hallo Wiz,
es muss jeder selbst entscheiden, ob er die Sache nachvollziehen kann oder nicht. Der eine hat den „Trick“ erkannt, der andere hinkt hinterher.
Werbung an Taxis ist so alltäglich, dass fast niemand mehr hinsieht. Werbung an passenden Autos, phantasievoll angebracht bringt Wirkung.
Wer glaubt, mit den Werbespruch: „Gehen Sie zum Einkaufen in den Supermarkt xy!“ einen einzigen Kunden zu fangen, wird sich eine flache Nase holen. Wer diese Werbung aber mit einem Gag (grafisch auffällig) verbindet, der hat Erfolg.
Und wie ich schon sagte: das Auto in der Garage ist wertlos.
Übrigens arbeitet Nicki Lauda genau nach diesem Prinzip. Und des funktioniert. Es funktioniert so gut, dass er im laufe dieses Jahres auch in einigen deutschen Städten seine 1 € Autos unterbringen will.
Grüße
Raimund
niemand zwingt Dich, hier einzusteigen.
Es muss immer solche geben, die fest überzeugt sind: das geht nicht. Selbst wenn alle das Produkt haben.
Grüße
Raimund
hallo roland,
die Frage habe ich erwartet.
Nein, noch nicht. Erst muss ich wissen, ob es diese Autos auch mit automatik gibt. Sonst bringt es mir nichts.
dies habe ich angefragt. Mal abwarten, was er antwortet. In seiner Beschreibung erwähnt er, dass Sonderausstattungen nicht möglich sind. mal sehen.
Grüße
Raimund
hallo Tamansari,
doch leider haben sie ihn damals versucht kaputt zu machen. Doch das Gericht hat scheinbar nicht mitgespielt. Es wurde auch nicht sein System angezeigt, sondern die „Vorleistung“: es wäre ein Maklerhonorar und das darf er als Nichtmakler nicht erheben.
wohlbemerkt: das System wurde nicht angezweifelt.
Trotzdem hat es ihn fast pleite gemacht.
Grüße
Raimund
hallo Wiz,
es muss jeder selbst entscheiden, ob er die Sache
nachvollziehen kann oder nicht.
Nein, es gibt hinter jedem Geschäftskonzept eine ganz einfache finanzmathematische Mechanik. Die stimmt oder stimmt eben nicht. Muss ich mehr ausgeben als ich einnehmen kann, geht die Sache den Bach runter, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Man kann den Moment des Konkurses durch Schneeballsysteme wie das vorab kassieren von Aufnahmegebühren mehr oder weniger weit (kriminell) hinausschieben, mehr aber auch nicht.
Ich mache seit Jahren Businesspläne und Geschäftskonzepte für meine Mandanten, lasse mir dies von seriösen Leuten gut bezahlen, die dann entweder ganz froh sind, wenn ich sie rechtzeitig auf den Boden der Tatsachen zurückhole, oder die dann ganz stolz mit einigen EUR 100.000,-- Gründungsdarlehen von der Bank kommen und auch Erfolg mit ihrer Neugründung haben. Und habe auch so den ein oder anderen Jungunternehmer kommen und gehen gesehen, der ohne qualifizierte Beratung und detaillierten Businessplan einfach nur mit einer „weltbewegenden Idee“ und dem Motto „das klappt schon / muss klappen“ gestartet ist. Teilweise gingen sie hinter Schwedische Gardinen, bzw. ich habe sie dann gerade noch rausgepaukt, wenn es mal wieder um Betrugssachen, Veruntreuung und Insolvenzverschleppung ging.
Der eine hat den „Trick“
erkannt, der andere hinkt hinterher.
Auch falsch: Man muss bei der Aufstellung eines Businessplanes von Annahmen ausgehen. Die malen sich Idealisten in Form von Hockeysticks mit Excel, seriöse Berater betreiben hierzu Marktforschung und werten alle greifbaren Parameter aus, finden Parallelitäten und können sehr gut abschätzen wo sie besser oder schlechter als eine gefundene Parallele liegen werden.
Werbung an Taxis ist so alltäglich, dass fast niemand mehr
hinsieht. Werbung an passenden Autos, phantasievoll angebracht
bringt Wirkung.
Wer glaubt, mit den Werbespruch: „Gehen Sie zum Einkaufen in
den Supermarkt xy!“ einen einzigen Kunden zu fangen, wird sich
eine flache Nase holen. Wer diese Werbung aber mit einem Gag
(grafisch auffällig) verbindet, der hat Erfolg.
Nimm es mir nicht übel, aber ich habe so ganz zufällig einen Bruder, der in der Branche ziemlich erfolgreich ist und über diverse Jahre Berufserfahrung verfügt (ist nebenbei Fachhochschuldozent). Und der sagt mir ganz klar, das Fahrzeugwerbung nur auf firmeneigenen Fahrzeugen Sinn macht (weil ich da nur die Erstellungskosten habe) oder maximal noch auf Bussen und Bahnen auf den Top-Strecken. Alles andere hat zu wenig Fläche und zu wenig Präsenz. Du kannst einen Smart noch so auffällig anmalen, es sieht ihn keiner, wenn er nicht den ganzen Tag mitten vor dem Reichstag parken kannst.
Und wie ich schon sagte: das Auto in der Garage ist wertlos.
Sorry, aber da kommt dann doch schon der große Pferdefuss. Wenn ich das Auto nicht so benutzen kann, wie ich es von einem Privatwagen gewohnt bin, bringt mir die Sache doch gar nichts. Wenn ich gezwungen bin, dass Ding abends nicht in der heimischen Garage sondern am Kuhdamm parken zu müssen, und es tagsüber nicht während der Arbeitszeit auf dem Firmenparkplatz abstellen kann, sondern es stundenlang rund um das Sony-Center bewegen muss, dann habe ich zwar eine neue Freizeitbeschäftigung, aber eben kein Auto zur privaten Nutzung.
Übrigens arbeitet Nicki Lauda genau nach diesem Prinzip. Und
des funktioniert. Es funktioniert so gut, dass er im laufe
dieses Jahres auch in einigen deutschen Städten seine 1 €
Autos unterbringen will.
Sieh an, also schon wieder ein massives Eingeständnis, dass so eine Sache für Otto-Normalverbraucher eben gerade nicht klappen kann. Kenne das Konzeot von Herrn Lauda nicht, aber was Du hier schreibst macht doch schon mehr als deutlich, dass werbefinanzierte Autos eben nichts für jedermann sein können, sondern nur unter extrem günstigen Ausnahmebedingungen funktionieren können. Sobald ich zwischen dem Kurierfahrer im Zentrum von Berlin und dem Dorfbewohner in der Heide, der im Nachbardorf arbeitet und seinen Wagen nur zweimal täglich für 10 Km bewegt und ihn nie an werberelevanten Plätzen parken wird, mitteln muss, zeigen die Fahrzeugkosten klar, dass die Sache den Bach runter gehen muss. Die Sache ist so eng, dass sie wirklich nur unter 1A-Bedingungen so gerade eben klappen könnte. Dass hieße dann aber eben, dass man nur den Kurierfahrer in Berlin als Kunden akzeptieren könnte, damit ich bei dem dann die für die Taxis ermittelten Spitzenwerte (die hatte ich mir nicht aus den Fingern gesogen, sondern ließen sich per Google schnell und einfach ermitteln) von über EUR 200,-- an Werbeeinnahmen erzielen kann. Und die brauche ich, weil ich (siehe Leasingbeispiel Smart) nun mal nicht billiger an die Autos komme und gerade deine „besonders tolle Werbung“ schließlich dann auch eher höhere Erstellungskosten haben dürfte.
niemand zwingt Dich, hier einzusteigen.
Gott behüte
Es muss immer solche geben, die fest überzeugt sind: das geht
nicht. Selbst wenn alle das Produkt haben.
Wer hat hier das Produkt? Ich kenne sicher mehr als 10 Fälle, in denen ähnliche Projekte versucht worden sind und natürlich so endeten, dass sich entweder jemand mit den Anzahlungen aus dem Staub gemacht hat, oder sich belehren lassen musste, dass es eben nicht klappt. Also 10:0 für mich. Nicht weil ich grundsätzlich Dinge schlecht reden würde, dann könnte ich mit der Erstellung von Businessplänen kein Geld verdienen und hätte nicht längst dem ein oder anderen in eine erfolgreiche Selbständigkeit geholfen, sondern aufgrund von eindeutigen, mathematisch belegbaren Basisfaktoren, die mehr als deutlich machen, dass diese Sache angesichts der aktuellen Werbepreise einfach nicht machbar ist (sieht man mal von dem Kurierfahrer in Berlin ab).
Gruß vom Wiz
hier kann ich nur sagen…
hallo Wiz,
…warten wir´s ab.
Grüße
Raimund
Hallo,
wie schon weiter unten geschrieben hat ein Gewerbe eine Gewinnerzielungsabsicht.
Laut den AGBs des Herrn Kitzmann sorgt er sich nur um das Zustandekommen und den Betrieb einer Datenbank mit Interessenten. Diese Daten gibt er (so sich findet) an interessierte Unternehmen weiter (womit sich diese Drittfirmen beschäftigen, wird nicht weiter erwähnt, aber es wird wenigstens zugestanden, dass der Partner der Weitergabe zustimmen muss.) Des weiteren wird zugesichert, dass man das Geld auf Wunsch zurück erhält (übrigens lt. §6 AGB ist dieser Zeitpunkt an keine Frist gebunden…)
Was haben wir hier also aus kaufmännischer Sicht? Jemanden, der sich knapp 50€ geben läßt, Daten in einer Datei speichert und die 50€ auf Wunsch wieder zurück gibt. Es wird nirgendwo eine weiterführende Tätigkeit zugesichert (lt. §3 Abs. 2 ABG ist das Interesse der Drittfirmen nötig, das heisst: Herr Kitzmann sichert nicht zu, dass er sich aktiv bemüht, diese zu finden!).
Was würde ich machen, wenn mir jemand 50€ gibt, mit der Maßgabe, ihm dieses Geld irgendwann wieder zu geben, und dafür seine Visitenkarte aufzuheben? Ich würde es verprassen!
Was würde ich tun, wenn 1.000 Jemands kommen und mir je 50€ wie oben geben würden? Ich würde sie zur Bank bringen, gibt ca. 3% Zinsen p.A. macht 1.500€ (brutto).
Was würde ich tun, sollten sich 10.000 dumme Schafe finden, die ihre 50€ nicht selbst zur Bank bringen könnten? Ich würde von den 15.000€ im Jahr als nettes Zweitgehalt leben.
Und dass sich diese 10.000 finden, bin ich in Zeiten von Pyramiden-Spar und -Versicherungssystemen und Multi-Level-Marketing sicher! (Und wahrscheinlich noch viele mehr)
Das würde ich mit dem Geld machen! Was Herr Kitzmann damit macht, entzieht sich meiner Kenntniss und ich rüge jeden, der von mir auf andere schließt!
Ich werfe hiermit weder dem Herrn Kitzmann noch seinen diversen Firmen betrügerische Absichten vor. Ich drücke lediglch mein Unverständniss über sein Firmenkonzept aus und überlege wie ich den Ansatz dieser Idee weiterführen würde.
Mein Fazit: Ich werde dem Herrn Kitzmann kein Geld überweisen. Mir sind Firmen, in deren Auftritten es von Rechtschreib-, Grammatik- und Stilfehlern nur so wimmelt ohnehin suspekt.
Kennt eigentlich jemand irgend eine Person, die auf diese Art einen Wagen tatsächlich erhalten hat?
Sollte die Geschäftsidee nicht nur für Herrn Kitzmann sondern auch für seine Geschäftspartner erfolgreich sein, dann ist mein Glückwunsch gewiss!
MfG
Pierre
Und denkt dran: wer immer nur der Herde hinterher rennt, hat nur Ärsche vor sich!
Gratis Neuwagen ???
Nochmal Hallo,
nachdem ich ein paar Stunden Zeit für eine kleine Recherche hatte,kommt mir diese „Firma“ und die Person des Herrn Kitzmann noch merkwürdiger vor. Laut Denic ist die Firma „Now Promotion“ der Eigentümer dieser Seite. Deren Zentrale wiederum sitzt im Großbritannien. Die deutsche Tochter hat noch einige dieser „Angebote“ für kostenfreie Fahrzeuge im Netz untergebracht. Und wer den Namen des Hr. Kitzmann in eine Suchmaschine eingibt landet über Kurz oder Lang bei einer Anzeige für Zitat: VERDIENEN SIE 12.000 EURO/mtl. DURCH TEILZEITARBEIT.
Mir erscheinen sowohl der Hr. Kitzmann als auch die Fa. Now Promotion sehr windige Geschäftemacher zu sein.
MfG
Pierre
Eben, Frage der Zielsetzung…
Hallo Pierre!
Was würde ich tun, sollten sich 10.000 dumme Schafe finden […]
Ich würde von den 15.000€ im Jahr als nettes Zweitgehalt leben.
Eben!
Das ist doch der Punkt, an dem das Geschäftskonzept von Herrn Kitzmann aufgeht (allerdings natürlich nur für ihn selbst).
Ausserdem kann man sicher noch besser anlegen als mit nur 3% Zinsen wie in dieser Rechnung.
Wirklich arbeiten muss er nur, indem er die Überweisungen für die schreibt, die ihr Geld zurück haben wollen.
Schwer fallen dürfte es ihm nicht genug Leute zu finden.
Wie beim von Dir schon angesprochenen MLM zu sehen ist, sind anscheinend etliche Menschen sogar bereit weit mehr Geld im Voraus zu bezahlen - und das obwohl sie wissen, dass sie das Geld unter keinen Umständen zurückbekommen können.
Da scheint dies vielleicht ein Drahtseilakt zu sein - aber einer mit gespanntem Auffangnetz.
Ich z.B. besitze ein funktionierendes Auto, hätte also Herrn Kitzmanns Angebot eigentlich nicht nötig. Aber die 50 Euro könnte ich z.Z. zahlen, ohne das ich mich in diesem Monat grossartig einschränken müsste. Der Grund wäre die Aussicht auf einen schicken Neuwagen statt meines alten.
(Note: Ich könnte, tu es aber nicht.)
Kurzum:
Er verdient dran (vorausgesetzt genug Menschen machen mit), und das auch noch legal.
Moralisch und sozial gesehen ein unglaublicher Vorgang - aber schon interessant (für ihn bzw. denjenigen, der es ähnlich aufzieht).
Gruss Froggie