habe ein kleines Problem.
Habe ein Haus mit Garten angemietet in dem ich einen gemauerten Grill aufgestellt habe. (Dieser Ofen steht nun bereits 8 Jahre am selben Ort und Stelle)
Seit diesem Jahr aber gibt es Probleme mit dem Nachbarn, welcher aber auch schon immer dort gewohnt hat und sich sonst nie gestört fühlte.
(Nachbar hat einen an der Klatsche, polizeilich bekannt usw.)
Vor zwei Wochen grillten mein Mann und ich, weil mal wieder schönes Wetter war und siehe da, als wir uns dann auf die Terrasse zum Essen setzen wollten, stellte besagter Nachbar eine kleine Stereoanlage auf das Fensterbrett und drehte die Anlage volle Lautstärke mit Heavy Metal Musik auf. Alle anderen Nachbarn im Mietshaus in dem dieser Mieter lebt, schlossen nur ihre Fenster, da sich keiner mit dem Mann anlegen möchte (aggressiv). Wir selbst haben auch nichts unternommen, da es ohnehin nichts bringt, sich mit der Familie anzulegen, man weiss ja nie, wie er reagiert. Nach Erkundigung bei der Polizei bekamen wir die Auskunft, dass selbst die nichts machen könnten, da es erst Ruhestörung ist, wenn wir bereits 22.00 Uhr gehabt hätten.
Nun also meine Frage: wann und wie oft darf ich in Bayern grillen? Gibt es Einschränkungen? Was kann ich sonst noch gegen den Nachbarn unternehmen? Denke er macht das jetzt auch mutwillig, da eine Räumungsklage gegen ihn läuft.
Vor zwei Wochen grillten mein Mann und ich, weil mal wieder
schönes Wetter war und siehe da, als wir uns dann auf die
Terrasse zum Essen setzen wollten, stellte besagter Nachbar
eine kleine Stereoanlage auf das Fensterbrett und drehte die
Anlage volle Lautstärke mit Heavy Metal Musik auf.
„Leider ist mir da die Cola-Dose entglitten“
„Nach oben in den 2. Stock?“
„Ja, ich war sehr erschrocken und wundere mich selbst, dass sie auch genau in einem Fenster gelandet ist.“
„Erstaunlich, nicht wahr?“
Unabhängig von der juristischen Würdigung denke ich, muss man bei der heute üblichen engen Bebauung eben die nötige Rücksicht walten lassen.
Ich bin ein großer Grillfan, mache das aber nicht öfter als einmal pro Woche.
Bei uns gibt es dann auch keinen Ärger. Solange man von vernünftigen Menschen umgeben ist, lohnt es sich m.E. sehr, ab und an mal miteinander zu sprechen und auch gewisse Tätigkeiten wie Grillen oder rasenmähen zu „synchronisieren“. Wirft ein Nachbar den Mäher an und bei mir ist es auch nötig, mache ich gleich mit. Dann ist nach 10 min. wieder Ruhe.
Wenn der Nachbar so ein „zwiderer Hund“ ist, hilft es allerdings wenig, wenn man zuviel Rücksicht übt. Er würde ohnehin ständig mosern. Lasst ihn doch seine Musik hören. Je lauter er sie dreht, desto feuchter die Holzkohle…
Das dickere Fell zu haben ist in solchen Fällen wichtig. Hatte solche Probleme früher auch einmal als Student in einer eigentlich sehr friedlichen 2er-WG. Der Nachbar wollte es einfach wissen und wir haben es ihn wissen lassen…