Ich möchte mit der Digitalkamera Gebäude oÄ aufnehmen und dann im Bild Abstände messen (Kanten, Schattengrenzen, usw)
Mit welchem Grafikformat ginge das am besten (wahrscheinlich vektorell), wie könnte ich mein Bild in dieses Format umwandeln, könnte man das „automatisieren“, bzw wie könnte man die Bilddatei „zerlegen“, daß man Werte bekommt, mit dennen man weiterrechnen könnte (perspektivische Verzerrungen korregieren)usw.
Mit welchem Grafikformat ginge das am besten (wahrscheinlich
vektorell), wie könnte ich mein Bild in dieses Format
umwandeln, könnte man das „automatisieren“, bzw wie könnte man
die Bilddatei „zerlegen“, daß man Werte bekommt, mit dennen
man weiterrechnen könnte (perspektivische Verzerrungen
korregieren)usw.
Das möchten auch einige Universitäten zu gerne wissen. Aktueller Stand der Forschung: Entweder stereo-Kameras oder LaserScanner. Man weiss noch nicht was das Rennen machen wird.
Ich hab mich offenbar nicht gut ausgedrückt.
Ich möchte nicht den Abstand zwischen Kamera und Wand sondern die Länge der Wand, Position und Größe von Fenstern usw messen.
Ich würde mir ein Programm vorstellen, das Kanten durch Farb-, Licht- bzw Schattengrenzen findet und entsprechende Geraden vorschlägt, die ich dann in Form von Geradengleichungen (y=a*x+b)zurückbekommen könnte, und Punkte, die dann die Schnittpunkte jeweils passender Geraden wäre. Wenn dies ginge, und man von rechtwinkeligen Ecken ausgehen kann, wäre es auch kein großes Problem den Standpunkt der Kamera zu berechnen, damit das Ganze perspektivisch zu entzerren, und man hätte mit einem einzigen Maß (zB Länge der Wand) eine relativ genaue (je nach Aufösung der Kamera) Zeichnung des gesamten Gebäudes, das man möglichweise in ein Zeichenprogramm übernehmen könnte.
Wenn Schrifterkennung kein Problem ist, müßte das wohl auch möglich sein. Oder es gibt schon so was ?? Nur weis ich noch nichts davon
Mit PhotoShop kannst Du ev. Verzerrungen, die durch die Kamera
entstehen, „entzerren“.
Wenn Du ein Mass (z.B. Länge des Gebäudes) als Anhaltspunkt hast,
geht die gewünschte Vermessung mit jedem Programm, das ein Lineal für
x- und y-Achse hat (FreeHand, Illustrator, QuarkXPress, PageMaker,
InDesign, CorelDraw, usw.).
Bei all diesen Programmen habe ich jedoch keinen Vorschlag, wie sich
diese „Vermessung“ automatisieren liesse. Vielleicht gibt es dafür
ein CAD-Programm. Frag doch mal bei Architekten nach.
Danke Heinz
Ich hab inzwischen bei der Frage von „Nils“ vom 10.2 nachgelesen. Werds am besten in Bitmap umwandeln und ein Programm schreiben (versuchen ??) um daraus meine Kanten zu berechnen.
Oder gibts so was schon?
Jede Bildbearbeitung die den Namen verdient hat doch wohl eine „Edge detect“ (Ähm … Kantenfindung?) Funktion. Bei Gimp ist das sicher der Fall. Da sogar nach unterschiedlichen Verfahren, die Du aussuchen kannst.
Allerdings wird da noch immer keine Vektorgrafik draus, es werden lediglich die „Kanten“ des Bildes hervorgehoben. Schau’s Dir halt selbst mal an.
es gibt natürlich solche Software z.B. zum Rückverwandeln von Tuschezeichnungen in Vektorgrafik, zur automatischen Erfassung alter Bestände in Maschinenbau und auch Architektur, aber diese Programme sind einerseits alles andere als perfekt (bzw. es ist Nacharbeit erforderlich) und andererseits selbstverständlich keine Free- oder Shareware, sondern höchste Preiskategorie.
Hat eine Maschinenfabrik 10000 A0-Zeichnungen zu archivieren und weiterzupflegen, gibt es trotzdem keine Alternative.
Gruss Reinhard
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
hatte mal vor einiger Zeit ein Programm am Wickel, das aus einem Set von Fotografien und der Brennweite der Kamera ein vektorielles 3D-Modell bastelt. Man muss halt die Endpunkte der Kanten auf den einzelnen Fotos manuell zeigen.
Das 3d-Modell ließe sich dann leicht skalieren, wenn man das genaue Maß einer Kante weiß.
Wenn das was wäre, müsste ich das mal daheim raussuchen.