Hallo,
nach einer Phase eiskalten Wetters, wo ich durch Schneefall nasse Haare hatte und auch noch eisiger Wind dazugekommen ist, bin ich jetzt krank zuhause. Symptome: Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Gliderschmerzen, Husten, Fieber (um die 38 Grad) und manchmal sogar Schüttelfrost. Da meine Kollegin nächste Woche auf Urlaub ist und ich alleine in der Firma bin, muss ich bis Montag wieder fit werden. Im Moment schlafe ich viel, zum Arzt kann ich nicht gehen, weil ich viel zu schlapp bin und der Durchfall mich auch nicht aus dem Haus lässt. Wie kann ich diese Phase abkürzen? Es betrifft nicht nur mich, sondern in der Firma haben bereits andere diese Symptome gehabt und waren krankgemeldet. Vielen Dank für hilfreiche Tipps schon im voraus.
Hi,
das hört sich tatsächlich nach einer echten grippe an.
Bis montag fit werden? No chance.
Zum arzt gehen? AUF JEDEN FALL!!!
Mit einer grippe sollte man nicht spaßen (Spanische Pandemie von 1918/19 hat >20mio. tote gefordert).
Man kann sich gerne mal eine pneumonie oder koronare komplikationen einhandeln, daher MUSS sie behandelt werden (antiviral).
Arbeitseifer hin oder her, du wirst dir sicherlich nur schaden, wenn du nicht zum arzt gehst und die grippe „verschleppst“.
LG Alex:smile:
Hi!
Tipps und Hausmittel gibt es zu genüge im Internet, einfach mal googeln.
Nur ein Tipp:
zum Arzt kann ich nicht gehen, weil ich viel zu schlapp bin und der
Durchfall mich auch nicht aus dem Haus lässt.
Wenn’s wirklich morgen auch nicht möglich ist und es dir noch immer so schlecht geht, dann ruf deinen Hausarzt an und bitte ihn, nach der Sprechstunde bei dir vorbeizukommen. Hausärzte machen auch Hausbesuche 
Ansonsten ist wichtig, daß du viel trinkst und dir vor allem viel Ruhe gönnst, also am besten komplett im Bett bleiben. Laß Haushalt und Co. liegen! 
Gruß und gute Besserung,
Sharon
Hallo Alex,
das hört sich tatsächlich nach einer echten grippe an.
Nee, wohl eher nicht. Das Fieber ist „nur“ erhöhte Temperatur. Und die Nebenwirkungen treten bei einer „echten Grippe“ praktisch nie in so geballter Form auf.
Ich hatte mal eine „echte Grippe“, und das einzige Symptom war über 40 Grad Fieber. Dass man da Schüttelfrost mit extremsten Gliederschmerzen bekommt, ist beinahe zwangsläufig. Aber ansonsten gab es keinerlei Symptome. Es trat eine Lungenentzündung hinzu, die bei mir nicht einmal Husten oder ähnliches verursachte. War nur auf dem Schirm zu sehen und natürlich abzuhören.
Damals habe ich mich auch gewundert (als ich wieder zum Wundern in der Lage war), und verschiedene Ärzte im Krankenhaus haben mir das wie oben beschrieben erklärt.
Absolut sicherstes Symptom, und oft das einzige, ist extrem hohes Fieber. Und zwar zumeist schlagartig. 38 bei einem Erwachsenen ist erhöhte Temperatur, mehr nicht.
DIE Grippe, gegen die wir uns alle impfen lassen sollten (und ich tue das seit meiner Erfahrung immer), zeigt ihr „wahres Gesicht“ oft erst, wenn es schon zu spät ist. Leider. Und es gibt keinerlei medikamentöse Behandlung, die noch irgendetwas lindern könnte.
Bis montag fit werden? No chance.
Zum arzt gehen? AUF JEDEN FALL!!!
Auf jeden Fall stimme ich Dir hier aber zu: SOFORT ZUM ARZT!!!
Viele Grüße
Jana
hallo jana
und was ist mit neuroamidasehmmern („Oseltamivir“ z.b.)… rechtzeitig verabreicht sollten sie doch das schlimmste verhindern können und zudem zu einer rascheren abheilung führen…
im übrigen seh ich das so wie du… DAS klingt nach grippalem infekt. bei der beschreibung der „echten“ grippe wird ausserdem immer wieder darauf hingewiesen, dass sie von jetzt auf gleich sehr stark auftritt und den patienten quasi im schnellverfahren komplett aus den latschen hebelt…
grüsse
karin
Hallo Karin,
und was ist mit neuroamidasehmmern („Oseltamivir“ z.b.)…
rechtzeitig verabreicht sollten sie doch das schlimmste
verhindern können und zudem zu einer rascheren abheilung
führen…
Ich habe KEINE Ahnung. Der Verlauf bei mir (und nach Mitteilung der Ärzte soll das geradezu klassisch gewesen sein) war folgendermaßen, dass ich innerhalb von wenigen Stunden extremes Fieber bekam. Ich schaffte es noch bis zum Arzt und kippte da förmlich vor der Sprechstundenhilfe um. Mit einer schlichten Kochsalzlösung wurde ich einigermaßen lebensfähig getropft und kam ins Krankenhaus.
Weder fiebersenkende Medikamente noch ähnliches konnten mir Linderung verschaffen. Es gab Antibiotika, um wenigstens „den Rest“ stabil zu halten.
Ich hatte schlimme Gliederschmerzen durch das Fieber, das erst nach knapp zwei Tagen langsam sank. Noch viel schlimmer aber war die seltsame Gewissheit, dass kein Mittelchen mehr helfen würde, dass mein Körper das ganz allein packen muss!
Naja, seitdem regt es mich immer etwas auf, wenn Grippe und Infekt in einen Topf geworfen werden…
Liebe Grüße
Jana
… was ich gut verstehen kann… mich nervts auch, denn es sind total zwei paar stiefel…
ich weiss nicht wann du die grippe hattest, aber denke, die genannten neuroamidasehemmer helfen bei grippe gut, rechtzeitig angewandt. deshalb ist es wichtig, nicht den helden zu mimen, aber so wie du es beschreibst, GEHT das gar nicht…also ab zum doc und richtig therapieren lassen.
ich meine allerdings AUCH gelesen zu haben, dass dabei auf die kosten geschielt wird… inwieweit das von kassen bezahlt wird weiss ich nicht, würde aber ggf. privat zahlen (das letzte hemd hat keine taschen…)
gruss karin