Grenzen der Kinderfreundlichkeit

Hallo,

…hört sich auf jeden Fall besser an.

  • mit Verlaub, das ist überhaupt kein Argument.

War absolut nicht als solches gedacht und ich weiß nicht wie man darauf kommen kann, daß diesen Satz ein Argument darstellen soll.

Rain - das ist die Ackergrenze, der Wegrand, der Feldrand,
also ein Wort, dass aus der Landwirtschaft kommt.

Das wußte ich auch nicht. Denn vermutlich wenn ich dieses Wort gekannt hätte, hätte ich schon ahnen bzw. mir anreimen können, was „anRAINerstaat“ heissen mag.

PS. Und Danke für die Übersetzung! So lernt man schließlich
Fremdsprachen! (Auf Spanisch wäre „limítrofe“ z.B. Deutschland
ist ein Land „limítrofe“ mit Polen) Alles klar, jetzt, danke!

Nicht ganz: ich kann kein Spanisch, aber laut Leo ist
limitrofe = Nachbarstaat und Anrainer ist „el vecino“.

Du kannst gerne die Frage im Brett „Fremdsprachen“ stellen, aber in diesem Fall sind beide Übersetzungen richtig bzw. sinonym.

PS: Solange du solche Sätze schreibst wie „Welch ein Wort!!!
Mensch!!!“ brauchst du dich nicht zu wundern, dass man in
deine Postings anti-deutsche Gefühle hineininterpretiert.

Liebe Elke, seit langem wundert mich in diesem Forum kaum noch was. Erst recht nicht, daß man Sachen reininterpretiert, die ich nicht einmal im entferntesten gedacht habe. Für mich (und ich frage mich wirklich ob ich die einzige bin, die so denkt bzw. handhabt bzw. sagt) wenn ich „Mensch!“ sage, so, mit Ausrufezeichen, möchte ich betonen, daß ich es coloquial bzw. kammeradschaftlich (sagt man so?) meine. Ganz genau um solche Gedanken bzw Äusserungen zu vermeiden. Und eins kann ich dir auch sagen: Wenn ich irgendwie „anti-deutsche“ (was ist denn überhaupt „anti-Deutsch“???) Gedanken oder Meinungen hätte, und um eine spanische Redewendung zu benutzen, wüßte ich schon längst wo die Tür ist (zum raus gehen) und wäre längst zurück in meiner Heimat. Und weil es lange, lange nicht der Fall ist, bin ich noch da. Und zwar sehr gerne.

Schöne Grüße,
Helena

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Hi,

Wenn ich irgendwie „anti-deutsche“ (was ist denn
überhaupt „anti-Deutsch“???) Gedanken oder Meinungen hätte,
und um eine spanische Redewendung zu benutzen, wüßte ich schon
längst wo die Tür ist (zum raus gehen) und wäre längst zurück
in meiner Heimat. Und weil es lange, lange nicht der Fall ist,
bin ich noch da. Und zwar sehr gerne.

Bitte lies doch endlich mal, was wirklich geschrieben ist:
ich habe dich auf eine unglückliche Formulierung hingewiesen und gesagt, du solltest dich nicht wundern, wenn man deshalb anti-deutsche Gefühle in deine Artikel hineininterpretiert (so geschehen schon öfters, vor Kurzem thematisiert im Reisebrett).
Das heißt nicht, dass ich denke, dass du so denkst. Das heißt nur, deine Artikel lesen sich sehr oft so.

Gruß
Elke

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Hi

oder ob wir zu Schwarz gesehen haben.

Das trifft ziemlich eindeutig zu.

Vielen Dank für Eure Beiträge. Ich bin überrascht, dass die meisten die geschilderten Verhaltensweisen eigentlich in Ordnung fanden. Nun, hier ist nichts passiert, also waren es wohl alles nette kinderfreundliche Leute die unsere Enkel zu sich aufs Zimmer oder in die Wohnung einluden. Was aber, wenn sich diese Leute an den Kindern vergangen hätten? Die „Anmache“, also so wie das Vertrauen der Kinder gewonnen wurde und dann die Einladung ausgesprochen wurde, wäre bei Pädophilen doch haargenau die gleiche Methode gewesen, daher meine ich, ist dieses Verhalten Erwachsener im Interesse der Kinder abzulehnen. Keinem kann man ablesen, ob er kinderfreundlich oder pädophil ist. Und was die Tätschelei der Kinder anbetrifft: wenn das ohne weiteres gestattet wird, werden die Kinder denken: die Erwachsenen dürfen mich anfassen, die dürfen alles mit mir tun. Mann würde gerne auch knackige Bikineschönheiten im zarten Alter von 1000 Wochen tätscheln, aber macht das mal, dann könnt ihr Euer blaues Wunder erleben! Dann ist das gar nicht mehr so normal und „geiler Bock“ dürfte da noch eine harmlose Bezeichnung sein. Und bei Kindern soll es ok sein???

Wolfgang D.

Hi

Vielen Dank für Eure Beiträge. Ich bin überrascht, dass die
meisten die geschilderten Verhaltensweisen eigentlich in
Ordnung fanden.

Mich überrascht viel mehr, daß es tatsächlich noch Menschen gibt, die ins Ausland fahren, ohne sich auch nur ansatzweise mit dem Land und vorallem den Leuten beschäftigen, die in diesem Land leben.

In südlichen Ländern wird nunmal anders mit Kindern umgegangen als in D, ohne daß die Menschen gleich die bösen Hintergedanken haben müssen, die Du ihnen unterstellst.

Ich frage mich schon irgendwie, warum Du den Menschen in Deinem Urlaubsdomizil so etwas von vorneherein unterstellst und gar nicht auf die Idee kommst, daß die Einstellung dort nicht so kinderfeindlich ist, wie bei Dir zuhause.

Gruß
Edith

Hallo Wolfgang

Vielen Dank für Eure Beiträge. Ich bin überrascht, dass die
meisten die geschilderten Verhaltensweisen eigentlich in
Ordnung fanden.

Mir fällt auf, dass Du nicht nur eine sehr einseitige Sichtweise hast, sondern auch, dass Du selektiv liest.

Nun, hier ist nichts passiert, also waren es
wohl alles nette kinderfreundliche Leute die unsere Enkel zu
sich aufs Zimmer oder in die Wohnung einluden. Was aber, wenn
sich diese Leute an den Kindern vergangen hätten?
Die
„Anmache“, also so wie das Vertrauen der Kinder gewonnen wurde
und dann die Einladung ausgesprochen wurde, wäre bei
Pädophilen doch haargenau die gleiche Methode gewesen,

Du schreibst schon wieder so, als wolle grundsätzlich jeder, der Deine Enkel anspricht, oder auch nur über den Kopf streicht etwas Böses.

Die Welt ist nicht schwarz weiß. Es gibt viele viele Farbtöne dazwischen. Wenn eine Omi in Deinem Beisein, Deinem Enkel über den Kopf streicht, oder auf die Schulter klopft, ja was ist denn da dabei?
Wenn Kinder miteinander spielen und Erwachsene gesellen sich dazu, ja was ist denn da dabei? Hast Du nie Deine Präsenz gezeigt, hast Du nie mitgespielt? Oder hast Du alles nur „aus dem Hinterhalt mit Argwohn beobachtet“?

Pfarrer sind auch nicht automatisch Päderasten, nur weil es einige gibt, die sich an ihren Messdienern vergreifen…

Ich hätte mein Kind am Urlaubsort auch nicht alleine mit fremden Menschen gehen lassen, ich wäre mitgegangen, wo ist das Problem?

Kürzlich waren wir in einer fremden Stadt und ich wollte einen bestimmt schon 13 jährigen Jungen nach dem Weg fragen…der wäre vor Angst, dass ihn jemand fremdes anspricht am liebsten in die Hecke gesprungen…

Dir fehlt da glaube ich der gesunde Mittelweg, Du kannst die Kinder doch nicht hermetisch vor allen anderen Menschen abschirmen.

Wenn Du Enkel hast, hast Du zuvor auch mal Kinder gehabt. Was war denn, wenn die bei Schulkameraden zu Besuch waren? Hast Du Dir von deren Eltern ein Führungszeugnis ausstellen lassen? Da warst Du ja auch nicht dabei und wahrscheinlich hast Du nichtmal alle Leute gekannt, die in deren Familien gelebt haben.

daher

meine ich, ist dieses Verhalten Erwachsener im Interesse der
Kinder abzulehnen. Keinem kann man ablesen, ob er
kinderfreundlich oder pädophil ist.

Das kann man meist nicht, das stimmt. Dennoch ist nicht jeder, der zu Kindern Kontakt aufnimmt per se ein Päderast.

Wenn die Kinder nicht wollen, dass man sie berührt, dann sollen sie so aufgeklärt werden, dass sie in der Lage sind, das selbst zu äußern.

Und was die Tätschelei der
Kinder anbetrifft: wenn das ohne weiteres gestattet wird,
werden die Kinder denken: die Erwachsenen dürfen mich
anfassen, die dürfen alles mit mir tun.

Nein. das denken sie nur, wenn sie den Umgang miteinander nicht lernen, und nicht lernen „Nein“ zu sagen, sondern ihnen alle Entscheidungen was das Sozialverhalten angeht, abgenommen bekommen.

Mann würde gerne auch
knackige Bikineschönheiten im zarten Alter von 1000 Wochen
tätscheln, aber macht das mal, dann könnt ihr Euer blaues
Wunder erleben! Dann ist das gar nicht mehr so normal und
„geiler Bock“ dürfte da noch eine harmlose Bezeichnung sein.

das wären 18 Jahre…idR sind da Menschinnen geschlechtsreif und natürlich werden da in Berührungen von geschlechtsreifen Vertretern des anderen Geschlechts sexuelle Hintergründe interpretiert. In diesem Alter hat sich ja auch schon die persönliche Intimzone etabliert, was bei Kindern auch evolutionär historisch bedingt noch nicht der Fall ist, da die Kinder eben noch das Urvertrauen zu Erwachsenen haben und früher haben mußten.
Genauso wie die allermeisten Erwachsenen Kindern gegenüber mit den noch erhaltenen Schutzinstinkten begegnen.

Die Intentionen in beiden Situationen sind einfach verschieden.

Du kannst Deinen Enkeln helfen eine gesunde Distanz zu Erwachsenen aufzubauen und ihre persönliche Sicherheitszone, in dem Du sie mit geeignetem Material auklärst, aber bitte ohne Paranoia.

Gruß
Maja

PS Was Edith schreibt ging mir auch im Kopf umher…warum habt Ihr Euch nicht vorher über gängige Gepflogenheiten informiert?

Was genau verstehst Du denn unter Kinderfreundlichkeit?
Versuche das mal zu definieren.

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mann, kennt ihr nich das 17.bundesland?

da kann mandoch erwarten,dass die leute sich wie daheim verhalten, wenn es auch würstel mit sauerkraut gibt :smile:

(sorry etwasböse)

offtopic
Hi

mann, kennt ihr nich das 17.bundesland?

Ich bin eine Ösi, wir haben nur 9 Bundesländer :wink:)

da kann mandoch erwarten,dass die leute sich wie daheim
verhalten, wenn es auch würstel mit sauerkraut gibt :smile:

Das erinnert mich an ein Kaff auf einer Insel in Griechenland, die, als ich vor Jahren dort war, eigentlich kaum jemand kannte. Aber ein Lokal mit dem Namen „Futtern wie bei Muttern“ und deutscher Speisekarte gab es dort. Mich hat es fast aus den Socken gehauen als ich das sah.

Gruß
Edith