Hallo.
Den Artikel nicht nur zu „überfliegen“, wäre wohl besser gewesen 
Die Drucktheorie ist so alt wie Newton selbt,
wie aus dem Artikel selbst hervorgeht.
Newtons Formeln werden durch sie auch nicht verletzt.
Das Newtons Formeln funktionieren, ist wohl auch der Grund warum die Newtonsche Form einer (nicht zu erklärenden!)
Anziehungskraft akzeptiert wurde.
"Das würde ja bedeuten, das sich in Luft zwei Gegenstände deswegen anziehen, weil zwischen Ihnen weniger Gasmoleküle
vorhanden sind und deswegen ein „Luftschatten“ entstünde. Dann wäre die Anziehungskraft also druckabhängig.
Wir wissen, dass dem nicht so ist."
Wir wissen das? hmmmm
,
Das Argument mit der Luft ist auch nicht richtig, denn in diesem Fall gibt es den „Casimir-Effekt“.
Dieser beschreibt genau diesen „Lufschatten“.
Hier eine Erklärung (zur Kontrolle nachprüfen):
"Bereits 1948 entdeckte der niederländische Physiker Hendrik B.G. Casimir den nach ihm benannten Effekt.
Wenn man in einem Vakuum zwei ungeladene Metallplatten parallel in sehr geringem Abstand anordnet, so ziehen sie sich
gegenseitig an. Das ist durch die Vakuumfluktuationen zu erklären. Wie Du inzwischen weißt, fluktuiert das Vakuum in Form
ständig neu entstehender und sich alsbald gegenseitig vernichtender Paare virtueller Teilchen. Nach dem Welle- Teilchen
Dualismus kann man diese Teilchen auch als Welle definieren. Ist der Spalt zwischen den Metallplatten eng genug, so werden
nur noch bestimmte Wellenlängen zwischen die Platten gelangen können, während von außen alle vorkommenden Wellenlängen gegen
die Platten „drücken“. Hierdurch „ziehen“ sie sich augenscheinlich an.
Anders ausgedrückt: die Platten reduzieren die Fluktuationen im Zwischenraum. Summa sumarum ergibt sich daraus rein
rechnerisch eine negative Energiedichte im Spalt . Es entsteht negative Energie und ein negativer Druck im Spalt. Je enger
der Spalt ist, um so größer ist natürlich der Effekt und damit die Anziehungskraft der Metallplatten. Meines Wissens ist
dieser Effekt kürzlich von verschiedenen amerikanischen Physikern gemessen und bestätigt worden."
(Quelle: http://members.taunusstein.net/~gravitation/n59.html)
Woher wissen „wir“ das (muss ich einfach fragen ;]).
Wäre das nicht übertragen analog zu den Teilchen der Gravitation :/?
Wenn es sich wirklich um Neutrinos handelt, wäre es auch nicht schwer zu verstehen. Dann könnte man lange nach „Gravitonen“
suchen Ausserdem, wenn man von einer „Anziehungskraft“ (klingt esotherischer, als Druck :-]) spricht, was haben dann Teilchen
dort zu suchen. Neutrinos sind nicht Masselos, also „neutral“, sondern haben eine geringe Masse. Es sind extrem viele
Neutrinos, da käme einiges an „Druck“ zusammen.
Die P.M. ist natürlich kein Magazin, wie die Bild der Wissenschaft, die Spektrum der Wissenschaft (d. Ausg. der Am.
Scientific American) die ich beide noch lese. Das soll sie auch gar nicht sein. In einer der Ausgaben (könnte diese gewesen
sein) stand in einem Text der Hinweis, das ein anerkannter Mann (evtl. beim MPI) ein langjähriger Leser der P.M. ist. Die
P.M. ist nicht dazu gedacht, um Veröffentlichungen der Wissenschaftler zu veröffentlichen.
Die P.M. ist aber auch kein UFO-Blättchen wie es sie in den USA gibt
. Das was die P.M. schreibt muss auch einen
Hintergrund haben.
Was hier geschrieben wurde, sind die Theorien die es schon seit Newtons Zeiten gibt. Dort steht ja nicht „so ist es“, aber es
ist zumindest plausibler als das vorhandensein einer ominösen (esotherischen ;]) Anziehungskraft. Zumindest insofern ist es
nicht falsch zu sagen, es ist Druck. Denn die „Anziehungskraft“ kann man noch weniger erklären (Logik). So lange nicht
eindeutig das eine oder andere bewiesen ist, sollte man zumindest nicht einfach so von der weniger zu erklärenden
„Anziehungskraft“ ausgehen.
Newton hat seine „Anziehungskraft“ nicht erklärt, sondern stocksteif behauptet das es „Gottes Atem“ (ohne Gewähr, lese :])
wäre (P.M.-Bericht lesen). Das ist wohl kaum Wissenschaftlich. Wenn Newton damals die Drucktheorie seines Kollegen propagiert
hätte, wäre das heute die anerkannte Theorie. Leute die von einer ominösen Anziehungskraft schreiben/reden, würde man nicht
für ernst nehmen.
Umgekehrt ist die Drucktheorie heute kein Unfug.
„Newton hat unrecht, Einstein hat unrecht… (kommt mir irgendwie bekannt vor).“
Newton und Einstein haben demnach ja nicht „Unrecht“, zumindest ihre Formeln werden nicht beeinträchtigt. Was heute
funktioniert kann ja nicht falsch sein, aber die Ursache kann eine andere sein. Einstein und Newton müssen nicht in allem zu
100% recht haben. Dafür ist das Ganze noch zu wenig verstanden. Die Erklärung Newtons mit dem „Atem Gottes“ kann man wohl
kaum als wissenschaftlich bezeichnen:
…Newton hatte sehr wohl eine Vorstellung davon, was die Schwerkraft sei, nämlich der allüberall vorhandene Atem Gottes,
aber das war keine wissenschaftliche Erklärung. Ihn störte es nicht, die Zeitgenossen sehr wohl. Um es noch mal deutlich zu
sagen: Newton lieferte die Formeln (das Gefäß), aber keine Erklärung (den Inhalt)…
Das Gefäß ist also in Ordnung, aber der Inhalt kann ein anderer sein (Drucktheorie).
„“…sodass sich in diesem Zwischenraum weniger abstoßende Teilchen befinden.":
Atome sind immer in Bewegung, Das heißt sie prallen immer aufeinander.
Ich habe nach dem Fachbegriff gesucht, aber nicht mehr gefunden.
Rauch verteilt sich im Luftstillen Raum durch diese Abstoßungen.
Wenn ich flüssigen Stickstoff erhitze, bewegt er sich stärker und dehnt sich aus, weil sich die Atome durch die stärkere
Bewegung kräftiger abstoßen.
Gas braucht mehr Platz.
"Tut mir leid, aber PM ist nun mal nicht gerade eine in Wissenschaftskreisen anerkannte Zeitung, um es mal ganz dezent
auszudrücken.
Ein ordentliches Physikbuch hilft da weiter." In einem „ordentlichen Physikbuch“ steht nur das, was man schon weiß. Wenn sich
jeder sagt, das steht so da, würde die Physik an dem Punkt stehenbleiben. Es gab auch mal „ordentliche Physikbücher“ die
Dinge enthielten die heute geändert sind. In einem Geschichtsbuch steht auch nicht die Zukunft, sondern nur der aktuelle
Stand. Ausserdem steht in einem „ordentlichen“ Physikbuch auch nicht drinn, „das ist so“, sondern „es wäre möglich dass“,
wenn etwas nicht 100%-ig zu erklären ist (Gravitation z.B.).
„Anerkannt“?
"Anerkannt, soll wohl heißen, da kann man Publizieren? Dafür ist die P.M. nicht gedacht, sie hat ein anderes
Publikum. Obwohl auch nicht wenige „annerkannte Wissenschaftler“ die P.M. lesen. Genau wie der Prozentsatz der
StarTrek-Zuschauer in diesem Metier höher sein soll (Befragungen/Untersuchungen…Sdudenten/ehemalige Studenten die heute im
„Amt“ sind). Deshalb ist das was die P.M. schreibt nicht unwahr. Es wird beschrieben, erklärt und wie das üblich ist
spekuliert, was-wäre-wenn. Und „niedrig“ ist das Niveau der Artikel auch nicht. Es werden keine wichtigen Einzelheiten
weggelassen, um es „einfacher“ zu gestalten. Wer mehr wissen will, kann die Buchtipps und Links verfolgen.
Grüße,
Tobias Claren