Gratuliert mir!

Hab eben Bewerbung Nummer Einhundert losgeschickt. Resultat bis jetzt: Ein Vorstellungsgespraech, aber keine Stelle.

Bald ist Wochenende, dann gibts Margaritas satt.

kummervolle Gruesse

Ralph

Mitleid!

Hab eben Bewerbung Nummer Einhundert losgeschickt. Resultat
bis jetzt: Ein Vorstellungsgespraech, aber keine Stelle.

Hi Ralph,

ist nicht bös gemeint, aber hast Du mal darüber nachgedacht, woran es liegen könnte? Lass mal Deine Bewerbungsunterlagen von einem Profi checken!

Viel Erfolg für die nächsten 100 :wink:
Gruß,
Nic

weiss-nics

ist nicht bös gemeint,

weiss ich doch

aber hast Du mal darüber nachgedacht,

Cogito, ergo sum

woran es liegen könnte?

12% Arbeitslosigkeit, allgemeine Mutlosigkeit, fehlender Investitionswille etcpp.
Lass mal Deine Bewerbungsunterlagen

von einem Profi checken!

schon gemacht

Viel Erfolg für die nächsten 100 :wink:

Kann ja nur besser werden

Gruß,

dto

Ralph

Niemals aufgeben
Hallo Ralph,

ein Freund von mir, Dr. in Physik, war 11 Monate arbeitssuchend. Er hatte sich schon auf eine Umschulung eingestellt, und dann klappte es plötzlich.

Einfach nicht aufgeben, sowohl die Bewerbungen als auch die Hoffnung, und immer an sich und daran glauben: Qualität setzt sich durch!

So long

MainBrain
Nichtakademiker

Dreistheit siegt!
Hiho!

Ich kenne diesen Frust (auch wenn ich immer noch Glück hatte)…
Die Millionen Arbeitssuchenden sind wohl sicher das Problem an der Geschichte… Sind ja nicht nur die Arbeitslosen, es gibt ja zudem noch genügend Leute die sich im Job befinden und denen die mitlerweile wieder stark um sich greifende Ausbeutermentalität der Chefs auf den S… geht.
Hatte mich mal zum techniker weitergebildet (nebenberuflich) und das hatte auch kein Schwein interessiert. Dafür lebt man dann 4 Jahre im Ausnahmezustand von Vollzeitarbeit und Abendschule…
Ist wohl besser jemanden mit nem schlechten Uniabschluß zu nehmen der noch nie einen Handschlag gearbeitet hat oder so…
Keine Ahnung was bei den Leuten in den Personalabteilungen vor geht.

Aber jetzt erstmal genug mit dem rumheulen. Ich wollte ja nen Tip geben.
Zum einen: Suche die Stellen lieber im Netz (direkt auf den Seiten der Firmen die Dich interesieren und nicht in der Zeitung), da findet sich bedeutend mehr und es sieht für die Firmen besser aus, weil Du genau bei ihnen geschaut hast.
zum Zweiten: Schreib nicht nur die Bewerbung und warte auf die Antwort, sondern ruf kurz nach dem Eingang mal in der Personalabteilung an und frage ob ihnen die Unterlagen reichen, oder ob sie noch etwas zu ihrem Glück benötigen. Das kann recht nervig werden, da die Personalsachbearbeiter oft nicht gleich zu sprechen sind, aber es lohnt sich da zu nerven, da sie so deine Bewerbung auf alle Fälle anschauen und nicht gleich in den Müll werfen weil sie schon einen annehmbaren anderen Bewerber ausgewählt haben (der ja ohne jede Frage schlechter ist als Du!!!).
zum dritten: Hör Dich mal um ob Du irgendwas anderes machen kannst als Du gelernt hast. Mc Donalds,BurgerKing, bei einem Mahler, oder bei einem Seelenverkäufer (ich glaub die nennt man auch Zeitarbeitsfirmen). Letzteres wäre sicher noch das Beste von Allem, denn durch die kannst Du Kontakte zu anderen Firmen knüpfen und dann, wenn die endlich feststellen daß es doch etwas besser ist eigenes Personal zu haben, statt das ständig zu mieten und übertriebene Managergehälter zu zahlen, vielleicht dort fest angestellt werden.
zum vierten: Wenn Du nicht gebunden bist kannst Du vielleicht auch mal überregional schauen. gibt ja genügend leute die in Sachsen den Job nicht finden für den in Bayern seit Monaten jemand verzweifelt einen qualifizierten Mitarbeiter sucht.

Und zu guter Letzt mußt Du nur noch an Dich glauben und daß die Welt nur auf Dich gewartet hat (es nur selber nicht wusste… :wink: ) und Du ALLES hinbekommst!!!

Kopf hoch, glaub an Dich und nerv die Leute!!! Wer selbstbewust (aber nicht arrogant) auftritt kann einen Job finden. Zwar nicht direkt den Traumjob, aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut!

Gruß und ganz viel Glück, Marco

…Mahler, oder bei einem Seelenverkäufer (ich glaub die nennt
man auch Zeitarbeitsfirmen).

auch bekannt als ‚Himmelfahrtskommando‘. Aber gut bezahlt.
digi (aus Erfahrung gut)
-und der Deinen Artikel hervorragend findet!

Iht Lieben,

vielen Dank fuer die moralische Unterstuetzung. Das hilft zwar nicht, fuehlt sich aber gut an.

Was die ganzen Tips betrifft: Ich schaue nicht nur in Zeitungen, sondern auch in vielen online-jobboersen, schicke Initiativbewerbungen, telefoniere hinterher etcpp.

Die Zeiten sind einfach schlecht.

Ralph

Hallo Ralph,

ich hoffe, dass es bald klappt.
Nachstehend einige Fragen, die Dir vielleicht weiterhelfen.

Wenn ein Kunde berichtet, dass er 100 Bewerbungen geschrieben und ein Vorstellungsgespräch hatte, stelle ich - nach einer vorhergehenden ersten Sitzung (Bestandaufnahme zur Person) - u.a. folgende Fragen:

a) Bewerbungsunterlagen sind geprüft worden? Wie? Von wem? Welche Qualifikation hatte der „Prüfer“? Welche Fragen hat der Prüfer gestellt? Welche Empfehlungen hat er gegeben? Was wurde umgesetzt?
b) Welcher gute Freund hat die Bewerbung gelesen? Wie war der Kommentar? Was sagt ihr Lebenspartner zu ihrer Bewerbung?
c) Wieviele Strategien wurde bis jetzt angewandt? Wodurch unter-scheiden sich die Strategien? Welche n e u e (n) Strategien könnten zunächst „unsinnig“ wirken, wurden jedoch noch nicht ernsthaft auf Erfolg getestet?
d) Wie werden Stellenangebote analysiert? Ist die Unterscheidung von Muss- und Kann-Erwartungen bekannt?
e) Wird eine Zielfirmenliste geführt aus der u.a. hervorgeht, wen sie, wann und mit welchem Ergebnis kontaktiert haben? Wie häufig wurden die Kontakte bearbeitet? Verfügt der Kunde über eine umfangreiche Liste der Homepages in Frage kommender Unternehmen, die eigene Stellenangebote auf ihrer Page veröffentlichen? Wie oft werden diese Seiten besucht?
f) Welche Bewerbungsratgeber wurden durchgearbeitet? Wie wird der/die Ratgeber bewertet? Welchen Ratgeber wird bevorzugt?
g) Wurde ein Bewerbungstraining absolviert? Wo? Qualität?
h) Welche Kenntnisse hat der Kunde über seinen beruflichen Zielmarkt: Anzahl/Größe der Firmen im Nahbereich/im Tagespendelbereich/überre- gional/ Ausland? Woher stammen die Informationen? Welche Quellen wurden genutzt? Welche Quellen wurden übersehen bzw. als nicht interessant betrachtet?
i) Wurde ein Vermittlungsgutschein (Agentur für Arbeit) eingesetzt?
j) Bestand Kontakt zu einem Personalvermittler, der sich auf die Vermittlung von Naturwissenschaftlern spezialisiert hat?
k) Welche Jobbörsen (Internet) und sonstigen Quellen (z.B. Zeitungen; Wissenschaftsladen Bonn)nutzt der Kunde? In wievielen Jobbörsen ist das Profil des Kunden aktiv eingestellt? Wie lange laufen diese „Inserate“ (bereits)? Welche Resonanz gab es bisher?
l) Welche Kontakte bestehen zu Berufsfeld-typischen Interessenvertretungen (Verbände/Gewerkschaften etc.).
m) Wieviele Messen/Seminare/Workshops im Berufsfeld wurden seit Beginn der Arbeitsplatzsuche aktiv besucht? Wieviele Kontakte sind dabei entstanden?
…

Viel Erfolg.
Heiner Gierling

Hi,

Ich kenn einen, der hat seinen späteren Chef beim Taxifahren kennengelernt.

Und welcher der Herren saß dabei auf dem Rücksitz?
:wink:
Gruß
Tom