Grippe, Bronchitis -> Ohr zu?!

Hallo ihr Lieben,

vor 4 Wochen hatte ich eine Grippe, die seit 2 Wochen in eine Bronchitis übergegangen ist. Habe Antibiotikum bekommen ( Cotrim E ), hat nicht wirklich geholfen. Jetzt nach Allergietest, Blutabnahme usw. habe ich Symbicort Turbohaler bekommen… Und noch ein weiteres Antibiotikum, was ich aber nicht nehmen werde, weil ich es bestimmt nicht vertrage.

So, nun zu meinem akuten Problem:
Da meine Nase immernoch läuft, Schleim raus kommt und zu ist, ist, denke ich mal, mein linkes Ohr zu gegangen… Es fühlt sich an wie kurz vor dem „Plopp“ aber es „ploppt“ nicht…

Freue mich über jede Antwort und danke im Vorraus !!!

schniefende Grüße,
Daniela

Hallo Daniela,

die von Dir geschilderten Symptome und der Verlauf deuten auf eine sog. Superinfektion hin, also eine Kombination aus virueller und bakterieller Infektion. Diese Art der Erkrankung tritt immer dann auf, wenn eine viruelle Infektion (z. Bsp. Schnupfen, Husten etc.) das Immunsystem des Körpers derart schwächt, dass bakterielle Erreger nur noch unzureichend bekämpft werden können und eine zusätzliche Infektion auslösen.

In jedem Fall würde ich dem Rat Deines Arztes folgen und die Behandlung mit dem neuen Antibiotikum in der verschriebenen Form umsetzen. Sollte es zu Unverträglichkeiten kommen, kann man immer noch, zusammen mit dem Arzt, nach Alternativen suchen. Anitoitika sollten aber weder in der Einnahmedauer noch Dosierung eigenmächtig verändert werden, da sonst die Möglichkeit sog. Resistenzen gegeben ist. Meist verschwinden die sehr seltenen Nebenreaktionen auch nach 1-2 Tagen wieder.

Es gilt aber in jedem Fall, die unterschiedlichen Infektionen genau zu analysieren und gezielt zu bekämpfen.
Schleimbildung muss durch ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit (Tee, Säfte, Wasser) verdünnt werden. Also viel Trinken.
Das von Dir beschriebene „Ploppen“ deutet auf eine angeschwollene Eustachische Röhre hin, die Verbindung zwischen Rachenraum und Ohr. Hierfür nimmt man am besten Nasentropfen, die ein sofortiges Abschwellen bewirken. Auch hier gilt es, diese Tropfen regelmäßig und kontinuierlich für die Dauer von bis zu 5 Tagen zu nehmen. Eine längere Anwendung bringt meist nichts mehr, da die Wirksamkeit durch „Gewöhnung“ abnimmt.

Das Inhalat erweitert die Bronchien und erleichtert so die Atmung. Auch dieses ist in Deinem Fall sicherlich angebracht.

Aber es fehlt das verschriebene Antibiotikum! Ich würde dem Rat des Arztes unbedingt folgen, es macht einfach Sinn.

Der Rest ist übliche Hausmedizin: Viel Ruhe, frische Luft, die Räume regelmäßig lüften und nicht überhitzen, frisches Obst (Vitamin C), auch Infrarotbestrahlung nutzt manchmal im Bereich der Stirnhöhlen ebenso wie Inhalationen mit entsprechenden Lösungen.

Aber all das weiß Dein Arzt. Du solltest in aller Ruhe mit ihm besprechen. Fehlt das Vertrauen, wechsle den Arzt.

Viele Grüße und gute Besserung

Hallo Daniela,

es hört sich in bder Tat so an als ob es von den Nasennebenhöhlen kommt.Versuch bitte mal dich für 10 Minuten mit dem Ohr vor`s Rotlicht zu setzen,und puste öfters am Tag mal einen Luftballon auf beidem du dir aber die Nase zuhalten musst…sollte es sich bis zum Wochenende nicht bessern,dann geh bitte zu einem HNO Arzt und lass es abklären…alles Gute und gute Besserung

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Habe eine Nasennebenhöhlenentzündung und dadurch einen Paukenerguss, muss wahrscheinlich operiert werden also die NNH, versuche drum herum zu kommen ! :frowning: