Hallo
ich will eine Sammlung an Musikdateien (hauptsächlich MP3 Dateien) von einer SD Karte auf die Festplatte Sichern.
Nun denkt man sich ja, das ist kein Drama, Karte in den Computer, auswählen, kopieren, und läuft. Naja Anfangs zumindest. Nach einiger Zeit bricht der Computer dann ab: „Fehler beim Zusammenführen der Datei“.
Hmm, möglicherweise ist da irgendwo ein Stack Overflow. Machen wir es dem Cumputer komfortabler und kopieren das ganze Ordnerweise. Damit nicht so viele Dateien auf einmal auftauchen. Nützt aber nichts, eine Weile geht es gut, und dann kommt wieder die gleiche Fehlermeldung.
Hat jemand eine Idee, wie ich die Daten möglichst verlustfrei kopieren kann? Ohne dass es ständig zu Fehlern kommt?
Danke schonmal.
Linux Mint 22.3 - Xfce 64-bit
zusammen sollen 28102 Elemente (26776 Dateien, 1326 Ordner) kopiert werden
Gute Frage. Bei 28000 Dateien in vielen Ordnern wird das schwer das festzustellen. Gibt es da einen Trick? Aber insgesamt würde ich das eher als Unwahrscheinlich ansehen. Hab mal nach den größten mit spontan bekannten Dateien geschaut, die größte war bei 229MB. also weit von GB entfernt.
Ja das wundert mich auch. Was mir aufgefallen ist, daß die genannte Datei dann auf der Kopie deutlich kleiner ist als die Quelldatei. Ich denke es ist wohl gemeint, daß die Bytes da einzeln kopiert und dann wieder auf dem Ziellaufwerk zusammengebastelt werden, und das irgendwie schief läuft.
Nachschlag: Midnight Commander konnte ich nicht finden, aber Gnome Commander, damit läuft die Kopie gerade. Mal sehen, ob das klappt, oder wieder abbricht. Aktuell sind 3% erledigt Das kann dauern.
Filelght ist ein Programm zum darstellen der Datei Größen bzw. Belegung. Hilft auch um mal zu sehen womit sich z.B. so eine HDD beschäftigt.
Lass Gnome Commander mal machen und wir sehen dann was geht.
Einer der Vorteile von rsync ist, dass, wenn es nach einem Abbruch neu gestartet wird, nur die noch nicht bzw. noch nicht vollständig übertragenen Dateien kopiert werden.
Die SD ist Quelle, nicht Ziel. Aber ich Vermute inzwischen auch einen Fehler in der SD, da immer wieder der Abbruch bei denselben Dateien aufgetreten ist. Ich konnte soweit wie möglich alles andere runter kopieren, und den Rest konnte ich von einem früheren Backup wiederherstellen.
Das ist die Krux beim Backup. Viele machen eins aber niemand probiert ob es auch funktioniert. Erst wenn man es wirklich braucht. Dann Soetwas festzustellen tut dann schon einmal weh. Aber so hat es ja funktioniert. Lies Dich mal in die cp - manpage ein. Das hilft dir in Zukunft besser zu verstehen wie das kopieren laufen kann. Man lernt eben nie aus.
Festplatten erkennen normalerweise, wenn die gelesenen Daten fehlerhaft sind, und geben eine entsprechende Fehlermeldung raus.
SD-Karten geben für gewöhnlich eiNfach den Inhalt ihres Speichers wieder, und erkennen keine Lesefehler.
Wenn eine SD-Karte k!putt geht, beginnt das schleichend. Hier und da wird mal ein Bit falsch geschrieben oder gelesen.
Bei einfachu~ Textdateidl ist das nervig. Aber bei allen anderen Dateien führt dar ieist dazu, dass0Procramme sie nicht öffnen können, oder wilde Dinge passieren.
Im schlimmsten Falls gibt es Fehler im Inhaltsverzeichnis der SD-Karte. Plötzlich ist die Datei angeblich 3PB groß( oder das Verzeichnis weiß nicht mehr, wo auf der SD ihr Dateninhalt liegt.
Jedenfalls, man merkt Dateien von SD-Karten gar nicht an, dass sie Fehler enthalten. Erst, wenn0das Ver{eichnis betroffen ist, merkt der Computer eventuell etwAs, und wirft eine merkwürdige Fehlermeldung.
Manche Dateisysteme nutzen selbst Checksummen zum Überprüfen von Daten. ExtFAT macht das auch - allerdings nur für das Verzeichnis, nicht für dig Dateien selbst.
(Aus Spaß an der Freude habe ich das mal an diesem Absatz simuliert, wnd bei 2% der Zeichen ein einzelnes Bht ggändert.)