Hallo Jolly,
Servus Enkog…,Eencog…moment… Eencockniedo !
ich verstehe ja, dass Du mich falsch verstehen willst.
Nein, nicht wirklich, wollte nur deine Argumentation etwas prüfen. Bitte verzeih mir meinen Sarkasmus, ist nicht abwertend gemeint.
Aber ich kann das nochmal deutlicher machen.
Ja, selbst Boxen und Karate hilft Agressionen abzubauen.
Da stimme ich dir zumindest teilweise zu.
Sicherlich entwickelt der Boxer und Karatekämpfer sich durch
das Training zu einer Waffe.
Ja. Das ist bei einem Computerspieler hingegen nicht der Fall. Das wollte ich mit dem „Mord durch Mausklick“ verdeutlichen. Ein Killerspiel-Spieler wird auch nicht zum Fachmann für Waffen. Kaum einer könnte eine M4 bedienen, obwohl er tagtäglich damit virtuell rumhantiert.
Doch das latente Gewaltpotential
was die Person hatte, wird meiner Meinung nach durch das
Training eher ab- als aufgebaut.
Ich kanns nur fürs Tennisspielen nachvollziehen. Je nach Spielstand war ich entweder relaxt oder agressiv genervt…
Bei „Shootern“ sitzt die „agressive“ Person vor der
Flimmerkiste.
Beim Boxen steht die „agressive“ Person im Ring.
Der ganze Körper ist verkrampft.
Naja, Boxer sind jetzt auch nicht gerade relaxt, beim Tennis bin ich auch nicht ganz lässig über den Platz geflogen. Vor den Ballwechseln ist man schon angespannt.
Nach dem
Spiel meint man zwar entspannter zu sein, aber man ist es
nicht.
Warum nicht? Ich finde, hier wäre eine Begründung wichtig und interessant, zumal nicht nur ich hier andere Erfahrungen gemacht habe.
Allein das Bildschirmgeglotze macht müde und
ausgelaugt.
Nach zwei Stunden Boxen, Jogging oder Tennis bin ich auch nicht mehr taufrisch…
Wer kann sich schon auf ein Streitgespräch nach
2Std ballern am Bildschirm konzentrieren?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wir nach Clanwars ausgesprochen entspannt über das Match gesprochen haben. Meistens eingeleitet mit: „Ich bin ja soooo blind!“ wurde das Match analysiert. Auch mit den Gegnern haben wir uns immer recht nett unterhalten. Wobei ich weder nach CS noch nach einem Tennismatch wirklich Lust auf ein Streitgespräch hatte…
Es ist dann so,
dass man denjenigen (uns speziell Kinder können da halt
schlecht Grenzen ziehen) der einem nach so einer Spielnacht
auf die Nerven geht (die man dann nicht mehr hat), gerne wie
im Film eins auf die Fresse geben will oder Schlimmeres.
Echt? Ich bin nach einer durchzockten Nacht, genügend Schlaf vorausgesetzt, ausgesprochen relaxt, weil ich ja meinen „Ausgleich“ hatte. Als ich wegen der Vereinsmeisterschaften am Wochenende um 7:00 aufstehen musste, war ich eher genervt…
PS: Ich habe gern Wolfenstein gespielt und es löschen müssen,
weil ich es zu häufig gespielt habe. Warum habe ich das Spiel
gespielt? Weil es kostenlos war und besserer
Multiplayerechtzeitaktionstrategiespiele nicht gab. Warum
muss es den immer Kriegspielen sein? Aktion gibt es auch
woanders!
PS: Ich habe gerne Pacman gespielt und es löschen müssen, weil ich es zu häufig gespielt habe. Warum habe ich das Spiel
gespielt? Weil ich es gekauft hatte und es bessere
Arcadespiele nicht gab. Warum muss es den immer Arcade sein? Aktion gibt es auch woanders!
Im Ernst, ich war immer tierisch genervt, wenn die Steuerung mal wieder einen Aussetzer hatte und mich die Geister erwischten, ohne dass ich was dafür konnte…
mfg
Jolly