Grf nach MDRD

Ich war gestern beim Urolgen,er sagt die Niere ist ok und ich habe auch keine chron. Harnweginfektion.So langsam bin ich etwas genervt von meinen Allgemeinärzten. Blutzucker ist bei mir wohl auch ok,ich unterzucker nur etwas schnell im moment.mein puls geht seit gestern abend nicht mehr über 100.Dafür bin ich sehr kurzatmig u muss ab u zu ganz tief einatmen,was aber eher reflektorisch passiert,mache das nicht bewußt will ich sagen.ich habe immer wieder einen trockenen mund,dabei trinke ich 2 - 2,5 l am tag u mein hals ist sehr verschleimt,sowie die stimme belegt u tiefer. Nächste woche gehe ich zu meinem altem arzt,der der den vitamin d mangel nicht behandelt hat u lasse mir blut abnehmen.die aok versucht grade mir bei meinem kardiologen,der mit dem LZ-EKG,mir nen früheren termin zu besorgen.ich bin imme sehr hyperaktiv,rauche immer mehr(ich rauche fast „kette“,schlafe schlecht(seit ich freitag meine schlaftabletten abgesetzt habe;habe sie 2 wochen genommen:betadorm d),heute nacht bin ich um 4h nach einem alptraum wach geworden u konnte erst wieder um 6.30h einschlafen,ich war hellwach u habe mit meinem freund in florida telefoniert.heute bin ich um kurz nach 11h aufgestanden,weil ich kopfweh habe.ich komme mir langsam wie ein hypochonder vor,ich will hoffen das es mir bald wieder normal geht.

Hallo,

ich habe jetzt mehrere deiner Einträge gelesen und die Antworten darauf.

Dabei habe ich den Eindruck gewonnen, dass du dich durch die unzähligen Untersuchungen und Befunde nur immer mehr verrückt machst und deine Angst vor einer wirklich schweren Erkrankung immer weiter zunimmt. Die meisten Blutwerte sagen überhaupt nichts aus, wenn sie ein bisschen erhöht oder erniedrigt sind, und eine ganze Reihe von Befunden, die du aufzählst, sind nicht wirklich krankhaft sondern allenfalls „Normvarianten“.

Die Beschwerden, die du mehrfach schilderst, passen ja eigentlich ganz gut zu der an anderer Stelle angegebenen orthostatischen Tachykardie. Ich würde dir dringend raten, dich auf eine (die derzeit wahrscheinlichste) Diagnose zu konzentrieren und diese aktiv anzugehen. Behandlungstipps sind ja in dem Text, den ich bei der Antwort auf deinem anderen Beitrag angefügt habe enthalten.

Ich kann dir versichern, je mehr Laborwerte und Untersuchungsbefunde du sammelst, um so mehr Werte wirst du finden, die von der Norm abweichen. Das ist normal, und am Ende blickst du nicht mehr durch, welche Untersuchungsergebnisse von Bedeutung sind, und welche nicht. Der Druck, der dadurch entsteht, und die Verunsicherung verschlimmern deine Symptome wahrscheinlich eher.

Ein paar Ratschläge noch: keine Schlaftabletten, es gibt weniger schädliche Hilfen zum Schlafen - Entspannungstechniken lernen zum Beispiel. Das könnte evtl. auch helfen, das Rauchen zu reduzieren (Rauchen senkt den Blutdruck). Und nimm dir mal etwas besonders Schönes vor, das dich für ein paar Tage abschalten lässt von deinen Sorgen um die Gesundheit. Dann schmeißt du am Besten alle Befunde weg, die nicht wirklich deutlich krankhaft sind und gehst die Behandlung deiner Symptome noch mal ganz in Ruhe an.

Viel Erfolg
Heike