Großer Bandscheibenprolaps: Frage zu den Symtomen

Hallo,

bei mir wurde ein großer Prolaps diagnostiziert. Er ist an L4/L5.
Alles begann Anfang Dezember. Hatte starke Schmerzen, konnte kaum mehr laufen. Dank Schmerzmittel und Krankengymnastik hat sich die Sache zwar beruhigt, trotzdem bin ich sehr verunsichert. Der Arzt riet zu einer OP, obwohl keine Ausfallerscheinungen da sind (allerdings hatte ich starkes Ziehen bis kurz über beiden Knien). Er meinte der Prolaps wäre sehr groß und strahle nach links aus.

Die Schmerzen verschwanden. War praktisch schmerzfrei! Voll bewegungsfähig. Nahezu fit.
Gestern machte ich ne falsche Bewegung beim Aussteigen aus dem Auto.
Kurz darauf begann wieder das Ziehen.
Jetzt bilde ich mir ein einen größeren Blasendruck zu verspüren. Das Problem ist nun, dass ich mittlerweile so stark verunsichert bin, dass ich total in meinen Körper „hineinhöre“. Von daher könnte es auch Einbildung sein mit dem Harndrang.

Nun meine Frage: wie kann ich psychischen Harndrang von dem Harndrang verursacht durch den Vorfall unterscheiden?
Hab mittlerweile ziemlich Bammel, dass ich operiert werden muß!
Macht man Nachts ins Bett?

Danke an alle die Rat wissen.

Gruß

P.S. Demnächst fange ich eine ambulante Reha an! Nur dauert der Antrag leider nun schon 3 Wochen. Hab Angst das die OP schneller kommt als die Papiere zurück sind. Jetzt muß noch die Rentenversicherung zustimmen. Das dauert ewig und führt auch mit zu meiner labilen Psyche!

Hallo
Wegen dem Harndrang, probier doch einfach mal, „ob was kommt“.
Wenn nicht, ist es eine Reizung oder Irritation.
Ich meine, das hat nur indirekt etwas mit Psyche zu tun, eher etwas mit Reflexen usw…
Der Facharzt wäre der Neurologe, nicht der Psychologe.
Neurologen sind auch an entsprechenden Operationen beteiligt.

Wenn da tatsächlich etwas durch die ausgetretene Bandscheibe abgedrückt wird, hast du eine Lähmung bzw. neurologische Erscheinung und machst dann nachts evtl. auch ins Bett. Mit diesen neueren Beschwerden würde ich einen Arztbesuch nicht aufschieben.
Bei entsprechend starken Beschwerden wird eiligster Krankenhausbesuch(mit Operation) empfohlen. Oder in anderen Worten, die abgedrückten Nerven heilen dann nie wieder, falls nicht sofort operiert wird.

Bekommst du jetzt eine Reha oder eine Operation?
Deine neueren Beschwerden könnten das natürlich wieder ändern.

Wenn eine Reha ausreicht, um beschwerdefrei zu werden, kannst Du zufrieden sein.
Wenn du eine Bandscheiben-OP gut überstehst, glaub ich auch.
Nach einer solchen OP kommt auch eine Art Reha.(mein ich)

Das mit der Rente ist vielleicht etwas voreilig, aber da kannst du ebenso einmal den Arzt befragen, nicht andere Internetuser.
Deine Rente wird nur ein mäßiges Trostpflaster sein, wenn der Rücken kaputt ist.

Wegen Autofahren, das ist etwas spezial.
Sind die Sitze gut? Neigst Du vielleicht dazu, zu schnell auszusteigen? Das gibts auch mit „zu schnell aus dem Bett aufstehen“ usw…
Ein paar Kilo im Kofferraum können den Federungskomfort verbessern.
Ebenso, wie ich empfehle, den Rücken immer warm zu halten, damit er nicht verkrampft.

MfG

Hinweis: Ich bin kein Arzt.

Hallo,

Wenn eine Reha ausreicht, um beschwerdefrei zu werden, kannst
Du zufrieden sein.
Wenn du eine Bandscheiben-OP gut überstehst, glaub ich auch.
Nach einer solchen OP kommt auch eine Art Reha.(mein ich)

Das ist zumindest möglich. Nennt sich dann Anschlussheilbehandlung. Bei dieser Geschichte fährt man auch in Rehakliniken. Nur das Genehmigungsverfahren läuft anders (einfacher für den Patienten)und schneller.

Das mit der Rente ist vielleicht etwas voreilig, aber da
kannst du ebenso einmal den Arzt befragen, nicht andere
Internetuser.

Er hat von der Rentenversicherung im Bezug auf das Antragsverfahren für die Reha gesprochen. Die wird dann wohl in seinem Falle der Kostenträger sein. Hat so nix mit frühzeitiger Rente zu tun.

VG
Monroe

Hallo
Wegen dem Harndrang, probier doch einfach mal, „ob was kommt“.
Wenn nicht, ist es eine Reizung oder Irritation.
Ich meine, das hat nur indirekt etwas mit Psyche zu tun, eher
etwas mit Reflexen usw…
Der Facharzt wäre der Neurologe, nicht der Psychologe.
Neurologen sind auch an entsprechenden Operationen beteiligt.

Nein, eigentlich kommen nur ein paar Tropfen. Mir ist noch etwas wesentliches eingefallen. Ich war am Sonntag im Thermalbad. Könnte u.U. auch sein, dass ich mich da etwas an der Blase verkühlt habe und daher nun ein leichtes Brennen verspüre. Das Wasser kann ich bis jetzt aber noch halten. Das ist nicht das Problem. Wahrscheinlich horch ich wirklich zu viel in mich rein und bilde mir ein es hätte was mit dem Vorfall zu tun!

Wenn da tatsächlich etwas durch die ausgetretene Bandscheibe
abgedrückt wird, hast du eine Lähmung bzw. neurologische
Erscheinung und machst dann nachts evtl. auch ins Bett. Mit
diesen neueren Beschwerden würde ich einen Arztbesuch nicht
aufschieben.
Bei entsprechend starken Beschwerden wird eiligster
Krankenhausbesuch(mit Operation) empfohlen. Oder in anderen
Worten, die abgedrückten Nerven heilen dann nie wieder, falls
nicht sofort operiert wird.

Das hat mir der Arzt auch gesagt. Daher höre ich ja nun auch zu sehr in mich hinein. Ein kleiner Teufelskreis.
Er hat verschiedene Test gemacht. Reflexe und so. Konnte aber nichts feststellen. Er war aber aufgrund des MRT-Bildes erstaunt, dass ich überhaupt noch Laufen könne und dazu noch fast schmerzfrei bin.

Bekommst du jetzt eine Reha oder eine Operation?
Deine neueren Beschwerden könnten das natürlich wieder ändern.

Der Antrag für die ambulante Rega geht Morgen an die Rentenversicherung raus. Mal sehen wie lang das dauert bis er durch ist.

Wenn eine Reha ausreicht, um beschwerdefrei zu werden, kannst
Du zufrieden sein.
Wenn du eine Bandscheiben-OP gut überstehst, glaub ich auch.
Nach einer solchen OP kommt auch eine Art Reha.(mein ich)

Das mit der Rente ist vielleicht etwas voreilig, aber da
kannst du ebenso einmal den Arzt befragen, nicht andere
Internetuser.
Deine Rente wird nur ein mäßiges Trostpflaster sein, wenn der
Rücken kaputt ist.

Nein, ich hab keinen Rentenantrag gestellt. Die Rentenversicherung muß aber trotzdem über die Reha entscheiden. Bürokratie.

Wegen Autofahren, das ist etwas spezial.
Sind die Sitze gut? Neigst Du vielleicht dazu, zu schnell
auszusteigen? Das gibts auch mit „zu schnell aus dem Bett
aufstehen“ usw…
Ein paar Kilo im Kofferraum können den Federungskomfort
verbessern.
Ebenso, wie ich empfehle, den Rücken immer warm zu halten,
damit er nicht verkrampft.

Mein Fehler war, dass ich in eine enge Parklücke eingeparkt bin und dann die Tür nicht weit öffnen konnte um richtig auszusteigen. Beim Aussteigen muß ich mich dann so blöd verdreht haben, dass das Ziehen in der Wirbelsäule wieder angefangen hat. Das nächste Mal such ich mir nen größeren Parkplatz. Meine Gesundheit ist mir wichtiger als ein näherer Parkplatz.

MfG

Hinweis: Ich bin kein Arzt.

Hallo,

Da Du keine Lähmungserscheinungen und/ oder Blasenfunktionsstörungen (Blasenlähmung) hast würde ich mich an Deiner Stelle nicht zu schnell operieren lassen. Ohne neurologische Symptome reicht es meist aus - wie Deine Erfahrung beim ersten mal ja schon gezeigt hat - Physiotherapie zu machen. Hilfreich ist da oft auch ein Therapeut, der sich in der McKenzie-Methode auskennt. Danach ist oft keine OP nötig.

Grüße
Jessica

[MOD]: Vollzitat entfernt.
Bitte beachte die Netiquette,Satz 3 Pkt.7:
http://www.wer-weiss-was.de/content/netiquette.shtml
Danke!

was ich vergass zu schreiben ist, dass ich seit ich in den letzten 2 Wochen 3mal Durchfall hatte. Wenn ich abends meine Hauptmahlzeit des Tages zu mir nahm, bekam ich nach ca. 2Stunden Choliken und anschliessend Durchfall. Dies war immer dann der Fall wenn ich mich richtig satt gegessen hab (meist auch etwas darüber hinaus). Meist waren die Speisen auch fettiger Natur, also Pommes und so.
Ich hatte schon immer eine etwas empfindlichere Verdauung, aber nun befürchte ich das es auch eine Störung ausgelöst durch den Bandscheibenvorfall sein könnte. Stuhlgang ansonsten relativ normal. Also täglich, meist allerdings etwas flüssiger als noch vor einigen Wochen.

Kurz zusammengefasst was ich habe:

schwerer Prolaps L4/L5 (geht leicht nach links raus)
ca. alle 3-4 Tage Durchfall (stuhl sonst normal regelmäßig, etwas flüssiger als früher)
etwas größerer Harndrang (auch bei fast leerer Blase)
manchmal leichter Druck in der Prostata (im After)

Was ich nicht hab:

Schmerzen
Taubheitsgefühle
Lähmungen
Potenzprobleme
Probleme beim Wasserlassen
bin voll bewegungsfähig
kann gut laufen

Wer weiß da Rat? Können meine Probleme die Vorboten von der Blasen/Darmlähmung sein?