Hallöchen Ihr Lieben,ich möchte für meine Freunde griechisch kochen und brauche noch ein paar Rezepte. Seid bitte so nett und helft mir.
Hallo Ulrike,
hab bei nem Griechen mal einen leckeren Nudelauflauf gegessen, den ich probiert habe nachzukochen. Laut Aussage von Freunden, die den auch „im Original“ gegessen haben, lag ich gar nicht so weit weg 
In den Auflauf kommen rein:
Reisnudeln (nicht die vom Chinesen!, sondern z.B. beim Türken zu kaufen), Tomaten, Sahne, Paprika, Peperoni, Hackfleisch, Champignons, Schafskäse und natürlich viele leckere Gewürze wie Oregano, Basilikum, Majoran, Pfeffer, Knoblauch,…
Viele Grüße
Merlinchen
Hallo Ulrike,
mögt Ihr Knobi? Dann ist das schon mal ein Muss:
Skordalia
600 g Kartoffeln
3 EL Essig
8 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Petersilie zum Garnieren
Knoblauch nach Geschmack, aber
mindestens 3 Zehen!
Zubereitung:
Die Kartoffeln in der Schale kochen, schälen, passieren, mit Essig, Öl, Salz, Pfeffer und Knoblauch pikant abschmecken. Das Ganze mit Petersilie garnieren und als Vorspeise mit Weißbrot oder als Beilage zu Backfisch servieren.
Grüße,
Sabine
Das ganze heißt „Pastitio“ (grichischer Nudelauflauf).
Weitere (National-) Gerichte sind z.B.:
„Moussaka“ (Oberginen/Tomaten/Hackfleischauflauf),
„Gyros“ (bitte nicht schimpfen, die gefüllten Weinblätter sind dafür eher türkisch…),
„Gefüllte Lammkeule“,
„Hasen-Stifado“ (Schmorgericht mit Hasenfleisch, Rotwein etc.).
Als Beilagen/Vorspeisen empfehle ich: Bohnensalat mit Schaftkäse, Grüne Bohnen mit Tomaten, Tzatziki, Grichische Hühnersuppe, "Tirikeftedes (Käse/Hammel-frikadellen).
Desserts: Chalva mit Mandeln, Joghurt mit Honig & Nüssen.
Rezepte entweder unter Google, oder bei dem ein oder anderem bitte noch einmal nachfragen.
Gruß Patrick (Griechenland-Fan)
Nein, keine Rezepte; nur ein Hinweis…
Hallöle Ulrike,
so richtig Griechisch solltest Du auf keinen Fall kochen, wenn sich unter Deinen Gästen Damen befinden, die gerade auf Diät sind. Moussaka z. B. trieft nur so vor Fett und hat pro Portion so um die 900 kcal. Da würde ich eher einen gegrillten Fisch mit Kräutern und leckerem Gemüse servieren. Davor Keftedes, Dolmadakia, Bauernsalat, etc.
Kali orexi & liebe Grüße
Tessa
Das bisschen Olivenöl…
Außerdem habe ich niergendwo auf der Welt so wenig Dicke Menschen gesehen, wie in Griechenland…
Hallo Ulrike,
um Aufläufen mit Hackfleischsoße (z.B. Moussaka, Pastitio) den typisch griechischen Geschmack zu geben solltest du neben den üblichen Gewürzen wie Thymian, Knoblauch, Kreuzkümmel usw. unbedingt einen Hauch Zimt verwenden!
Gruß
Heidi
Griechen und gesundes Leben
Tag,
Das bisschen Olivenöl…
Außerdem habe ich niergendwo auf der Welt so wenig Dicke
Menschen gesehen, wie in Griechenland…
was daran liegen dürfte, daß nur dumme Touris sich den ganzen Tag Gyros und Moussaka reinziehen. Die Griechen selber essen, allein schon wegen der Außentemperaturen, nicht den ganzen Tag Fleisch und Käse (daher kommen auch ein paar der erwähnten Moussaka-Kalorien), sondern vor allem Gemüse und Obst. Reichhaltig gegessen wird in Griechenland eigentlich nur nachts, was ihnen eine Mahlzeit gegenüber den Mitteleuropäern als Vorsprung gibt. Macht pro Tag ca. 500 Kilokalorien Unterschied, wiederum entsprechend ca. 80 Gramm Körpergewicht am Tag und somit pro Jahr fröhliche 29 kg. Wenn man wiederum berücksichtigt, daß wir einige Kalorien am Tag mehr brauchen, um unsere faulen Körper auf Betriebstemperatur zu halten, kommt da wohl letztlich die kleine Diefferenz raus, die auf die allgemeine Lebensdauer wohl die entscheidenden 20-30 kg ausmacht.
Im übrigen scheint es genau das Olivenöl zu sein, was den Griechen eine recht hohe Lebenserwartung - insbesondere aufgrund des geringen Aufkommens an Herz-/Kreislauferkrankungen - beschert. Die Wirkungsweise ist noch nicht ganz geklärt. Vollständig durch den Körper aufgenommen werden kann es nicht, weil Öl zuviele Kalorien enthält. Es muß wohl damit zu tun haben, daß das Öl Magen und sonstige Verdauerungsorgane quasi auskleidet und so die Aufnahme von anderen Kalorien begrenzt wird
und außerdem dem Körper die Versorgung an den angeblich besonders gesunden einfach ungesättigten Fettsäuren sichert. Wer´s glaubt… Einer der das nicht glaubt:
http://www-promotion.com/user/eulenspiegel/spiegel/a…
Der Text gefällt mir so gut, daß ich ihn nicht klauen will.
Gruß
Christian
Das bisschen Olivenöl…
Außerdem habe ich niergendwo auf der Welt so wenig Dicke
Menschen gesehen, wie in Griechenland…was daran liegen dürfte, daß nur dumme Touris sich den ganzen
Tag Gyros und Moussaka reinziehen.
Aber was ist an Moussaka so schlimm? Olivenöl, Lamm-Hackfleisch, Obergine und Tomate als Auflauf mit ein bisschen Käse?
Im Übrigen: Klar ist die grichische Küche außerordentlich gesund! Dort gibt es ja auch viele in Deutschland unbekannte Gerichte - von eingelegtem Getreide- & Gartenschneckensalate über Jhoghurt, Gemüse & Fischcremes und natürlich nicht zu vergessen die unheimlich vielfältige Fischküche. Klar - die ganzen Salate und Cremes (die ja auch größtenteils aus Olivenöl bestehen), das ist schon deftig!
Aber da ich auch ein „Udo Pollmer“ Fan bin, weiß ich natürlich, daß Kalorienzählen im Grunde sinnlos ist und die Wirkungsweise verschiedener Nährstoffe noch gar nicht oder nur teilweise erforscht ist!
Zwar habe ich mehrere Bücher von dem „Pollmer Team“ gelesen, aber diese Internetseite unter seiner Leitung war mir neu! Danke für den Link-Tip.
Hallo Patrick,
Aber was ist an Moussaka so schlimm? Olivenöl,
Lamm-Hackfleisch, Obergine und Tomate als Auflauf mit ein
bisschen Käse?
ich hab mich mal umgeschaut und tatsächlich liegen die Kalorienwerte, die ich gefunden habe, zwischen 640 und 1000 Kalorien je Portion. Eine große Bandbreite, wobei ich ab 750 Kalorien für eine Mahlzeit schon viel finde und im allgemeinen sich die Touris nicht eine Portion vom Buffet abgreifen, mal abgesehen vom Rest, der da verfuttert wird. Es ist immer wieder erstaunlich, was Menschen essen (und trinken) können, wenn es umsonst (oder halt inklusive und damit schon bezahlt) ist. Außerdem wird Moussaka im allgemeinen außerhalb der Tavernen nicht mit „ein bißchen“ Käse, sondern mit davon reichlich gemacht, außerdem packt man gerne eine nette Bechamel-Souce oder reine Butterflocken oben drauf oder mittenrein. Jedenfalls läuft das Fett normalerweise in wahren Strömen.
Im Übrigen: Klar ist die grichische Küche außerordentlich
gesund! Dort gibt es ja auch viele in Deutschland unbekannte
Gerichte - von eingelegtem Getreide- & Gartenschneckensalate
über Jhoghurt, Gemüse & Fischcremes und natürlich nicht zu
vergessen die unheimlich vielfältige Fischküche. Klar - die
ganzen Salate und Cremes (die ja auch größtenteils aus
Olivenöl bestehen), das ist schon deftig!
Eben, das meinte ich. Die eigentliche griechische Küche (der türkischen nah verwandt) ist gut verträglich, leich und relativ kalorienarm, was man von der griechischen Touri-Küche und vielen nach Deutschland eingewanderten griechischen Restaurants so nicht sagen kann.
Zwar habe ich mehrere Bücher von dem „Pollmer Team“ gelesen,
aber diese Internetseite unter seiner Leitung war mir neu!
Danke für den Link-Tip.
Hm, mir war gar nicht bekannt, daß der Mann wirklich prominent ist. Da werde ich meinen Link gleich nochmal genauer studieren. Insofern habe ich auch zu danken 
Gruß
Christian
mittelmeerdiät
hi christian,
die gesamte mittlemeerdiät ist ja ein kleiner irrtum.
nicht nur die griechische küche, sondern die des gesamten mittelmeerraumes sah ursprünglich anders aus.
so die erkenntnisse der gastrohistoriker auf einem ihrer kongresse im letzten jahr. ich las einen artikel über jenen kongress in der „essen und trinken“.
die leute waren schlicht zu arm, so fett zu essen, fleisch teuer usw.
ich werde zuhause den artikel nochmal durchlesen.
tschüß
strubbel
§:o)
Moin,
die leute waren schlicht zu arm, so fett zu essen, fleisch
teuer usw.
das ist ja mal klar. Die haben sich früher, wie jedes andere Volk auch, von dem ernährt, was da bzw. leicht reproduzierbar war. Gemüse, Obst, Fisch, Milchprodukte der ortsüblichen Spender und eben mal ne Sau, die man entbehren konnte, weil der Nachwuchs (der Sau, nicht der Menschen) in einem Jahr reichlich ausgefallen war. Das einzige Fett, das realtiv reichlich zur Verfügung stand, war eben das Olivenöl, was ja auch heute noch wesentlicher Bestandteil der mediterranen Küche ist.
Aber berichte mal von dem Artikel, könnte interessant sein.
Gruß
Christian