größere/große Geldanlage

Bankenprodukte kreiren und verkaufen! Das ist einem deutschen
Versicherer aufgrund der Solvabilitätsbestimmungen strengstens
verboten.

Ähnliches hat man auch von den Banken gehört. Obwohl bestimmte Geschäfte in Deutschland strengsten verboten sind, wurden diese Geschäfte über die ausländischen Tochtergesellschaften abgewickelt. Das Ergebnis ist bekannt.

Das ist auch mit ein Grund, warum es nach dem Krieg noch nie :vorgekommen ist, dass ein deutscher Versicherer insolvent gegangen ist

Das ist kein Garant dafür, dass deutsche Versicherungen nicht insolvent gehen können.

Und falls dir die Mannheimer Versicherungen kein Begriff sind.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mannheimer_Versicherungen

Da fragt man sich dann, für was man die hier braucht, wenn das doch nie vorkommt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Protektor_Lebensversich…

Bankenprodukte kreiren und verkaufen! Das ist einem deutschen
Versicherer aufgrund der Solvabilitätsbestimmungen strengstens
verboten.

Die Solvabilität ist in § 53c Versicherungsaufsichtsgesetz geregelt. Da steht einerseits nichts von verbotenen Produkten und andererseits etwas von Kapital- und nicht von Liquiditätsausstattung. Mit Eigenkapital kann man aber keine Versicherungsleistungen auszahlen.

Anlagerestriktionen sind in § 54 des genannten Gesetzes geregelt und da finden sich dann auch - als erlaubte Produkte - Aktien, Beteiligungen und Schuldverschreibungen, hinter denen sich auch die beliebten Zertifikate verbergen können.

Vergleicht man Garantieverzinsung und Kapitalmarktrenditen, liegt der Gedanke nah, daß zumindest die Lebensversicherer ziemlich bald anfangen werden (und letztlich auch müssen), die Anlagerendite über risikoreicheres Geschäft aufzupeppen.

Den Einwand von Steven halte ich also im Ansatz für berechtigt, wobei es natürlich eine frage der Einschätzung ist, was man heutzutage als sichere Geldanlage ansieht.

Gruß
Christian

Was ist denn Rendite?
und warum bist Du der Meinung das die Dame kein Interesse an
einem Gewinn hat?

Mit einem Gewinn kann man nicht rechnen, mit einer beständigen
Rendite hingegen schon.

Wenn Du statt Rendite Dividendenrendite schriebest, hättest Du recht. So ist die Aussage irreführend, weil der (Kurs)Gewinn am Ende einen Teil der Rendite über die Gesamtlaufzeit einer Investition/Anlage ausmacht.

Gruß
C.

Das ist auch mit ein Grund, warum es nach dem Krieg noch nie :vorgekommen ist, dass ein deutscher Versicherer insolvent gegangen ist

Das ist kein Garant dafür, dass deutsche Versicherungen nicht
insolvent gehen können.

Eine 100%ige Sicherheit gibts nirgends auf der Welt, aber wenn ich das letzte Glied einer (Un) Sicherheitskette bin, kann ich ganz gut damit leben, oder!!??

Da fragt man sich dann, für was man die hier braucht, wenn
das doch nie vorkommt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Protektor_Lebensversich…

Wie gesagt 100%ig ist nichts, aber „letztes Glied der…“

Gruß cooler

P.S. Wie sagte Money-Schorsch? „Halbwissen“!..und das kann sehr gefährlich sein!

Hallo,

Wenn Du statt Rendite Dividendenrendite schriebest, hättest Du
recht. So ist die Aussage irreführend, weil der (Kurs)Gewinn
am Ende einen Teil der Rendite über die Gesamtlaufzeit einer
Investition/Anlage ausmacht.

Gruß
C.

Richtig! Und das ist der Punkt, bei „solchen Experten“ wie Steven.
Irgendetwas durch googlen oder durch einen Crash-Kurs als Nebenberuflicher falsch verstanden und/oder falsch interpretiert. Gefährliches Halbwissen halt!

Gruß cooler

Hallo,

Den Einwand von Steven halte ich also im Ansatz für
berechtigt, wobei es natürlich eine frage der Einschätzung
ist, was man heutzutage als sichere Geldanlage ansieht.

Gruß
Christian

ich habe den Ist-Zustand beschrieben und vor allem dabei an konservative Produkte gedacht.(später sollte man sich halt dann die Gesellschaften aussuchen, die mit den Geldern der Kunden nicht spielen)
Mit deinen genaueren Ausführungen hast du natürlich Recht, aber so komplex/differenziert wollte ich die Antwort dann doch nicht tätigen, noch dazu für Steven!

Gruß cooler

Eine 100%ige Sicherheit gibts nirgends auf der Welt, aber wenn
ich das letzte Glied einer (Un) Sicherheitskette bin, kann ich
ganz gut damit leben, oder!!??

Das hat auch niemand behauptet.l Sich aber hinzustellen und zu behaupten, in MSCI-Fonds zu investieren wäre der größte Schwachsinn, als Alternative aber eine Versicherung empfehlen, nur weil man bei einer arbeitet, ist mehr als fragwürdig. Es gibt für jede Anlageform Gegenbeispiele. Einfach kann man jedoch sagen, wenn man der Welt nicht trauen will, wem dann?

Wenn Du statt Rendite Dividendenrendite schriebest, hättest Du
recht. So ist die Aussage irreführend, weil der (Kurs)Gewinn
am Ende einen Teil der Rendite über die Gesamtlaufzeit einer
Investition/Anlage ausmacht.

Ist richtig. Hatte ich eigentlich vorausgesetzt. Denn Renditen sind für mich etwas dauerhaftes, Gewinne etwas einmaliges. Ich lasse mich gerne aufklären, wie aus einem Aktienportfolio konstante Gewinne entspringen sollen.

Hallo,

Na Danke. Du fabulierst über Portfoliotheorie und kritisierst
Rückschlüsse aus der Vergangenheit.
Auf Basis welcher Daten hat der gute alte Markowitz Deiner
Meinung nach seine Effizienzkurve gezeichnet?

Nicht Markowitz, sondern Roy und es werden keine Daten aus der Vergangenheit analysiert, sondern deren Korrelation. Die Vertreter der MPT sagen nicht, in welche Einzelwerte man investieren soll, das tun nur Kaffeesatzleser und Versicherungsklingelputzer. Warum sollte man besser sein wollen, als der Markt?

Eine 100%ige Sicherheit gibts nirgends auf der Welt, aber wenn
ich das letzte Glied einer (Un) Sicherheitskette bin, kann ich
ganz gut damit leben, oder!!??

Das hat auch niemand behauptet.l Sich aber hinzustellen und zu
behaupten, in MSCI-Fonds zu investieren wäre der größte
Schwachsinn, als Alternative aber eine Versicherung empfehlen,

ich bitte dich…für eine alte Dame und mit dem Wunsch eine monatliche Einnahme zu haben??? Wenn da meine Aussage nicht richtig ist! (vielleicht lieg ich ja auch falsch, ich hab ja nur knapp 40 Jahre Berufserfahrung)
Da gibt es imho nur das Produkt (allerdings unter den von mir beschriebenen Voraussetzungen - bitte evtl. nochmals lesen), welches ich vorgeschlagen habe!

Gruß cooler

Hallo,

Nicht Markowitz, sondern Roy

unter dem von Dir weiter oben genannten Link zu Wikipedia ist leider kein Herr Roy genannt.
Worin unterscheiden sich dessen Aussagen denn von denen Markowitz´?

und es werden keine Daten aus der
Vergangenheit analysiert, sondern deren Korrelation.

Henne oder Ei? Was anderes als eine Interpretation von Daten ist denn die Berechnung der Korrelation? Ohne Risiko- und Renditekennziffern aus der Vergangenheit ist eine Korrelation nur schwer zu berechnen. Außer man „nimmt an“. Beides hat Stärken und Schwächen.

Die
Vertreter der MPT sagen nicht, in welche Einzelwerte man
investieren soll, das tun nur Kaffeesatzleser und
Versicherungsklingelputzer. Warum sollte man besser sein
wollen, als der Markt?

Es hat der Witwe B. hier auch niemand Stockpicking und Markettiming emfpohlen, wenn ich das richtig sehe.

Die Grenzen der MPT beschreibt dieses Zitat aus dem von Dir genannten Wikipedia-Link sehr schön:

Kern der Portfoliotheorie ist die Unterscheidung in systematisches und unsystematisches Risiko. Dem systematischen Risiko sind alle Wertpapiere am Markt unterworfen, es kann somit nicht wegdiversifiziert werden und ist das Risiko des Anlegens selbst. Das unsystematische Risiko hingegen ist das Risiko, das sich durch Diversifikation, also mit steigender Anzahl an verschiedenen Wertpapieren, verringern lässt. Daher können Anleger für dieses Risiko am Markt keine Prämie erwarten.

Da auch die MPT das systematische Risiko nicht ausschalten kann, dieses aber für eine „Renteranlage“ nach allgemeinem Weltbild zu hoch ist, habe ich meine Einwände gegen diesen Vorschlag artikuliert.

Zur „allgemeinen Gültigkeit“ der MPT dieses Zitat von der gleichen Wikipediaseite:

_Die Portfoliotheorie unterstellt einen Investor, der sich in seinem Verhalten ausschließlich an Zahlungsgrößen (Cash flows) orientiert und sein Vermögen mehren will. Er handelt rational und nutzenmaximierend: Das bedeutet, er informiert sich über die Gegebenheiten des Kapitalmarktes und entscheidet sich, indem er Chancen und Risiken gegeneinander abwägt. Dabei scheut er das Risiko (man spricht auch von Risikoaversion). Risikoaverses Verhalten bedeutet, dass ein höheres Risiko nur dann in Kauf genommen wird, wenn der erwartete Ertrag überproportional steigt. Über die Frage, welche Information aus den beobachtbaren Daten des Marktes gewonnen werden kann, hat es in der Finanzierung eine intensive Debatte gegeben (zurückgehend auf die Arbeiten von Eugene Fama zur Informationseffizienz).

Um die Analyse zu vereinfachen, nimmt man weiter an, dass der Kapitalmarkt vollkommen ist._

Mein Eindruck von den letzten 20 Jahren an den Kapitalmärkten ist, dass weder der durchschnittliche Anleger, noch der Markt an sich vollkommen bzw. effizient ist.
Kann sein, mein Eindruck ist falsch.

Aus meiner Sicht haben alle Strategiemodelle einerseits ihre Existenzberechtigung, andererseits markante Schwächen. Ob das Chartanalyse, behaverioul finance, mpt oder was auch immer ist. Tasten auf der Klaviatur des Asset Managements, keine Religionen oder absolute Wahrheiten.

Gruß vom Money-Schorsch

Wenn Du statt Rendite Dividendenrendite schriebest, hättest Du
recht. So ist die Aussage irreführend, weil der (Kurs)Gewinn
am Ende einen Teil der Rendite über die Gesamtlaufzeit einer
Investition/Anlage ausmacht.

Ist richtig. Hatte ich eigentlich vorausgesetzt. Denn Renditen
sind für mich etwas dauerhaftes, Gewinne etwas einmaliges.

Das ist nicht richtig. Gewinne sind eine absolute Größe, Rendite ist der annualisierte Gewinn in Prozent (ausgedrückt im Verhältnis zum investierten Kapital). Die Rendite bei Aktienkäufen umfaßt also sowohl die jährlichen Ausschüttungen als auch die am Ende erzielten Kursgewinne.

Die Dividendenrendite ist an und für sich eine völlig blödsinnige Größe, weil sie die Rendite zum Zeitpunkt der Ausschüttung ausdrückt (d.h. Dividende/aktueller Kurs). Da aber die meisten Leute wissen wollen, welche Rendite sie mit ihrer Investition erzielt haben und die wenigsten Menschen jedes Jahr eine Aktie genau zum Zeitpunkt der Dividendenzahlung kaufen, ist sie ohne besondere Aussagekraft.

Ich
lasse mich gerne aufklären, wie aus einem Aktienportfolio
konstante Gewinne entspringen sollen.

Das sind die Dividenden - in absoluten Beträgen. Nur würde man den Begriff Gewinn vielleicht nicht verwenden. Vermögensmehrung wäre wohl besser.

Gruß
C.

Denn Renditen
sind für mich etwas dauerhaftes, Gewinne etwas einmaliges. Ich
lasse mich gerne aufklären, wie aus einem Aktienportfolio
konstante Gewinne entspringen sollen.

Kommunikation wird meistens einfacher, wenn man die allgemein übliche Sprache verwendet. Eigene „Dialekte“ mögen zu Missverständnissen führen… :wink:

Es liegt in der Natur der Dinge, dass Aktien keine konstanten oder regelmäßigen Gewinne erwirtschaften. Das ist für alle Anleger eine wichtige Erkenntnis und schützt vor Enttäuschungen.

Es gibt zwar den Ansatz, über marktneutrale Strategien an den Aktienmärkten einen relativ konstanten Ertrag über Geldmarkt zu generieren. Aber das ist dann kein klassisches Aktienportfolio mehr und funktioniert auch bestenfalls meistens - nicht immer…

Gruß Money-Schorsch

ich bitte dich…für eine alte Dame und mit dem Wunsch eine
monatliche Einnahme zu haben??? Wenn da meine Aussage
nicht richtig ist! (vielleicht lieg ich ja auch falsch, ich
hab ja nur knapp 40 Jahre Berufserfahrung)

Ja, du liegst falsch:

„Achja, sollte was mit jährlichem Ertrag/Ausschüttung sein“

Steht eigentlich im Ausgangsposting schon drin. Wenn du so berätst, wie du liest bzw. zuhörst, wäre die Versicherung besser beraten, dir die rote Karte zu zeigen. Das wohl anderer Menschen scheint den Versicherungsfuzzis wohl gar nicht am Herzen zu liegen, sondern eher die eigene Provision.

Hallo und schönen guten Abend,Witwe Bolte!

Mit dem Geldanlegen ist es so wie mit dem Heilen von Krankheiten:
Ferndiagnosen und Selbstmedikationen in Verbindung mit Allheilmitteln und einer Lesung zum Thema „Besser essen,besser leben!“ führt in den wenigsten Fällen zu einem zufriedenstellenden Ergebnis.
Meist wird ein persönliches Erscheinen und der damit möglichen Inaugenscheinnahme bei einem Arzt seines Vertrauens den allermeisten Fällen sinnvoller und doch sicherer sein.

Ganz genau so, verhält es sich auch mit diesem „Geldanlegen“.

Da kämpft man jahrelang um ein Minimum an individueller Beratungsleistung, meine Liebe, und was geschieht tagtäglich in diesem unserem Lande?!
Bei jeder Gelegenheit wird das Orakel befragt!

Und wenns wieder mal schiefgegangen ist,Werteste,wer wird dann schuld sein?!
Ich weiss, leicht zu erraten:Neiiin,nicht die Witwe Bolte!!:smile:
Es war der Andere,dieser große Dämon …

Verehrteste, nimms nicht krumm.Es macht wirklich keinen Sinn, sein Geld nach Anweisungen und Ratschlägen aus dem WWW anzulegen.

Viele Grüße

Wader Hans

Hallo,

Nicht Markowitz, sondern Roy

unter dem von Dir weiter oben genannten Link zu Wikipedia ist
leider kein Herr Roy genannt.

Tja, vielleicht ist die Wikipedia auch weniger als Wissensquelle geeignet. Lies die Arbeit „Safety First and the Holding of Assets“ von Andrew D. Roy.

Steht eigentlich im Ausgangsposting schon drin. Wenn du so
berätst, wie du liest bzw. zuhörst, wäre die Versicherung
besser beraten, dir die rote Karte zu zeigen. Das wohl anderer
Menschen scheint den Versicherungsfuzzis wohl gar nicht am
Herzen zu liegen, sondern eher die eigene Provision.

  1. Persönliche Beschimpfungen tragen nicht zur Lösung des Problems der lieben Witwe B. bei.

  2. Die Dividendenrendite als Basis für eine zusätzliche Rente heranzuziehen ist eine, vorsichtig ausgedrückt, ungewöhnliche Idee.
    Ich kenne wenige (genauer: keinen) Aktienprofis, die darauf ihre Altersversorgung aufbauen würden.
    Denn zu unsicher und schwankend ist die Gewinnsituation der Unternehmen. Und wenn Unternehmen immer die gleiche Dividende zahlen, egal wie die Gewinnsituation ist, muss ich mich als Aktionär schon mal fragen, was dort genau vorgeht.

Hallo,

Tja, vielleicht ist die Wikipedia auch weniger als
Wissensquelle geeignet.

war Deine Quellenangabe zu dem Thema.

Lies die Arbeit „Safety First and the
Holding of Assets“ von Andrew D. Roy.

Hatte gehofft, Du könntest es mir erklären. Ich tu mir mit so komplizierten Texten immer so schwer…

Gruß vom Money-Schorsch