THC (der Wirkstoff in Gras bzw. Haschisch) wesentlich weniger gefaehrlich als Alkohol oder Zigaretten.

Viele angesehene Leute meiner Generation (58 Jahre) rauchen seit der Jugend an ab und zu nen Joint - kein Problem. (Ausser bei zu starker Dosierung, da kann es kurzzeitig Kreislaufprobleme geben.)

Auch wissenschaftlich ist keine spezifische Schaedlichkeit nachgewiesen. Ausser den bekannten Gefahren des Rauchens (Tabak, Gras, egal was) fuer die Lunge.

Alles Gute
Joerg

Hallo Sacha,
also rein von den Fakten ist ein Joint schon gefährlicher als Zigaretten, weil die Substanz Veränderungen im Gehirn verursacht, ähnlich Alkohol, allerdings mit längerer und unterschiedlichen Wirkungen. Wer länger Hascht wird antriebsarm und bekommt viele Dinge nicht mehr auf die Reihe. Kenne leider einige in deinem Alter die dann in der Schule total abgebaut haben. Wenns irgend geht lass es besser sein.
Mit freundlichen Grüssen
W. Zerwas

Hallo DJ,

ich bin ex Junkie und hab außer Gras und Haschisch wohl alles an Drogen konsumiert, was der Markt zur damaliegen Zeit so her gab. Schwerpunktmäßig aber waren es Heroin und Kokain, das ich mir intravenös verabreichte.

Ich persönlich halte von allen Drogen Gras am harmlosesten, soger harmloser als Alkohol. Aber das nur aus einem einzigen Grund:

Ich kenne Kokaintote, Herointote und Alkoholtote. Allerdings hab ich noch nie davon gehört, daß jemand an Gras, durch Überdosis oder wie auch immer, gestorben wäre.

Doch nur, weil man nicht dran sterben kann, gibt es für Gras keinen Persilschein. Und ich kann auch für Gras kaum eine Empfehlung aussprechen. Schon gar nicht an Erstkonsumenten. Denn man weiß beim Erstkonsumenten nicht, wie der weitere Verlauf ist.

Ca. 98% der Erstkosumenten überstehen den Graskonsum zunächst mal unbeschadet. Diese Kiffer bleiben kurz oder auch länger dieser Droge treu und hören später von ganz allein wieder damit auf, weils dann nicht mehr zu den Lebensumständen paßt. Heirat, Kind etc. sind oft Gründe sich vom Gras dann wieder zu verabschieden.

2 % der Erstkonsumenten allerdings haben da einen ganz anderen Suchtverlauf. Die werden vom Gras abhängig wie andere von Heroin, mit richtigen Entzugserscheinungen beim Absetzen und z.T. schwersten Psychosen bis hin zur dauerhaften Unterbringung in geschlossenen Anstalten.

Insofern ist kein Erstkosument davor gefeit nicht zu diesen 2 % zu gehören. Deshalb lieber: Finger weg.

Über die gesundheitlichen Schäden berichtet Wiki mit Sicherheit besser als ich. Ich fühle mich für den Bereich Sucht zuständig, eher nicht für die Folgeschäden.

Ich hoffe trotzdem Dir mit meinem Beitrag ein wenig gedient zu haben und verbleibe,

mit freundlichen Grüßen
Gerhard

Hy DJ

Meine grundsätzliche Meinung ist das jeder für sich selbst entscheiden muss, ob er Drogen nehmen will oder nicht. Sehr gut ist natürlich das du dich erstmal gründlich über alles informierst.

Gras oder Haschisch zu rauchen ist schon etwas gefährlicher als Zigaretten. Obwohl Zigaretten auch absolut nicht ungefährlich sind. Das darin enthaltene Nikotin ist eines der schnellst süchtig machenden Mittel die es gibt. Der Körper gewöhnt sich sehr schnell daran und verlangt immer wieder nach neuer Zufuhr. Auch das aufhören fällt vielen sehr schwer. Und die Langzeitfolgen vom rauchen sind umso schwerer je länger man raucht. Herzinfarkte, Lungenkrebs und viele andere Krankheiten sind möglich.
In den westlichen Ländern ist das rauchen (von Zigaretten) immer noch eine der höchsten Todesursachen, neben dem Alkohol.

Bei Gras oder Haschisch besteht keine körperliche Abhängigkeit, aber die psychische Sucht ist schon vorhanden. Auch Drogeninduzierte Psychosen sind möglich, da jeder ganz anders auf diese Substanzen reagiert. Bei den meisten wird sich allerdings keine grosse Veränderung zeigen. Aber einer der jeden Tag kifft, der ist meistens nach jahrelangem Konsum ein anderer Mensch.
Die Gefahr ist auch dass das kiffen einen sehr hohen Stellenwert bekommt und so andere wichtige Dinge verdrängt. Schule, Ausbildung etc. werden immer weniger wichtig. Das muss nicht sein, es gibt auch Ärzte und Professoren die Gras rauchen, aber es ist nicht ohne, so was durch zu halten.
Auch das es illegal ist musst du beachten, klar die Akzeptanz wird immer grösser, aber es bleibt eine verbotene Substanz und du kannst Probleme mit der Polizei bekommen.
Aber wie gesagt, jeder muss das für sich alleine entscheiden. Ich würde dir aber raten wenn du es unbedingt tun willst, warte wenigstens bis du volljährig bist, denn bei Jugendlichen im Wachstum, können die Schädigungen am Gehirn sehr viel grössere Auswirkungen haben, als bei einem Erwachsenen.

Das beste ist sowieso wenn du von keiner Substanz abhängig bist, denn Sucht kann eine sehr schwere Bürde sein.

Gruss
John Frink

Hallo,
also das heutige Gras ist gen manipuliert und daher viel stärker wie früher. Man kann psychisch abhängig werden und ich kenne Leute bei denen der längere Konsum zu Psychosen führte und die jetzt unter heftigen Depris leiden. Also es soll nicht so stark auf die Lunge gehen wie Zigaretten. Meiner Meinung nach kommt es immer auf die Menge an. Ab und zu mal einen kleinen Joint o.k. aber nicht tägl. u. zu jeder Gelegenheit. Auf dieser Seite: http://www.suchtmittel.de/info/cannabis/
müsste alles für Dich wissenswerte stehen.
Bey medealuna

Kiffen macht Blöd
Hallo Sascha,
kannst Du mir einen vernünftigen Grund nennen, warum Du überhaupt kiffen willst ?
Kiffen ist absolut schädlich. Es schädigt das Gehirn und Du wirst die Folgeschäden von dauerhaftem Konsum spätestens in einem halben Jahr bemerken.
Du wirst vergesslich, kannst Dich wesentlich schlechter konzentrieren und die Ausgrenzung von den " Normalen " beginnt, da sich Dein Freundeskreis nur noch um das Gras kümmert.
Lass also bitte die Finger vom Gras.
Gerade in Deinem Alter solltest Du dir andere Sachen suchen, bei denen Du einen " Kick " findest.

MfG

Bayeux

SUBSTANZ

Cannabisprodukte werden aus der Hanfpflanze hergestellt. Tetrahydrocannabinol (THC) ist der wichtigste psychoaktive Wirkstoff der rund 400 chemischen Substanzen der Hanfpflanze.
Erscheinungsformen: Marihuana (Gras) besteht aus getrockneten Blüten und jungen Blättern der weiblichen Pflanze; Haschisch (Shit) ist das getrocknete Harz aus den Drüsenhaaren der Pflanze.
Konsumformen: Cannabisprodukte werden meist mit Tabak gemischt und geraucht (Joints, Wasserpfeife, Shilom etc.), seltener getrunken (als Tee) oder gegessen (Spacecakes, Joghurt).
Dosierung: Der THC-Gehalt kann von Sorte zu Sorte sehr stark variieren. Neue Pflanzensorten enthalten bis zu 25 Prozent THC.
WIRKUNG

Entspannend, appetitanregend, Gefühle werden intensiviert, Gelassenheit und/oder grundlose Heiterkeit stellen sich ein. Das Zeiterleben wird verändert (meist verlangsamt). Bei hoher Dosierung kann Cannabis leicht halluzinogen wirken; die Konzentrationsfähigkeit und Merkfähigkeit können temporär während des Rausches beeinträchtigt werden.
Wirkungseintritt: geraucht innerhalb weniger Minuten, gegessen erst nach 0,5-2 Std.
Wirkdauer: geraucht 1-2 Std., gegessen 8-14 Std.(!)
RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN

Anstieg von Herzschlag- und Pulsfrequenz, Rötung der Augen, Mundtrockenheit, übermässiges Hungergefühl (Fressflash). Schwindelgefühle, Übelkeit und Erbrechen können vor allem beim erstmaligem Konsum auftreten. Bei hohen Dosen können Kreislaufprobleme bis hin zum Kreislaufkollaps, unangenehme Gefühlsintensivierungen, im schlimmsten Fall Paranoia und depressive Verstimmungen auftreten.
Langzeitrisiken: Wenn du häufig und regelmässig konsumierst, besteht die Gefahr psychischer Abhängigkeit. Auch Symptome einer leichten körperlichen Abhängigkeit können sich einstellen; bei plötzlicher Abstinenz sind Schweissausbrüche, Hitze-/Kälteschauer, Appetitlosigkeit und Einschlafschwierigkeiten sowie Gereiztheit möglich.
Bei chronischem Konsum besteht die Gefahr von Realitätsverlust; möglich ist auch eine Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses und der Motivationsfähigkeit.
Durch das Rauchen kommt es bei chronischem Konsum zu einer gesteigerten Anfälligkeit für Atemwegsbeschwerden (Bronchitis, Luftröhren- und Lungenentzündungen u.a.). Da Cannabisrauch in der Regel tiefer inhaliert und der Rauch länger in der Lunge gehalten wird, sind Joints schädlicher als Zigaretten.
SAFER USE

THC beeinflusst temporär deine Merk- und Konzentrationsfähigkeit. Vom Konsum bei der Arbeit und in der Schule ist daher abzuraten. Rauche nur in der Freizeit und nur dann, wenn du dich gut fühlst.
Beim Essen oder Trinken von Cannabisprodukten sind die Wirkungen stärker und unberechenbarer als beim Rauchen, das Risiko für eine Überdosierung ist hoch. Taste dich vorsichtig an die richtige Dosis heran, lege nicht gleich nach!
Achte beim Rauchen auf gute Filtermethoden (Aktivkohlefilter) oder benutze einen Vaporizer.
Je jünger du bist, wenn du anfängst zu kiffen, desto grösser ist die Gefahr, durch den Konsum von Cannabis höheren Neben- und Nachwirkungen ausgesetzt zu sein.
Personen mit psychischen Problemen sollten keine Cannabisprodukte konsumieren.
Bei Schizophrenie kann Cannabis den Krankheitsverlauf verschlimmern oder zu Rückfällen führen.
Bei Lungenerkrankungen und bestehenden Herzbeschwerden oder Herzerkrankungen sollte auf Cannabiskonsum verzichtet werden.

QUELLE & mehr Infos: http://www.eve-rave.ch/drugs/54-hanf