Groß oder klein?

Huhu,

wenn ich bald meinen Führerschein bestehe, gibt es auch ein Auto für die Kleine. :wink:

Jetzt ist da aber diese brennende Diskussion, was für ein PKW es sein soll. Jetzt nicht vom Wert des PKW her, so von wegen „Golf oder Ferrari“, sondern bzgl. der Größe.

Ich hätte gern einen „kleinen Flitzer“, mit dem ich möglichst nirgendwo anecke und den ich relativ leicht in der Hand habe), meine Mum möchte für mich aber ein „großes, breites Auto“, mit möglichst viel Knautschzone (als Bsp. für die Größe nennt sie den Caddilac!!). :frowning:

Bei dem letzten Unfall meines Dads (dicker Benz gegen kleinen Lupo) ist bei beiden Autos kein Airbag aufgegangen und alle Beteiligten waren gleich stark verletzt.

Jetzt möchte ich gerne eine neutrale, nicht von Muttergefühlen besetzte Meinung einholen.

Zu was für einem PKW würdet ihr mir raten? (nebenbei bin ich auf dem rechten Auge blind, also eh schon eingeschränkt, was das Fahren betrifft).

Danke für eure Antworten und LG, Bomba

Es ist ganz einfache Physik, dass ein großes Auto mit viel Knautschzone sicherer sein dürfte als ein kleineres.
Ein Auto mit kaum vorhandener Motorhaube ist natürlich viel „härter“ konstruiert und muss mehr Energie auf viel weniger Raum aufnehmen.
Während ein Benz mit langer Motorhaube viel mehr Platz hat um Energie aufzunehmen und abzubauen.
Nun gut, jetzt ist so ein Benz schwerer als ein Lupo und hat damit auch mehr potentielle Energie…
Aber wenn mir jemand frontal in mein Auto kracht, dann sitze ich lieber in einem große Schlachtschiff als in einem Mini.

Hallo Bomba,

die Crashsicherheit der Autos hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. Dazu trugen besser konstruierte Fahrgastzellen, Gurtstraffer und Airbags bei. Für die meisten Fahrzeuge gibt es Crash Test Bewertungen, die haben dann je nach Crashsicherheit zwischen 1 u. 5 Sternen. Diese Bewertung kann man in seine Kaufentscheidung einfliessen lassen.
Heute erreichen viele Kleinwagen 5 Sterne, während manche grössere Limousinen schlechter absschneiden. Es kommt also nicht nur auf die Größe an. Ein moderner Kleinwagen ist sicherer als eine 10 Jahre Limousine ohne Airbags und Gurtstraffer.
Gruß elmore

Hallo Bomba,

möglichst viel Knautschzone (als Bsp. für die Größe nennt sie
den Caddilac!!). :frowning:

der aktuelle Caddilac ist ein schönes Auto, auch nicht mehr so groß wie seine Vorfahren und im Vergleich nur etwa halb so teuer wie vergleichbare einheimische Autos. Wenn ich Deine Mutter hätte, würde ich sofort ja sagen, falls sie bezahlt.

Ansonsten ist der Sicherheitsunterschied nur noch marginal (siehe aktuelle Crashtests). Manche Fahrer großer Autos stellen diesen minikleinen Unterschied gern groß heraus um vom wahren Grund (Schwanzverlängerung) für den Boliden abzulenken. Dann gibt es noch die Frau des Managers, die bei der Fahrt zum Supermarkt Depressionen im Straßenverkehr bekommt und deshalb einen Kleinlaster in Form eines X5 benötigt.
Wie immer gibt es hier Ausnahmen und noch viele andere Gründe und Situationen und niemand muß sich persönlich angesprochen fühlen.

Mit freundlichen Grüßen
Tilo

Hi!

Die alte Frage…

Es hängt m.E. schlicht und ergreifend vom Budget ab, denn am sichersten ist möglichst neu und möglichst groß, sofern wir von vernünftigen Herstellern sprechen (eine China-Konstruktion ist zwar groß, muss aber nicht sicher sein).

Ein moderner Kleinwagen ist, wie ja bereits geschrieben worden ist, sehr „hart“ konstruiert, da er ja wenig Material hat, welches sich beim Crash zusammenfalten und somit Energie aufnehmen kann. Das funktioniert, solange der Kleinwagen die Knautschzone des Unfallgegners, der dann ein hoffentlich großes, modernes Auto ist, mitbenutzen kann. Kracht es zwischen zwei Kleinwagen, möglichst noch Smarts, bleibt kein auge trocken. Die Fahrgastzellen bleiben zwar erhalten, aber die Energie, die auf die Körper der Insassen wirkt, führt möglicherweise trotzdem zu schweren oder gar schwersten Verletzungen.

Meine Empfehlung ist daher ein Auto wie der Audi A3, der VW Golf oder der Ford Focus. Kleiner sollte es auf keinen Fall sein (ich persönlich setze mich prinzipiell in kein kleineres Auto, auzßer auf Kurzstrecken in der Stadt wenn es sich nicht vermeiden lässt), größer ist immer gut, solange es sich um ein möglichst neues Auto handelt.
Aber es soll ja handlich sein.

Sehr sicher und handlich ist auch der Volvo V50 / S60, jedoch etwas größer, aber in der Anschaffung recht attraktiv.

Grüße,

Mathias

meine tochter hatte als erstes auto mit 18 einen lupo und ist damit ohne erfahrung eine zeitlang in münchen rum gefahren–einige crashs,aber nix schlimmes,nur die versicherungsprämie stieg exorbitant.

Hallo,

was schreibst Du eigentlich für einen Mist?
Wenn Du mit einem zu kurzen Schwä…chen auf die Welt gekommen bist, glaubst Du wohl dran, daß er länger wird, wenn der clevere Sachse sich ein großes Auto leisten kann! :o
Warum spielst Du eine Neiddiskussion an und beleidigst hier irgendwelche Autotypen-fahrer?
In Deinem Heimatland wird mit den von Dir kritisierten Autos (Porsche, BMW und VW) richtig gut Geld verdient und Du redest was von Depressionen! Andere Bundesländer, auch westliche, würden sich freuen diese Fabriken zu haben.
Hersteller produzieren was der Markt verlangt!!!
Und wenn der Manager kein Geld ausgibt (z.B. für den SUV der Gattin) dann funktioniert die Marktwirtschaft nicht! Auch in Sachsen nicht!

Grüsse Uwe (der keinen SUV fährt und JEDEN sein Wägelchen gönnt und den Neid liebt, denn den erarbeitet sich man!)

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Hallo,

Du hast hier wohl zwei Dinge übersehen. Ich hatte geschrieben „Manche Faher großer Autos“ und meinte damit durchaus die Minderzahl.

(siehe aktuelle Crashtests). Manche Fahrer großer Autos
stellen diesen minikleinen Unterschied gern groß heraus um vom

Das habe ich dann noch mal relativiert mit:

Wie immer gibt es hier Ausnahmen und noch viele andere Gründe
und Situationen und niemand muß sich persönlich angesprochen
fühlen.

Ganz wichtig ist mir noch, dass es sich garantiert nicht um Neid handelt. Ich bin nicht neidisch und es liegt mir auch nichts daran, das andere neidisch auf mich sind. Ich würde mich aber darüber freuen, wenn die Autos nur halb so viel Kraftstoff verbrauchen würden. Das ist für mich der wesentliche Punkt. Damit könnte die Autoindustrie ebenso viel Geld, evtl sogar noch mehr verdienen.

Mit freundlichen Grüßen
Tilo

…Ich hätte gern …mit dem ich möglichst nirgendwo anecke und den ich relativ leicht in der Hand habe…

Hallo,
Du schreibst von Groesse, meinst doch aber Uebersichtlichkeit. Wenn Du ein Auto findest, bei dem man vorn die seitlichen Enden der Motorhaube sehen kann, bei dem man beim Rueckwaertsfahren den Abstand zwischen Reifen und Bordstein sieht, einfach weil man im Spiegel ueberhaupt den Reifen sieht, dann faehrst Du auch mit einem groesseren sicherer als mit einem Winzling ohne Sicht.
Ein eckiger mit grossen Spiegeln waere mein Tip. Setz Dich mal mit diesem Gedanken in mehrere rein und schaue.
Gruss Helmut

Hallo,

mir schenkten meine Eltern einen Ford Sierra mit einem 2,3 Liter Diesel
und 45 PS geschenkt, nachdem ich in meinem ersten selbstfinanzierten Escort von einem Kurvenschneider geschrottet wurde.
Mein Vater fühlte mich in einem solchen behäbigen Schlachtschiff einfach sicherer, und er hatte recht. Und in einem so PS-schwachen Auto macht man auch keine riskanten Überholmanöver, weil man halt weiss, dass nicht viel dahinter steckt.
Zu 99% hängt die Sicherheit aber sowieso vom eigenen Verhalten ab.

Grüsse

Jörg

Huhu,

Zu was für einem PKW würdet ihr mir raten? (nebenbei bin ich
auf dem rechten Auge blind, also eh schon eingeschränkt, was
das Fahren betrifft).

Da Du nun eh kein räumliches Sehen hast, würde ich einen Kleinen empfehlen. Du wirst mit so einem unübersichtlichen Dickschiff (egal ob Caddi, oder sonstwas) nur noch verängstigt und unsicher als Fahranfängerin.

Im übrigen haben alle modernen Autos (auch die kleinen !!) Knautschzone. Dazu braucht man nicht 5m Motorhaube und 4m Kofferraumdeckel :smile:)

gruß
dennis

Hi,

nicht ganz unerheblich ist aber auch das Alter des Fahrzeugs. Ich würde einen jungen Kleinwagen einem alten großen Auto vorziehen.
Mit ein Grund dafür ist hier zu sehen… Da werden ein Vovo 940 und ein Renault Modus aufeinander losgelassen. Ich hätte mich ja anfangs für den Volvo entschieden… ;o)

http://www.youtube.com/watch?v=86M_fV-1yKY

Grüßle
Frank K.

2 „Gefällt mir“

Hi,

http://www.youtube.com/watch?v=86M_fV-1yKY

eindrucksvoll. Danke für den Link.

Grüße
formica

Hallo Uwe,

kleine Anmerkung nebenbei. Wir haben momentan die CO2-Diskussion. Unabhängig davon ist die Verschwendung der begrenzten Erdöl-Reserven sowieso eine Sünde.
Da werden Erdöl-Derivate verbrannt, um tonnenschwere Fahrzeuge bei einer Nutzlast anzutreiben, die selten über 100 Kg liegt. Energetisch betrachtet ist das schon übel, aber in unserer Gesellschaft geht es anders nur unter hohen persönlichen Einschränkungen.
Aber das Gewicht dieser Fahrzeuge zu erhöhen und sie mit überflüssigen Fähigkeiten auszustatten ist schon Irrsinn.

Gruß
Carlos

Hi!

…und wieder einmal wird nur an der Oberfläche gekrazt, anstatt richtig in das Thema einzusteigen.

Es zählen bei der Bewertung der reellen Schadtoffemission eines Autos neben Fahrzeuggewicht und Normverbrauch noch folgende Faktoren:

  • Kilometerleistung
  • Schadstoffausstoß Normwert
  • Fahrweise
  • Streckenprofil (hauptsächlich Kurz- oder Langstrecke)

Eine etwas differenziertere Betrachtungsweise wäre hier durchaus sinnvoll.

Man könnte dann zu dem Schluß kommen, dass ein wenig genutzter, moderner SUV deutlich weniger Probleme für die Umwelt bereitet, als der Golf 3 TDI eines Pendlers.

Grüße,

Mathias

Hi!

nicht ganz unerheblich ist aber auch das Alter des Fahrzeugs.
Ich würde einen jungen Kleinwagen einem alten großen Auto
vorziehen.
Mit ein Grund dafür ist hier zu sehen… Da werden ein Vovo
940 und ein Renault Modus aufeinander losgelassen. Ich hätte
mich ja anfangs für den Volvo entschieden… ;o)

http://www.youtube.com/watch?v=86M_fV-1yKY

Das Video zeigt deutlich das Problem der „asozialen“ Kleinwagen.
Der Aufprall erfolgt und der Modus nimmt aufgrund seiner steifen Karosse deutlich weniger Energie auf, als der Volvo. Man sieht das auch ganz deutlich daran, wie der Modus „wegfliegt“, während der Volvo praktisch in der SPur bleibt.
Natürlich spielt dabei auch das Gewicht eine Rolle, aber keine so große:

Laut http://consumerguideauto.howstuffworks.com/1991-to-1…
wiegt der Volvo 3.280 lbs, also ca. 1600 Kg.

Laut
http://www.carpages.co.uk/guide/renault/renault-modu…
wiegt der Renault Modus ca. 1200 Kg.

400 Kg Unterschied.

Kann dieser Unterschied allein ein derart unterschiedliches Rückschlagverhalten auslösen?

Zudem sieht man in dem 2. Link recht deutlich, dass das Auto nur durch seine steife Struktur, die die Energieaufnahme durch Verformungsarbeit dem Unfallgegner überlässt, ein gutes Crashverhalten erzielt wird, indem man sich die Euro NCAP Tests ansieht: ungenügender Fußgängerschutz ist ein klares Indiz (1 Stern).

Es kommt somit darauf an, mit wem man crasht.
In einem neuen Golf ist man gegen die „asozialen“ Kleinwagen besser geschützt, als in einem neuen Lupo und auch besser als in einem Uralt-Volvo.

Ich meine daher, man sollte, je nach Budget, den Mittelweg gehen und einen Wagen mittlerer Größe, also Golf 5, Volvo V50, Audi A3/4 kaufen. Möglichst neu.
Noch besser wäre eine möglichst neue S-Klasse von Mercedes oder gleich ein SUV.

Meine Wahl ist da mittlerweile der Volvo XC 90, ich war bislang von keinem meiner Alltagsauto derart überzeugt.

Ein Fahranfänger jedoch dürfte besser beraten sein mit einem BMW X3 o.ä. Ist kompakter.
Da die Leute immer schlechter fahren, muss man eben aufrüsten, zumal sie dies mit solchen Killerautos wie Smart, Modus & Co. tun…

Grüße,

Mathias

…und woher nimmt der fahranfänger die knete für deine kaufvorschläge…?

Hallo!

…und woher nimmt der fahranfänger die knete für deine
kaufvorschläge…?

Lies das Ausgangsposting.
Geld scheint vorhanden zu sein.

Ferner würde ich einem Fahranfänger eher dazu raten, mit dem Bus zu fahren, anstatt einen unsicheren Schrotthaufen zu kaufen.

Grüße,

Mathias

Irrtum?
Moin,

mir schenkten meine Eltern einen Ford Sierra mit einem 2,3
Liter Diesel
und 45 PS geschenkt

Ähem, ich denke da liegt ein kleiner Fehler vor, oder?
Der alte Sierra 2.3D hatte 67PS. Zwar auch nicht viel, aber ein solches Auto hätte sich mit mageren 45PS wohl nicht vom Fleck bewegt :wink:

Gruss Jakob

Moin,

mir schenkten meine Eltern einen Ford Sierra mit einem 2,3
Liter Diesel
und 45 PS geschenkt

Ähem, ich denke da liegt ein kleiner Fehler vor, oder?
Der alte Sierra 2.3D hatte 67PS. Zwar auch nicht viel, aber
ein solches Auto hätte sich mit mageren 45PS wohl nicht vom
Fleck bewegt :wink:

Hallo,

mag sein, ich habe nie nachgeschaut, sondern nur geglaubt, was mein Vater mir dazu sagte. Auch mit 67PS eignete sich dieses Auto nur zum gemächlichen Straßenkreuzen.

Grüsse

Jörg