ich soll in physik ein referat über teilchenbeschleuniger halten. zu beginn möchte ich einen überblick über die größenordnungen mit denen wir es zu tun haben geben. das soll folgendermaßen ausschauen: (das ganze wird mithilfe einer powerpoint präsentation gezeigt) bild eines Menschen - größenordnung 1 m - beobachtung mithilfe des auges; eine Fliege - größenordnung 10^-2 m - beobachtung mithilfe einer lupe; ein haar - und schon hänge ich mit den größenordnungen. das ganze soll langsam immer kleiner werden bis ich schließlich bei den elementarteilchen bin. ich weiß dass es tabellen gibt, die genau das anzeigen (bei einer ausstellung über cern und LHC habe ich das ganze z.B. gesehen, kann mich aber nur noch teilwese erinnern). weiß jemand einen link zu einer internet-seite die soetwas zeigt? habe schon verzweifelt gegooglet, aber mit dem suchbegriff „größenordnungen“ komme ich hier nicht weiter.
danke für die antworten im vorraus
sebastian
Hallo!
10^0 m: Mensch
10^-1 m: Hand
10^-2 m: Fliege
10^-3 m: Dicke einer 1 Cent - Münze
10^-4 m: Dicke eines Haares
10^-5 m: Tierzelle
10^-6 m: Bakterium
10^-7 m: Viruspartikel
10^-8 m: Proteine
10^-9 m: größere Moleküle
10^-10 m: Abstand von Atomen im Festkörper
…
10^-15 m: Kernradius
…
10^-35 m: Planck-Länge
Nur so als Vorschlag. Die Beispiele dienen nur zur groben Einordnung und können schonmal um den Faktor 3 daneben liegen.
Michael
danke michael. aber wenn ich noch kurz ganz unverschämt sein darf: ich bräuchte auch die geräte zur anschauung. schließlich möchte ich ja zeigen wozu man den teilchenbeschleuniger braucht.
aber vorerst nocheinmal danke.
sebastian
Hallo,
danke michael. aber wenn ich noch kurz ganz unverschämt sein
darf: ich bräuchte auch die geräte zur anschauung. schließlich
möchte ich ja zeigen wozu man den teilchenbeschleuniger braucht.
Geräte zur Anschauung sind Lupen und dann Mikroskope (bis zum
Elekronenmikrokop oder Rastertunnelmikroskop).
Damit kommt man etwa bis auf den Abstand/Größe von einzelnen Atomen
im Gitter.
Teilchenbeschleuniger sind aber keine Mikrokope und dienen nicht zur
„sichtbarmachung“ von Teilschen. Die Detektion der Teilchen erfolgt
indirekt über Wechselwirkungen mit Sensoren.
Gruß Uwi
Beobachtungsgeräte
10^0 m: Mensch |
10^-1 m: Hand |
10^-2 m: Fliege | bloßes Auge
10^-3 m: Dicke einer 1 Cent - Münze |
10^-4 m: Dicke eines Haares | | Lichtmikroskop
10^-5 m: Tierzelle | |
10^-6 m: Bakterium | | Transmissions-Elektronenmikroskop
10^-7 m: Viruspartikel |
10^-8 m: Proteine | |
10^-9 m: größere Moleküle | Raster-Tunnel-Elektronenmikroskop
10^-10 m: Abstand von Atomen im Festkörper |
...
10^-15 m: Kernradius | kein bildgebendes Verfahren
...
10^-35 m: Planck-Länge
Alles, was kleiner als ein Atom ist, kann nicht mehr bildgebend aufgelöst werden. Stattdessen verwendet man Streu-Experimente, d. h. man beschießt ein Target mit Teilchen und beobachtet, in welcher Weise sie gestreut werden (bzw. welche Reaktionen sie auslösen). Dabei gilt einfach: Je höher die Energie, desto besser die Auflösung! Das bekannteste Beispiel ist das Rutherford-Experiment. Es zeigte, dass sich Alpha-Teilchen, wenn sie auf eine Gold-Folie geschossen werden, so verhalten, als wenn sie an einer punktförmigen positiven Ladung gestreut würden, es sei denn, sie kommen diesem Punkt näher als 10^-15 m. Also müssen bei kürzeren Entfernungen andere Wechselwirkungen maßgeblich sein. Man befindet sich also bei r
danke uwi.
dass man mit beschleunigern die teilchen nicht direkt sichtbar machen kann war mir klar, aber trotzdem danke für den hinweis.