Hallo
Irgendwo im Universum werde ein Photon emittiert.
Solange es nicht interagiert, ist sein Aufenthaltsort nicht lokalisierbar und befindet sich gleichwahrscheinlich auf allen Punkten einer mit c expandierenden Kugelschale.
Entsprechend seiner Energie übt aber das Photon eine Gravitationswirkung aus.
Solange das Quantenobjekt unbeobachtet und damit nicht lokalisierbar ist, sollte dessen Masse E/c² über die Kugelschale verteilt angenommen werden können, die Gravitationswirkung könnte dann vom Zentrum der Kugelwelle ausgehend gedacht werden, d.h. dem Ort der Emission.
Irgendwo im Universum, z.B. direkt vor meiner Nase aber Milliarden Lichtjahre vom Entstehungsort des Photons entfernt, werde jetzt dieses Photon detektiert, d.h. die Wahrscheinlichkeitswelle kollabiert und das Quantenobjekt materialisiert sich als Teilchen.
Damit verschöbe sich aber auch das Zentrum seiner gravitativen Wirkung instantan(!) um Milliarden Lichtjahre.
Wie ist das möglich, wenn sich Gravitation nur mit c ausbreiten können soll?
Solange das Quantenobjekt unbeobachtet und damit nicht
lokalisierbar ist, sollte dessen Masse E/c² über die
Kugelschale verteilt angenommen werden können, die
Gravitationswirkung könnte dann vom Zentrum der Kugelwelle
ausgehend gedacht werden, d.h. dem Ort der Emission.
du möchtest das Photon quantenmechanisch beschreiben und die Gravitation klassisch. Das geht nicht, bzw. ist nur näherungsweise unter bestimmten Bedingungen möglich (z.B. wenn man die Gravitationswirkung der quantenmechanischen Teilchen vernachlässigen kann, was du aber ausdrücklich nicht willst). Zur endgültigen Beschreibung deines Experiments wäre es nötig auch die Gravitation durch eine Quantentheorie zu beschreiben. Hilfsweise könnte man auch Gravitonen, also Austauschteilchen der Gravitation, als kleine Störungen der Hintergrundraumzeit einführen, die dann (quantisiert und mit dem Photon verschränkt) die Information über die Gravitationswechselwirkung des Photons mit Lichtgeschwindigkeit übertragen.
Damit verschöbe sich aber auch das Zentrum seiner gravitativen
Wirkung instantan(!) um Milliarden Lichtjahre.
Jetzt tust du aber so, als ob die Bestimmung der durch das `nicht-lokalisierte’ Photon erzeugten Gravitation keine Messung darstellen würde. Koppelst du aber den Photonzustand an eine quantisierte Raumzeit (wie auch immer diese aussieht), stimmt das nicht.