Hallo!
Ist folgender Satz bezüglich der Groß- und Kleinschreibung Korrekt?
„Lobet und danket dem Herrn für 10 Jahre Miteinander“
Es geht im speziellen um das letzte Wort.
Danke
Thomas Wehner
Hallo!
Ist folgender Satz bezüglich der Groß- und Kleinschreibung Korrekt?
„Lobet und danket dem Herrn für 10 Jahre Miteinander“
Es geht im speziellen um das letzte Wort.
Danke
Thomas Wehner
Moin, Thomas,
„Lobet und danket dem Herrn für 10 Jahre Miteinander“
da frage ich mal ganz doof: Wofür soll ich danken? Antwort: Für das Miteinander.
So ganz nebenbei: Lobet dem Herrn?
Gruß Ralf
So ganz nebenbei: Lobet dem Herrn?
Lobet DEN und danket DEM Herrn.
Oder: Lob und Dank dem Herrn für…
Viele Grüße
Hahu
Ich denke schon, da es ja „Das Miteinander“ heißt. Sprich, ein Substantiv !!!
MFG
Guten Tag,
Wem soll ich danken - dem Herrn
Ist doch ganz normaler Dativ oder etwa nicht?
Das Problem mit dem Wort Miteinander kam eigentlich auf, weil im Duden beim Substantiv Miteinander dahinter steht:
[auch 'm…]
Das konnte bei uns keiner so richtig interpretieren.
Gruß
Thomas Wehner
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Guten Tag,
So ganz nebenbei: Lobet dem Herrn?
Lobet DEN und danket DEM Herrn.
Oder: Lob und Dank dem Herrn für…Viele Grüße
HahuWem soll ich danken - dem Herrn
Ist doch ganz normaler Dativ oder etwa nicht?
Ralf hatte nach „loben“ gefragt. Und da hapert’s mit dem Dativ.
Gruß Gudrun
Christliche Grammatik
Hi.
So ganz nebenbei: Lobet dem Herrn?
Ist wohl christliche Grammatik, siehe auch:
http://www.evbuho.de/shop/show/show_pr/Geschenkartik…
Gruß
Hallo Thomas,
Das Problem mit dem Wort Miteinander kam eigentlich auf, weil
im Duden beim Substantiv Miteinander dahinter steht:[auch 'm…]
Das konnte bei uns keiner so richtig interpretieren.
Dann helf ich mal: Das ist ein Aussprachehinweis.
Im Duden ist ja normalerweise beim Stichwort die Betonungsstelle angegeben, und das dürfte bei Deinem Stichwort dann so aussehen:
Miteinander, auch ['m…], das, -s (nur Einzahl).
(Hab nicht nachgelesen, aber so in etwa muss es wohl sein.)
Die Unterstreichung des „a“ zeigt an, dass man diese Silbe betont, dass also die Silbe „-nan-“ am lautesten klingt (mit-ei-NAN-der). Nun ist das aber nicht die einzig richtige Variante. Ich z.B. würde dieses Wort so nie aussprechen, sondern es gibt immer ein christliches MIT-ei-nan-der, mit der ersten Silbe betont.
Nun will der Duden nicht das ganze Wort deswegen noch mal schreiben (ich glaube, ältere Ausgaben haben das getan), sondern gibt nur einen Hinweis in Lautschrift. Die ist wahrscheinlich irgendwo am Anfang erklärt* - aber was hier wichtig ist, ist nur dieser Apostroph: Der steht nähmlich einfach vor der betonten Silbe. Und weil schließlich auch hier zu viel Platz verschenkt wäre, wenn das ganze Wort in den eckigen Klammern stünde, hat die Duden-Redaktion das Wort abgekürzt mit „m…“.
Wo die Aussprache komplett abweicht, gibt es übrigens nur die Aussprachehinweise, keinen Betonungsstrich unter einem Vokal, z.B.
Raison [rε’zõ], die, - (nur Einzahl).
Liebe Grüße
Immo
*Es empfiehlt sich bei ausnahmslos jedem Wörterbuch, das Vorwort zumindest zu überfliegen, um zu wissen, was die einzelnen Anmerkungen zu bedeuten haben. Spätestens dann, wenn man dieses Buch in der Hand hält und mit einer Anmerkung wie „auch ['m…]“ nichts anfangen kann, wird es Zeit dafür, in den Benutzungshinweisen gezielt nach eckigen Klammern zu suchen.
Hallo Ralf!
So ganz nebenbei: Lobet dem Herrn?
Das ist in der Tat seltsam. Ich bin da auch schon drüber gestolpert, habe mir das dann aber so erklärt, dass „loben“ hier gar kein Objekt besitzt:
„Lobet und danket dem Herrn!“ = „Lobet! Danket dem Herrn!“ = „Danket dem Herrn und lobet!“.
Es ist ja auch selbstverständlich, wen oder was man da lobt. Schöner wär’s natürlich, stünde dort „Lobet den Herrn und danket ihm.“
Liebe Grüße
Immo