groß oder klein schreibung?

hi freaks,
peinlich ist ja schon irgendwie…
ich schreibe grad an meiner diplomarbeit über ein komplexes festkörperphysikalisches problem und scheitere an meiner muttersprache…
nach …im Folgenden… (danke euren beiträgen) steh ich schon wieder vor einem problem das für einen angehenden akademiker keins sein darf.

wie schreibt mans richtig?

zum einen…oder…zum Einen
analog
zum anderen…oder…zum Anderen

(normal würd ich ja das erste nehmen, aber nach „im Folgenden“ ist die unsicherheit groß, und wer will schon rechtschreibfehler in der DA :wink:

einmal zähl ich auf die experten hier
grüße
wolfgang

Hallo Wolfgang!

Die Groß- und Kleinschreibung scheint dir ja insgesamt ein Rätsel zu sein. Oder wolltest du mit dem Ignorieren der großen Buchstaben deiner Frage mehr Ausdruck verleihen?

Zur Antwort: Zum einen, zum anderen. Wenn ich mich nicht ganz irre.

Lieben Gruß,

Danielle

OT: Korrektur von Diplomarbeiten
Hallo Wolfgang!

(normal würd ich ja das erste nehmen, aber nach „im Folgenden“
ist die unsicherheit groß, und wer will schon
rechtschreibfehler in der DA :wink:

Keiner, das stimmt.
Ich habe diverse Diplom-, Doktor- und Magisterarbeiten Korrektur gelesen aus den unterschiedlichsten Bereichen und würde dir dringend raten, deine DA von mindestens zwei Menschen Korrektur lesen zu lassen.
Einmal von jemandem, der vom Thema etwas versteht, und einmal von jemandem, der sprachlich versiert ist und explizit nichts vom Thema versteht, aber über ein gutes Allgemeinverständnis und -wissen verfügt. Gerade letzter Person kann durch „doofe“ Verständnisfragen sehr hilfreich sein, um die DA im Endeffekt verständlicher und lesefreundlicher zu formulieren.
Ich habe immer wieder beobachtet, dass sich gerade angehende Ingenieure und Naturwissenschaftler schwer tun, das, was sie im Mündlichen teilweise recht verständlich formulieren, genauso unverschnörkelt aufs Papier zu bringen. Schriftlich werden sie plötzlich unnötig kompliziert und verheddern sich.

Aber vielleicht ist dir das ja sowieso schon klar. :smile:

Grüße
Christiane

empfehlenswert ist natürlich auch die anschaffung eines DUDENs, damit vermeidet man zwar keine tippfehler, aber wenigstens muß man nicht bei jeder unklarheit nachfragen.

duden bietet auch ein korrekturservice an, wobei jedes schriftstück zweifach auf rechtschreibung, grammatik, zeichensetzung und silbentrennung geprüft wird. über preise und termine kann ich dir leider nix sagen, aber [email protected]

ich mache es außerdem so, daß ich meine diplomarbeit (noch nicht fertig, nur die jeweils aktuellste version) als pdf ins netz gestellt und einige bekannte/freunde gebeten habe, immer wieder einen blick hineinzuwerfen und eventuelle fehler/anmerkungen in eine liste einzutragen. wenn also jemand nur eine seite durchliest, hilft das schon, und niemand muß sich das ganze antun. klarerweise lasse ich die gesamte arbeit dann auch nochmal korrekturlesen, aber viele augen sehen einfach mehr.

Hi Christiane…
heißt es wirklich „Korrektur lesen“? Das sieht ja schauderhaft aus…
Und wenn’s wirklich so geschrieben wird, laut Duden, was ist „Korrektur“ dann für ein(e) Wortart bzw. Satzglied?

Danke,

  • André

Hallo André!

heißt es wirklich „Korrektur lesen“? Das sieht ja schauderhaft
aus…

Yupp, so heißt es. Siehe auch im Duden:

Kor|rek|tur, die; -, -en:

  1. […] b) (Druckw.) Korrekturfahne: K., -en lesen (einen Schriftsatz auf Fehler überprüfen). […]

© Duden - Deutsches Universalwörterbuch, 5. Aufl. Mannheim 2003 [CD-ROM].

Und wenn’s wirklich so geschrieben wird, laut Duden, was ist
„Korrektur“ dann für ein(e) Wortart bzw. Satzglied?

Für solche Fragen bin ich leider die Falsche. Vielleicht findet sich ja noch eine kompetente Antwort eines Grammatikspezialisten. Ich sehe es aber als analog zu z.B. „Fahrrad fahren“.

Grüße
Christiane

Ergänzung: Korrektorat/Lektorat
Im übrigen gibt es das Korrektorat, das Korrektur liest bzw. korrigiert, und das Lektorat, das lektoriert. Diese beiden Begriffe gehen allerdings häufig etwas durcheinander. Trennt man es streng, beinhaltet das Korrektorat allein die formale Durchsicht und Korrektur auf Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler, während das Lektorat sich auch mit stilistischen und inhaltlichen Aspekten (Struktur, Ausdruck, Verständlichkeit etc.) befasst.

Grüße
Christiane

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