Hallo Leute,
ich habe mich gerade mal wieder etwas mit ART beschäftigt und bin dabei auf eine interessante Frage gestoßen:
Wenn ein Photon die Oberfläche eines Sternes verläßt, verkleinert sich bekanntlich seine Frequenz und Energie beim verlassen des Gravitationsfeldes, d.h. eine Messung weitab des Sternes käme zu diesem Ergebnis. Nun ist es aber doch so, daß auf der Sternoberfläche die Zeit langsamer vergeht als weit entfernt, und zwar genau um den Faktor der Rotverschiebung. Das bedeutet aber, daß das Photon bereits bei seiner Entstehung auf der Oberfläche genau diese niedrigere Frequenz und Energie besitzt, die ein Beobachter weitab des Sternes messen würde. Das bedeutet wiederum, daß ein Photon, von außen betrachtet, beim Durchfliegen eines Gravitationsfeldes keinerlei Energie bzw. Massenänderung erfährt und daß auch kein Energieaustausch zwischen Photon und Gravitationsfeld stattfindet. Demzufolge ist die Gravitationsrotverschiebung nur Folge der unterschiedlichen Zeitmaßstäbe von Beobachtern/Empfängern und Sendern bei unterschiedlichen Gravitationspotentialen.
Wenn ich die Texte zu diesem Thema richtig verstanden habe, gibt es aber einen Energieaustausch zwischen Feldenergie des Gravitationsfeldes und dem Photon. Darin sehe ich einen Widerspruch zu den o.a. Überlegungen. Wie sehen das die ART-Experten ?
Jörg