Liebe Experten,
heute war ich in einem Seminar, in dem das Gedicht eines israelischen Lyrikers vorgelesen wurde. Es ging um die Situation von Überlebenden der polnischen Vernichtungslager.
Eine Seminarteilnehmerin äußerte sich spontan dankbar über dieses Gedicht, weil es ihr dabei helfen würde, sich in die Situation Überlebender einzufühlen.
Ich hatte Schwierigkeiten mit dieser Bemerkung, denn ich denke - nur wer selber sowas erlebt hat - weiß, wie es ist das überlebt zu haben.
Wo sind Eurer Meinung nach die Grenzen der Einfühlung?
Viele Grüße
Iris
Hi Iris,
die Antwort gibst Du selbst
…, sich in die
Situation Überlebender einzufühlen.
… - weiß, wie es ist das
überlebt zu haben.
Das ist der Unterschied - sie FÜHLT die Situation, Du willst Sie KENNEN.
Hallo,
Es ging um die Situation von Überlebenden der
polnischen Vernichtungslager.
Meinst Du sowas hier:
http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/4659985.stm
Eine Seminarteilnehmerin äußerte sich spontan
dankbar über dieses Gedicht, weil es ihr dabei
helfen würde, sich in die Situation Überlebender
einzufühlen. Ich hatte Schwierigkeiten mit dieser
Bemerkung, denn ich denke - nur wer selber sowas
erlebt hat - weiß, wie es ist das überlebt zu haben.
Man kann sich aufgrund seiner Erfahrung und
durch Extrapolation wohl vieles „vorstellen“.
Alltag im KL gehört sicherlich nicht dazu.
Wo sind Eurer Meinung nach die Grenzen der Einfühlung?
Wo das „herkömmliche Erlebte“ um
Größenordnungen überschritten wird.
Was genau wurde denn thematisiert?
Grüße
CMБ