'Groschenromane' (Gute oder Übersicht)

Hallo

Bin grad so auf einen „Groschenroman-Trip“ :smile:

Jetzt habe ich heute vorm Zeitschriftenregal gestanden und wusste nicht recht, was ich nehmen sollte. Würde mich daher mal über eine Empfehlung freuen.

Leider lese ich nicht so schrecklich viel oder schnell. Von daher werde ich sicher einen Monat an dem Roman hier jetzt lesen (kann ich aber noch nicht beurteilen, mal lese ich 30 Seiten am Stück, mal schlafe ich nach 3 Seiten ein).

Also so Liebes oder Arzt Romane sind nicht so mein Ding. Habe mir jetzt so ein „Irrlicht“ Roman mitgebracht, weil ich hoffe, das er gruselig ist.
Ansonsten habe ich (bei uns) nichts in der Richtung gesehen.
Würde auch gerne Science-Fiction nehmen, aber z.B. Perry Rhodan erscheint mir „zu schnell“ und ist mir einfach „zu wuchtig“ mit den vielen Zyklen.

Prinzipiell ist „Serie“ OK, abgeschlossene Romane sind aber (für mich) vermutlich besser, weil man so auch mal einen auslassen kann…

„Landser“ finde ich vom Geschichtlichen Standpunkt her interessant, hatte da aber mal Exemplar und das laß sich wie Blei…

Vielleicht kann mir ja jemand etwas empfehlen, das nicht wöchentlich oder 14tägig erscheint. Am liebsten Monatlich (in der „dicke“) oder kann mir sagen, ob und wo man eine „Übersicht“ über alle erhältlichen Serien geben kann, so das ich nicht die ganzen verlage einzeln durchkämpfen muß :smile:

Vielen Dank

Gruß
Andreas

Hallo Andreas

Prinzipiell ist es so eingelaufen, dass man die „Groschenromane“ nebenher liest.
D.h. ein paar Seiten auf dem Klo, im ÖPNV, beim Spazierehen usw.
Ich habe niemals gehört, dass sich jemand dies als Hauptlesequelle zugemutet hat (und ich habe viel gehört).
Die Storys sind auch so aufgemacht, dass man sich nicht merken muss, wie was gerade lief.
Wenn du Landser Romane wie Blei" empfindest, wirst du sicher auch dasselbe bei z.B. Western oder anderen „wie im Leben?!“ Reihen empfinden.
Deine selbst angedeutete „Schwerfälligkeit“ beim Lesen führt dazu, das Aufgenommene zu stark zu bewerten und zu behalten.
Überleg dir diesen Ausflug noch mal und bleibe lieber bei Zeitungen mit großen Buchstaben und Bildern.
Das ist nicht herablassend gemeint, sondern soll dir eine Menge Fehlläufe sparen.

Gruß
Rochus

Hallo Andreas,

wo man eine
„Übersicht“ über alle erhältlichen Serien geben kann,

Sicher nicht „alle“, aber als Übersicht könnte das genügen:
http://trivialitas.piranho.de/trivialitas.htm

Viele Grüße
Marvin

Hallo,

ich würde dir ja zustimmen, aber vielleicht kann man von den Heftchen auch wieder die Kurve kriegen zu etwas „besserer“ Literatur - und zwar hauptsächlich in dem Sinne, dass man Freude am Lesen bekommt und sich mehr zutraut. Mein Bruder beispielsweise ist in der Schule nie die Leuchte gewesen, hat aber unter anderem über solche Heftchen Interesse an bestimmten Themen entwickelt und sich dann auch mal an Bücher rangetraut, keine Romane, sondern Sachbücher. Das wird sich vielleicht nicht unbedingt mit John Sinclair entwickeln (gibt’s das überhaupt noch??), aber eventuell mit anderer, leicht lesbarer Lektüre? Jugendliteratur wäre doch mal ein Schritt. Da gibt’s heutzutage nahezu alle Themen.

Grüße

Interessante Interpretation.
Muß zugeben, das ich schon nach der ersten Seite „meines“ Romanes keine Lust mehr hatte :smiley:

Das ich wenig lese liegt wie gesagt nicht daran, das ich dessen „zu faul“ bin, sondern einfach, das ich zu wenig Zeit dafür übrig habe und ich - wenn ich mal lese - oft zu schnell einschlafe.
Und vor diese Dicken „Superwälzer“ habe ich „irgendwie Angst“ :smiley:
Versuche mich schon seit gut zwei jahren durch den „Nürnberger Prozess“ zu lesen. Aber ich bin schon zur Hälfte durch :smiley:

Als ich mal in den Urlaub gefahren bin, habe ich ganze 2 Bücher verschlungen und das dritte angefangen, wo ich mich selbst erschrocken habe :smiley:
Aber wie gesagt… „Meine“ Bücher haben in der Regel (oder sagen wir lieber „am Liebsten“) so um die 150 Seiten.
Ab und zu mal einen Terry Pratchett Roman…

Naja…
Das mit den Groschenromanen war wohl einfach der Gedanke eine „Sammlung“ anzulegen… :smiley: