Großen Hund zum einsteigen in großes Auto bewegen

Hallo!

Hätte gleich mal eine Frage, und dieses Forum ist meine letzte Hoffnung!

Wir haben einen Irish Wolfshound im junghundalter, an wirklich liebenswürdiges Tier. „Deshalb“ wurde für ihn auch ein großes Auto angeschafft: Ein Jeep Commander.
Und jetzt kommt das Problem: Der Hund will beim besten Willen nicht in den Wagen einsteigen. Wir haben alles probiert: Mit Leckerchen locken, ihn spielerisch überlisten.Und auch reinheben, wobei er total panisch geworden ist.
Das Problem ist unter anderem, dass er extrem stur ist und sich nicht zwingen lässt.
Bis jetzt gab es keinen erfolg!
Hättet ihr Tipps oder Anregungen??

MfG und Danke im Vorraus!

Hallo bratwurstgeraet,

ein paar mehr Info’s würden bestimmt vielen WWW’lern zu nutzen sein: z. B.:

-wie alt genau ist der „Junghund“,
-seit wann ist er bei Euch zuhause?
-wo habt Ihr Ihn her? (Züchter, Tierheim?)
-unter welchen Umständen ist er überhaupt schon einmal Auto gefahren.

Diese Faktoren spielen alles eine Rolle, egal ob „GROSS“ oder „klein“.

Was bei Einstieg natürlich helfen kann ist so etwas:

http://www.miligedo.de/images/produkte/cache/m100009…

Ansonsten, bitte weitere Info’s dann kann Dir bestimmt jemand weiterhelfen.

Also Gute bei Eurem Problem, von einer Hundebesitzerin deren Hund auch nicht gerne Auto fährt.

(Dies kam im allerersten Moment davon, daß das Tierheim den Hund kurz vor der Abholung (obwohl abgesprochen) nochmals gefüttert hatte, und ihr wurde dann bei der 1. Fahrt im Auto „speiübel“.

Gruß Momi

Hallo!

Gab es denn schon bei dem Auto vorher Probleme mit dem Einsteigen? Was für ein Auto hattet Ihr vorher und wo hat er dort gesessen während der Fahrt?

Du schreibst, das Euer Hund im Junghundalter ist, welche Rückenhöhe hat er denn jetzt? Im Vergleich dazu -wie hoch ist die Einstiegshöhe des Autos? Unser Neufi-Rüde hat manchmal auch Mucken gemacht, wenn er ins Auto steigen sollte, obwohl das nur ein Volvo - Kombi war. Mein Onkel hat später eine Art Rampe gebaut, worauf er dann hinein und hinaus laufen konnte und von da an gab´s keinerlei Probleme mehr.
Allerdings hat ein Neufundländer natürlich eine völlig andere Konstitution als ein Irischer Wolfshund, aber vielleicht ist Eurem Hund das Auto auch einfach zu hoch, bzw. zu groß.
Versucht auf keinen Fall ihn zum Einsteigen zu zwingen, dass macht alles nur schlimmer. Falls ihr ein abgeschlossenes Grundstück habt, lasst doch mal die Türen des Autos offen und lasst ihn mal ganz in Ruhe das unbekannte Terrain erkunden. Junghunde sind in der Regel sehr neugierig und irgendwann wird seine Neugier siegen und er wagt sich doch hinein. Beobachtet ihn dabei und wenn er rein springt, lobt ihn und gebt ihm vielleicht ein Leckerli. Ich denke, wenn ihr das Spielchen mehrmals macht, dann wird er schnell begreifen, dass es nur ein anderes Auto ist, in dem ihm nichts passiert.

Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen.

Liebe Grüße
Eve78

Hallo,
versucht doch mal den Wagen einfach auf den Hof zu stellen, Kofferraumklappe offen, Leckerli und Kuscheltier o.ä. rein, weggehen und alles dem Hund überlassen. Vielleicht geht er so ohne Zwang rein, einfach aus Neugier. Ich würde dann auch nicht gleich Klappe zu und losfahren, sondern es einfach als reinen Testlauf betrachten.
Viel Erfolg,
sandstrand (deren Hunde Autofahren liebten)

Hi

Ich würd das nicht so dem Zufall überlassen.
Ich tät ihn in der nähe des Wagens füttern (z.B. morgens) und den Napf kommentarlos (täglich/wöchentlich) immer ein bisschen näher ans Auto schieben.
Wenn das ohne Probleme geht dann auch mal Türen und Kofferraum auf lassen und Hund daneben normal füttern. Auch ohne Trara und schon gar nicht loben. Schließlich isset eigentlich ne Selbstverständlichkeit und was völlig normales.

Während Hund also draußen vor’m Auto frisst kann sich Herrchen auch selbst in den Kofferraum setzen und ne Zeitung lesen.

Simultan könnte man dem Hund beibringen nach Leckerlis zu rennen.
Einfach eins irgendwo hinschmeißen. Je nachdem wie verfressen er ist beachtet er dann auch seine Umwelt nimmer so und irgendwann schmeißt man die Leckerlis nebenbei Richtung Auto und irgendwann mal ins Auto :wink:

So hatte ich mal meine Katzen die Angst vor’m Treppenhaus genommen.
Einfach mal n Leckerli in den Hausflur geworfen und die sind, wie antrainiert, nur Fressi in den Augen, rausgerannt XD
Haben sich dann erschrocken und sind ängstlich rein gelaufen (Leckerli aber trotzdem geholt) und nach und nach verging ihnen die Angst und ich konnte das Fressi auch mal die Treppe runterschmeißen und se sind hinterher.

MfG
Lilly

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Nun ja, für den Hund ein Auto mit bescheiden hoher Ladekante zu kaufen, war sicher schlecht mit ihm abgesprochen. Oder ich gehe mal davon aus, dass der Wagen euch auch ein wenig gefallen sollte ;O)

Ich sag nur VW Multivan; da leckt sich der Hund die Pfoten danach, wieder einsteigen zu dürfen.

Aber egal, das mit dem Futternapf ans Auto, und später rein halte ich auch für die beste Methode. Zum Glück hab ich bei mittlerweile dem achten Hund solche Prozedere nie gebraucht.

Viel Glück,
und beim nächsten mal den Hund zum Fahrzeugkauf einfsch mal mitnehmen :wink:
CI

Oh mein Gotttttt!
Jetzt muss ich doch mal kurz den Mund aufmachen.

[pers. Angriff auf anderen Benutzer entfernt]

Wer von euch hier hat einen Irish Wolf je live als Welpe gesehen und seine Aufzucht begleitet?
Der Hund wird ohne daß er Springen über Baumstämme oder auf Podeste je gelernt hat, NIE! in das Auto springen. Ihm fehlt komplett die Koordination von Augen, Beine, Gehirn.

Da der Wolf vor dem 9.Monat seine Gelenke/Musekeln/Sehnen nie ausgereift hat, nix da 6.Monat! Der Wolf wächst länger in die Höhe, sollte erst ab dem 6.Monat mit dem Koordinationstraining begonnen werden dann kann man an das Springen überhaupt erst denken.

Daher laufen alle genannten Tipps mit fast 100%iger Sicherheit ins Leere und bringen mal gar nix was das Einsteigen angeht.
Der Commander hat eine ähnlich hohe, flache Ladekante! wie der Cherokee. Daher liegt diese bei den älteren Modellen grob bei 40cm über Boden! (Bodenfreiheit des Commander ca. 25cm plus Aufbau)

Was geübt werden sollte und da stimm ich hier allen zu. Hund rein lupfen, drin spielen, oder Decke reinlegen auf der er immer schläft.
Kein Fahren!!! Dann langsam aufbauen und Zeit geben. Nicnt sofort einsperren, Klappe offen lassen.

Evtl. und das ist Denkbar, über Seitentüre einsteigen lassen. Da der Wolf mehr als die grob 214l Ladevolumen des Commander braucht muss die Rückbank fast sicher weg. Dann aber ist die Seitentüre zugänglich und der Commander hat ein Volumen von grob 1000l

Steffen(Mirijam… kürz raus was nötig aber …)

MOD: noch besser wäre es, wenn Du die entsprechenden Teile gleich selbst wegließest …

Hallo!
Vielen Dank für die ganzen Antworten und Tips.
Leider hab ich mich vielleicht etwas falsch ausgedrückt, der gute ist schon 10 Monate alt.
Auch habe ich leider nicht erwähnt, dass der Wolf, wie fast jeder andere Irische Wolfshund, eher den Eindruck macht, nicht in das Auto springen zu wollen als dies nicht zu können!
Wir haben viele von den Tips auch schon getestet, allerdings will er einfach, vielleicht gerade deshalb weil er es soll :frowning:

MfG

P.S Die hinteren zwei Sitze sind selbstverständlich rausgebaut worden!

Also
jetzt mal eine Frage.
Hat der Kleine Wolf sich irgendwann beim Einsteigen den Kopf angehauen?
Wenn der Kerl hochspringt, Kofferraum Lichte Höhe kaum 1m dann muss er sich extrem ducken, um kein Kopfweh zu bekommen.
Springt er normalerweise aus dem Stand auf einen Vorbau mit gleicher Höhe wieder Einstieg und steht dann sofort?(aus dem Stand?)

IdR. springt ein Hund aus dem Laufen und dann mit Speed.
Waurm also nicht draußen ohne Decke überm Kopf erstmal das Springen sicher üben. Dann das Ganze nach innen verlegen.

Für mich hört sich das an als ob hier ein Schock war den er sich nicht erklären kann, keinen Mut hat und jetzt Streikt.

Bei einem meiner Riesen geht gar nix. Einsteigen… Fehlanzeige.
Sie haßt das Auto wie die Pest… Wenn ich zum Tierarzt muss, nur über die Seitentüre und dann wird sofort gekotzt.
Sie bekam einen Schock auf der Fahrt heim vom Züchter.
Daher… sofort alles versaut. Nix zu machen.
Außerdem ist sie total unbeholfen was Springen angeht und das von Natur aus.

Evlt. Seitentüre versuchen.

Steffen

Sie haßt das Auto wie die Pest… Wenn ich zum Tierarzt
muss, nur über die Seitentüre und dann wird sofort gekotzt.
Sie bekam einen Schock auf der Fahrt heim vom Züchter.

So ist es bei meiner Ungarin auch. Deren erste Autofahrt (im Alter von ca. 6 Jahren) war sicher der 12-Stunden Horrortrip von Ungarn nach D in einer Transportbox. Ich glaube nicht, dass ich da noch viel Erfolg haben werde, daher habe ich den Kofferraum kotz-sicher ausgekleidet und fahre nie ohne reichlich Zewa Wisch & Weg los.

Gruß,

Myriam

Hallo,

das kann ich nur bezeugen, bei Gina geht auch (beinahe) nichts. Sie hat panische Angst vor dem Autofahren, ihr wirds regelmäßig schlecht. Zewa alleine reicht nicht. Wir haben immer ihre Spuckschüssel dabei.

Ich bezweifle übrigens auch, dass der Hund aus Trotz nicht einsteigt, irgendwo war da mal ein schlechtes Erlebnis. Oder: Wurde es ihm vielleicht auch mal schlecht und er verbindet es mit genau diesem Auto, oder, wenn nicht den Kopf angeschlagen, vielleicht ist er mal mit einer Kralle beim einsteigen hängen geblieben?

Habt ihr Bekannte mit einem VW-Bus oder so? Geht er in andere Autos freiwillig rein? Versucht doch einfach mal verschiedene Möglichkeiten. Ansonsten üben, üben, üben und viel Geduld.

Übrigens unsere Gina hat im VW-Bus eines Freundes zum ersten Mal in rund 11 Jahren nicht gekotzt. Und das bei 200 km Fahrt.

Grüße Ute

Hallo…

habt ihr es schonmal mit so einer Rampe für Hunde psobiert?

Alternativ könnte man auch ein sehr breites Brett an den Kofferraum legen und gut absichern. Da kann der Hund dann in den Kofferraum laufen und muss nicht hinein Springen. Natürlich muss das ja nicht für immer so sein, nur für den Anfang. Damit der Hund sich an das Auto gewöhnen kann und merkt das ihm hier nichts Böses droht.