Hallo
Ein elektrostatisches oder ein magnetische Feld muß eine Masse haben , weil Energie und Masse in einem genauen Verhältnis zueinander stehen E = m*c² .
Wie sieht es mit einem Gravitationsfeld aus ?
Außerhalb der die Gravitationskraft auslösenden Masse gibt es ja eine Feldwirkung . Hat diese eine Masse , ein Gewicht ?
Relevant wäre diese Frage um eine Beeinflußbarkeit herauszufinden .
Ich schaue manchmal hier nach :
http://www.gravitation.org
Der angegebene Versuch mit dem rotierendem Zylinder scheint Einfluss nehmen zu können . ( krausz?)
Weiß jemand noch was anderes gutes zum stöbern ?
Im allgemeinen ist das Problem , nicht stundenlang „im Müll“ suchen zu müssen .
MfG
Hallo Matthias,
Ein elektrostatisches oder ein magnetische Feld muß eine Masse
haben , weil Energie und Masse in einem genauen Verhältnis
zueinander stehen E = m*c² .
Naja, nicht so ganz richtig. Die Formel besagt nicht, dass (Feld)Energie gleich (Ruhe)Masse ist und vice versa. Sondern sie besagt lediglich, dass Energie und Masse einander aequivalent sind bis auf einen konstanten Faktor und im Prinzip ineinander umwandelbar. Man kann der Feldenergie also eine entsprechende Masse zuordnen. Damit ist Feldenergie aber noch nicht Masse.
Außerhalb der die Gravitationskraft auslösenden Masse gibt es
ja eine Feldwirkung . Hat diese eine Masse , ein Gewicht ?
Relevant wäre diese Frage um eine Beeinflußbarkeit
herauszufinden .
Ich schaue manchmal hier nach :
http://www.gravitation.org
Der angegebene Versuch mit dem rotierendem Zylinder scheint
Einfluss nehmen zu können . ( krausz?)
Zu dem Quatsch von opportunistischen Spinnern mit angeblichen Teslastrahlen und Skalarwellen kann und werde ich nie etwas anderes sagen als: Mir ist die Zeit zu schade, auf diesen Hokuspokus und diese Volksverdummung einzugehen.
Weiß jemand noch was anderes gutes zum stöbern ?
Im allgemeinen ist das Problem , nicht stundenlang „im Müll“
suchen zu müssen .
Eine Bibliothek mit einer naturwissenschaftlichen Abteilung, Lehrbuecher wie Grimsehl, Sommerfeld, Nolting, Gertsen. Fuer Elektrodynamik, wenn man es auf die harte und extra lange Tour haben will: Jackson.
viele gruesse, peter
Hallo Matthias,
Ein elektrostatisches oder ein magnetische Feld muß eine Masse
haben , weil Energie und Masse in einem genauen Verhältnis
zueinander stehen E = m*c² .Naja, nicht so ganz richtig. Die Formel besagt nicht, dass
(Feld)Energie gleich (Ruhe)Masse ist und vice versa.
Jo, wollte ich auch sagen! Potential ist ungleich Energie.
Eine Bibliothek mit einer naturwissenschaftlichen Abteilung,
Lehrbuecher wie Grimsehl, Sommerfeld, Nolting, Gertsen.
Nolting mag ich gerne. Sommerfeld ist auch fein. Grimsehl kenne
ich gar nicht? Ist der sehr neu oder sehr alt?
Ach ja: Für die _ganz_ Harten unter euch, die sich für das Thema
interessieren: Landau-Lifschitz, natürlich alle Bände. Extrem gut,
aber eher bitter zu lesen.
Fuer
Elektrodynamik, wenn man es auf die harte und extra lange Tour
haben will: Jackson.
Jaaaa… Der ist in der Tat klasse. Allerdings sollte man die ganzen Bücher nicht lesen, wenn man keine mathematische Grundbildung mitbringt. Gewöhnliche und partielle Differenzialgleichungen und Funktionenräume, Fourier-Transformation und dergleichen sollte einem durchaus geläufig sein.
Das Problem mit den Geschichten (E-Dynamik und ganz besonders Gravitation!) ist immer, daß man auf einem eher populärwissenschaftlichen Niveau Halbwissen vermittelt, das bestenfalls irreführend ist.
Gruß von
Chris
Subquantentheorie
Hallo!
Eine Frage an alle: Gibt’s eigentlich irgendwas was gegen die auf der angegeben Seite dargestellte Subquantentheorie spricht? Klang nach einer recht interessanten Idee.
Florian
Hallo
Also erstmal kann ich nicht ganz dieser Theorie widersprechen , weil ich sie nicht ganz verstanden habe . Aber elektrisch neutrale Masse erzeugt ebenso eine Gravitation und den Phänomenen der erwähnten Elektrogravitation fehlt der rechte Nachweis . Bei elektrisch geladenen Teilen ist auch immer Ionenwind oder ein ähnlicher Störfaktor . Dieses Experiment mit dem Zylinder nach Krausz erschien mir interessant , nur war dort nur ein einziger Versuch angezeigt worden . Dieser Versuch sagt nach meiner Meinung etwas über die Wechselwirkung von Masse und Gravitation aus , aber bis ich selber das mal testen werde …
Ich persönlich glaube an eine Art Verzerrung des Raumes wie auch ein Lichtstrahl an einer schweren Sonne abgelenkt wird . Man kann aber auch sagen , das der Lichtstrahl eine geringe Masse hat , und damit der Schwerkraft unterliegt , auch ohne Verzerrung des Raumes .
Vielleicht kann die Frage auch sein , wie entstehen Naturgesetze , also etwas philosophischer Natur , oder aber auch , wie „fein“ sind Naturgesetze ? Ich meine damit , gibts Fasern oder Partikel in der Gravitation ? Sowas müßte ja schon bei „Subquanten“ zu finden sein , aber ich weiß , ich werde da lange suchen , falls ich jemals damit anfangen sollte . Ich glaube ( mehr ist da nicht ) , die Gravitation ist absolut Partikelfrei , keine Subquanten , nur ein homogenes Feld .
MfG
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Hallo Christian,
Nolting mag ich gerne. Sommerfeld ist auch fein. Grimsehl
kenne
ich gar nicht? Ist der sehr neu oder sehr alt?
sehr alt, ungefaehr so alt wie sommerfeld, 4 baende, aus der sicht der experimentalphysik die gesamte physik. so wie sommerfeld´s vorlesungen (die buecher) die gesamte physik aus theoretischer sicht durchnimmt.
Ach ja: Für die _ganz_ Harten unter euch, die sich für das
Thema
interessieren: Landau-Lifschitz, natürlich alle Bände. Extrem
gut,
aber eher bitter zu lesen.
hehehe, diese russen, halt mit die besten, knallhart und gut, hat man landau-lifschitz drauf, hat man die physik und die mathematik dazu drauf, im gehirnkasten 
Fuer
Elektrodynamik, wenn man es auf die harte und extra lange Tour
haben will: Jackson.Jaaaa… Der ist in der Tat klasse. Allerdings sollte man die
ganzen Bücher nicht lesen, wenn man keine mathematische
Grundbildung mitbringt. Gewöhnliche und partielle
Differenzialgleichungen und Funktionenräume,
Fourier-Transformation und dergleichen sollte einem durchaus
geläufig sein.
kenne einen, der sich vornahm und es auch wohl zu zwei dritteln tat, den ganzen jackson sehr gruendlich seite fuer seite durchzunehmen, also nicht zu lesen und zu verstehen kraft seines studiums, sondern das buch seite fuer seite zu studieren und durchzurechnen. „kenne einen“ ist hier der kernsatz
, ich habe jackson nur selten benutzt in der biblio zum kurzen nachschlagen.
Das Problem mit den Geschichten (E-Dynamik und ganz besonders
Gravitation!) ist immer, daß man auf einem eher
populärwissenschaftlichen Niveau Halbwissen vermittelt, das
bestenfalls irreführend ist.
yep!
viele gruesse, peter
Hallo
die Gravitation ist absolut
Partikelfrei
Die Existenz von Gravitonen kannst du nicht ausschließen.
nur ein homogenes Feld .
Sorry aber ich denke diese Sichtweise ist nichts weiter als ein mathematisches Modell, welches die Beobachtungen beschreibt, die man unter bestimmten Umständen bei Gravitation machen kann ( unter bestimmten Umständen, weil: Bei x * 10.000 Lichtjahren scheint’s ja nicht mehr zu funktionieren
mit dem F=G.Konstante*m1*m2*r^-2 ). Somit ist diese Sichtweise keine Erklärung sondern nur eine Beschreibung.
Florian
Hallo, Leute,
Ein elektrostatisches oder ein magnetische Feld muß eine Masse
haben , weil Energie und Masse in einem genauen Verhältnis
zueinander stehen E = m*c²
Im Gegensatz zu „Energie“ hat
man das Problem bei „Masse“,
daß man zunächst von mehreren
Arten von „Masse“ ausgehen muß.
* die träge Masse eines Körpers ist ein Maß dafür, wie
der Körper die auf ihn ausgeübte Kraft in seine Beschleunigung umsetzt
* die schwere Masse eines
Körpers ist die „Ladung“ als
Probekörper in einem Gravitationsfeld
* die aktive Masse (- bei diesem Wort bin ich mir nicht ganz sicher…, dann würde die
schwere Masse auch passive Masse heißen ) ist das
Maß dafür, wie stark das von
dieser Masse erzeugte Gravitationsfeld ist
Das starke Äquivalenzprinzip setzt aktive und schwere Masse
gleich (bzw. in eine feste
Proportionalität), das (bekanntere) schwache Äquivalenzprinzip setzt träge und schwere Masse gleich.
Das alles ist allerdings im Augenblick nicht Gegenstand aktueller Forschung; ich habe dieses Wissen aus Büchern von
um 1950 herum. Derzeit ist
Quanten-Gravitation prickelnder…
allgemeiner Konsens ist es,
„Energiedichte“ als Quelle des
Gravitationsfeldes zu bezeichnen (für die Experten:
der Energie-Impuls-Tensor ist
eine Dichte)
Um die Frage zu beantworten:
Weil das Gravitationsfeld
selbst eine Energie-Dichte
besitzt, wechselwirkt es
auch mit sich selbst.
Die Raum-Zeit krümmt sich
gerade so, wie es der Summe aus der eigenen
Energiedichte und der Energiedichte der vorhandenen
Materie entspricht.
Naja, nicht so ganz richtig. Die Formel besagt nicht, dass
(Feld)Energie gleich (Ruhe)Masse ist und vice versa.
In der Formel E=m*c² gehört m
zum Typ „träge Masse“. Diese
Formel wird aus rein kinetischen
Erwägungen hergeleitet.
Jo, wollte ich auch sagen! Potential ist ungleich Energie.
Potentialdifferenz schon eher…
Gruß
Stefan