Grosser TFT an kleiner Grafikkarte

Hallo zusammen!

Mich würden 2 Dinge interessieren:
1.) Was bringt eigentlich ein Monitortreiber? Der Sinn eines Grafikkartentreibers ist mir schon klar und dessen Wirkung ist auch augenscheinlich sehr schnell erkennbar. Allerdings erkenne ich vor und nach der Installation von Monitortreibern keinen wirklichen Unterschied in der Bildqualität. Ausgenommen vielleicht eine zum Standardmonitor oder Plug-and-Play-Monitor etwas erweiterte Betriebsartenauswahl.

2.) Stimmt es, daß der Speicher der Grafikkarte eine Rolle für die Bildqualität hat? Bin stolzer Besitzer eines neuen tollen 19" TFT-Monitors von Belinea und möchte den an einem Sony-Notebook betreiben…Wermutstropfen: die eingebaute Grafikkarte sorgt zwar für ein brilliantes Bild am 15" Notebookschirm, aber bei voller Auflösung von 1280x1024 krieg ich kein annehmbares Bild am externen Monitor hin. Und da kann ich synchornisieren was und wie ich will…es bleibt immer etwas unscharf :frowning:
Woran liegts? (Monitortreiber von Belinea bereits installiert…deswegen die Frage oben!)

lg
Peter

Hallo zusammen!

Hallo Peter,

Mich würden 2 Dinge interessieren:
1.) Was bringt eigentlich ein Monitortreiber? Der Sinn eines
Grafikkartentreibers ist mir schon klar und dessen Wirkung ist
auch augenscheinlich sehr schnell erkennbar. Allerdings
erkenne ich vor und nach der Installation von Monitortreibern
keinen wirklichen Unterschied in der Bildqualität. Ausgenommen
vielleicht eine zum Standardmonitor oder Plug-and-Play-Monitor
etwas erweiterte Betriebsartenauswahl.

Der Monitortreiber besteht in der Regel auf einem *.inf File. Er beschreibt, um was für einen Monitor es sich handelt, welche Auflösungen und welche Bildwiederholfrequenzen unterstützt werden. Auf die Peroformance hat er meines Wissens nach daher keinen größeren Vorteil…

2.) Stimmt es, daß der Speicher der Grafikkarte eine Rolle für
die Bildqualität hat? Bin stolzer Besitzer eines neuen tollen
19" TFT-Monitors von Belinea und möchte den an einem
Sony-Notebook betreiben…Wermutstropfen: die eingebaute
Grafikkarte sorgt zwar für ein brilliantes Bild am 15"
Notebookschirm, aber bei voller Auflösung von 1280x1024 krieg
ich kein annehmbares Bild am externen Monitor hin. Und da kann
ich synchornisieren was und wie ich will…es bleibt immer
etwas unscharf :frowning:
Woran liegts? (Monitortreiber von Belinea bereits
installiert…deswegen die Frage oben!)

Bei alten Grafikkarten mit so ziwschen 4MB und 16MB war vom Speicher abhängig, welche „Auflösungen“ dort abgelegt werden konnten und dann auf dem Monitor ausgegeben wurden. Seit dem die Grafikkarten meistens deutlich mehr als 64 MB Speicher haben, spielt das weniger eine Rolle. Hier ist nun der RAMDAC (Digital Analog Converter) maßgebend. Allerding hast Du bei einem TFT normal eine Bildwiederholffrequenz von 60 Hz, daher sollte auch das unbedeutend sein.

lg
Peter

Gruß Jan

Hallo zusammen!

Hallo Peter,

Mich würden 2 Dinge interessieren:
1.) Was bringt eigentlich ein Monitortreiber? Der Sinn eines
Grafikkartentreibers ist mir schon klar und dessen Wirkung ist
auch augenscheinlich sehr schnell erkennbar. Allerdings
erkenne ich vor und nach der Installation von Monitortreibern
keinen wirklichen Unterschied in der Bildqualität. Ausgenommen
vielleicht eine zum Standardmonitor oder Plug-and-Play-Monitor
etwas erweiterte Betriebsartenauswahl.

Der Monitortreiber besteht in der Regel auf einem *.inf File.
Er beschreibt, um was für einen Monitor es sich handelt,
welche Auflösungen und welche Bildwiederholfrequenzen
unterstützt werden. Auf die Peroformance hat er meines Wissens
nach daher keinen größeren Vorteil…

Scheint mir auch so! Hab mir auch das .inf-File angeschaut…erklärt einiges! Damit ist auch klar, daß es eigentlich nix wirklich bringt!

2.) Stimmt es, daß der Speicher der Grafikkarte eine Rolle für
die Bildqualität hat? Bin stolzer Besitzer eines neuen tollen
19" TFT-Monitors von Belinea und möchte den an einem
Sony-Notebook betreiben…Wermutstropfen: die eingebaute
Grafikkarte sorgt zwar für ein brilliantes Bild am 15"
Notebookschirm, aber bei voller Auflösung von 1280x1024 krieg
ich kein annehmbares Bild am externen Monitor hin. Und da kann
ich synchornisieren was und wie ich will…es bleibt immer
etwas unscharf :frowning:
Woran liegts? (Monitortreiber von Belinea bereits
installiert…deswegen die Frage oben!)

Bei alten Grafikkarten mit so ziwschen 4MB und 16MB war vom
Speicher abhängig, welche „Auflösungen“ dort abgelegt werden
konnten und dann auf dem Monitor ausgegeben wurden. Seit dem
die Grafikkarten meistens deutlich mehr als 64 MB Speicher
haben, spielt das weniger eine Rolle. Hier ist nun der RAMDAC
(Digital Analog Converter) maßgebend. Allerding hast Du bei
einem TFT normal eine Bildwiederholffrequenz von 60 Hz, daher
sollte auch das unbedeutend sein.

Tja mein Notebook ist zwar noch keine 2 Jahre alt, aber dennoch hat die eingebaute ATI Rage Mobility nicht mehr als 8MB zu bieten :frowning:
Laut Angaben von Sony sollte damit 1280x1024 zumindest aber noch mit 24Bit Farbtiefe darstellbar sein (ists ganz offensichtlich auch…eben nur unscharf!)
Ich vermute allerdings das Problem der Unschärfe eher auf dem Gebiet der Synchronisation. Ich weiß zwar nicht genau, wie das Zusammenspiel zwischen Grafikkarte und Monitor abläuft, aber wenn der Monitor völlig selbständig vor sich hin „refreshen“ möchte gibts ein Synchronisationsproblem. Mir kommt nämlich vor, daß die Pixel, die die Grafikkarte liefert irgendwie nicht mit der Pixelmaske des Bildschirms zusammenpasst, d.h. die gelieferten Pixel irgendwie zwischen den real vorhandenen liegen. Ist das möglich? Wie kann man das beheben, bzw. besser synchronisieren?

lg
Peter

Hallo Namensvetter

1.) Was bringt eigentlich ein Monitortreiber?

Wie schon gesagt, ist das ja nur eine INF-Datei. Eigentlich eine Textdatei. Der Sinn ist, dass Dir Windows nur noch die Auflösungen und Bildwiederholfrequenzen zur Auswahl anbietet, die der Monitor auch beherrscht. Das war vor allem früher durchaus wichtig, da man sonst mitunter Gefahr laufen konnte, den Monitor z.B. mit einer zu hoch eingestellten Bildwiederholfrequenz zu beschädigen.

2.) Stimmt es, daß der Speicher der Grafikkarte eine Rolle für
die Bildqualität hat?

Der Speicher hat eher Einfluss darauf, welche Auflösung und welche Farbtiefe maximal nutzbar ist. Gemäss einem PC-Lexikon, das ich noch hier rumliegen habe, sind für 1280x1024 mit 24bit Farbtiefe 4MB Grafikspeicher erforderlich.

Bin stolzer Besitzer eines neuen tollen 19" TFT-Monitors von Belinea

Welche native Auflösung hat dieses Gerät? Besagte 1280x1024?

Wermutstropfen: die eingebaute
Grafikkarte sorgt zwar für ein brilliantes Bild am 15"
Notebookschirm, aber bei voller Auflösung von 1280x1024 krieg
ich kein annehmbares Bild am externen Monitor hin.

Am internen Display kann das Bild direkt vom Grafikchip digital ausgegeben werden. Der externe Ausgang kann da womöglich nicht ganz mithalten. Im weiteren kommt es allenfalls auch auf die Qualität des verwendeten Kabels an und darauf, welche Bildwiederholfrequenz Du einstellst. TFTs arbeiten meist mit 60Hz, mitunter ist das Bild aber mit 70Hz besser. Also ggf. mal testen.

CU
Peter

Hallo Peter,

einige Tips dazu:

erstens mal die neusten Treiber für den Grafikchip runterladen, da wirst du wahrscheinlich bei Sony fündig.

Dann noch den Monitor mal ohne den Laptopbildschrim betreiben, also nicht gleichzeitig beide (aus deinem Posting geht nicht hervor obs nicht schon so ist).

Die TFTs haben zwar ein autosync, aber das funktioniert eben in selten Fällen nicht gut.

Deshalb rate ich dir mal ein Monitortestprogramm zu benutzen z.B. den Nokia Monitortest

http://www.prad.de/download/ntest.zip

da hast du einige Testbilder, mit denen du die Einstellungen optimieren kannst.

Wichtige Einstellungen in deinem Fall sind sicher:

Phase und Clock, aber das musst du ausprobieren.

Ausserdem ist bei TFTs absolut wichtig, das horizontale und vertikale Grösse genau auf die Angezeigte Fläche passen, wenn auch nur ein kleiner schwarzer Rand irgendwo zu sehen ist, dann wirkt das beste Autosync nicht.

Viele Grüsse

Mike

Hallo Peter,

einige Tips dazu:

erstens mal die neusten Treiber für den Grafikchip
runterladen, da wirst du wahrscheinlich bei Sony fündig.

Hab ich ohnehin vor…

Dann noch den Monitor mal ohne den Laptopbildschrim betreiben,
also nicht gleichzeitig beide (aus deinem Posting geht nicht
hervor obs nicht schon so ist).

Beides probiert. Bilde mir ein, daß es fast noch besser ist, wenn das Notebook auch betrieben wird. Das möcht ich allerdings nicht immer…es sei denn im erweiterten Desktopmodus. Der läßt sich allerdings nur einstellen, wenn man für beide Monitore die gleiche Auflösung wählt…d.h. die kleinere Auflösung des Notebook limitiert :frowning:

Die TFTs haben zwar ein autosync, aber das funktioniert eben
in selten Fällen nicht gut.

Deshalb rate ich dir mal ein Monitortestprogramm zu benutzen
z.B. den Nokia Monitortest

http://www.prad.de/download/ntest.zip

da hast du einige Testbilder, mit denen du die Einstellungen
optimieren kannst.

Danke für den Link!

Wichtige Einstellungen in deinem Fall sind sicher:

Phase und Clock, aber das musst du ausprobieren.

Ja da hab ich schon herumprobiert. Bin aber nicht so ganz zufrieden damit.

Ausserdem ist bei TFTs absolut wichtig, das horizontale und
vertikale Grösse genau auf die Angezeigte Fläche passen, wenn
auch nur ein kleiner schwarzer Rand irgendwo zu sehen ist,
dann wirkt das beste Autosync nicht.

Ich dachte, die Größe bei AutomaticMode passt schon. Werds aber mal größer machen. Danke für den Tip!

lg
Peter

Hallo Namensvetter

Bin stolzer Besitzer eines neuen tollen 19" TFT-Monitors von Belinea

Welche native Auflösung hat dieses Gerät? Besagte 1280x1024?

Ja! Und die würde mir auch reichen, wenn sie sauber angezeigt werden könnte.

Wermutstropfen: die eingebaute
Grafikkarte sorgt zwar für ein brilliantes Bild am 15"
Notebookschirm, aber bei voller Auflösung von 1280x1024 krieg
ich kein annehmbares Bild am externen Monitor hin.

Am internen Display kann das Bild direkt vom Grafikchip
digital ausgegeben werden. Der externe Ausgang kann da
womöglich nicht ganz mithalten. Im weiteren kommt es
allenfalls auch auf die Qualität des verwendeten Kabels an und
darauf, welche Bildwiederholfrequenz Du einstellst. TFTs
arbeiten meist mit 60Hz, mitunter ist das Bild aber mit 70Hz
besser. Also ggf. mal testen.

In der Tat ist das Bild am Besten, wenn man die maximal mögliche Wiederholrate wählt (bei meinem Gerät sogar 75 Hz!). Allerdings ist das mitgelieferte Kabel ein ganz normal aussehendes dickes VGA-Kabel.
Gibt es abgesehen von Testbildern keine Synchronisationstools für Grafikchips und TFT Monitore?

Besteht die Chance, daß der Monitor an einer anderen Grafikkarte besser funktioniert? Hab leider keinen DesktopPC um es auszuprobieren, vor einem eventuellen Kauf hätte ich aber gerne eine berechtigte Vermutung, daß dies so ist.

Danke für die Tips und lg
Peter, Peter!

Moin

2.) Stimmt es, daß der Speicher der Grafikkarte eine Rolle für
die Bildqualität hat?

nicht wirklich.

Bin stolzer Besitzer eines neuen tollen
19" TFT-Monitors von Belinea

Gibt mal die genaue Produktbezeichnung an.

Wermutstropfen: die eingebaute
Grafikkarte sorgt zwar für ein brilliantes Bild am 15"
Notebookschirm, aber bei voller Auflösung von 1280x1024 krieg
ich kein annehmbares Bild am externen Monitor hin.

DVI oder VGA-Anschluss am Notebook ?

cu

Bin stolzer Besitzer eines neuen tollen
19" TFT-Monitors von Belinea

Gibt mal die genaue Produktbezeichnung an.

Belinea 101910

Wermutstropfen: die eingebaute
Grafikkarte sorgt zwar für ein brilliantes Bild am 15"
Notebookschirm, aber bei voller Auflösung von 1280x1024 krieg
ich kein annehmbares Bild am externen Monitor hin.

DVI oder VGA-Anschluss am Notebook ?

VGA!
Kann es sein, daß der DAC bei einer „schmalbrüstigen“ Grafikkarte mit den geforderten Sync-Frequenzen des Monitors nicht mehr mitkommt?

lg
Peter

Moin

Kann es sein, daß der DAC bei einer „schmalbrüstigen“
Grafikkarte mit den geforderten Sync-Frequenzen des Monitors
nicht mehr mitkommt?

Ja, es liegt zum grössten Teil am RAMDAC der Karte, aber auch an der Stromversorgung von Laptops im Allgemeinen (und dem VGA-Kabel). Teste mal die Einstellung:

1280x1024 x 50Hz x 24Bit.

Das ist die RAMDAC-freundlichste Einstellung die der Monitor sauber darstellen kann.

Einmal an einem Desktop testen würd ich aber in jedem Fall, es kann ja auch ein Fehler am TFT sein.

cu

Hi peter,

ich hab mal die postings überflogen.

Da du mit dem tft-monitor-treiber vom notebook-tft fährst könnts an diesem liegen, dass dein bild nicht scharf wird.

Mir ist aufgefallen, dass beim tft der originale monitortreiber sehr viel einfluss auf die qualität des bildes hat. Zumindest bei meinem 19er (samsung syncmaster 191T) hat sich das bild sehr verbessert nach installation des beiliegenden treibers.

Jedoch würd ich an deiner stelle auch mal die „auto“-taste am tft ausprobieren. Oft behebt diese taste qualitätsprobleme mit einem kurzen „fingerzeig“.

Die bildwiederholfrequenz sollt eigentlich bei einem tft nichts bewirken. Beim 15er den ich in der firma hab, wirds bild sogar schlechter, wenn ich auf 75 hz fahr. Beim 19er bleibt die qualität gleich.

lg,
fred

Hi peter,

ich hab mal die postings überflogen.

Da du mit dem tft-monitor-treiber vom notebook-tft fährst
könnts an diesem liegen, dass dein bild nicht scharf wird.

Mir ist aufgefallen, dass beim tft der originale
monitortreiber sehr viel einfluss auf die qualität des bildes
hat. Zumindest bei meinem 19er (samsung syncmaster 191T) hat
sich das bild sehr verbessert nach installation des
beiliegenden treibers.

Interessant! Bei mir jedenfalls ists egal, ob ich Standardmonitor oder den Richtigen einstelle.

Jedoch würd ich an deiner stelle auch mal die „auto“-taste am
tft ausprobieren. Oft behebt diese taste qualitätsprobleme mit
einem kurzen „fingerzeig“.

Na also das war klarerweise das erste, was ich probiert hab. Wenns damit gelöst wäre, würde ich hier gar nicht auftauchen!

Die bildwiederholfrequenz sollt eigentlich bei einem tft
nichts bewirken. Beim 15er den ich in der firma hab, wirds
bild sogar schlechter, wenn ich auf 75 hz fahr. Beim 19er
bleibt die qualität gleich.

Auch das ist interessanterweise anders als bei meinem.
Wie gesagt hat die Frequenz bei mir schon einen starken Einfluss.
Glaub jetzt auch zu wissen worans liegt:
Die Grafikkarte schafft nur 74Hz bei maximaler Auflösung…der Monitor ist allerdings spezifiziert auf 75Hz! Gibt Leute, die behaupten, daß ein TFT nur in einer Einstellung gut läuft…in der Spezifizierten!
Damit muss ich mich mit dem Notebook wohl endgültig geschlagen geben :frowning:

lg
Peter

Kann es sein, daß der DAC bei einer „schmalbrüstigen“
Grafikkarte mit den geforderten Sync-Frequenzen des Monitors
nicht mehr mitkommt?

Ja, es liegt zum grössten Teil am RAMDAC der Karte, aber auch
an der Stromversorgung von Laptops im Allgemeinen (und dem
VGA-Kabel). Teste mal die Einstellung:

1280x1024 x 50Hz x 24Bit.

Danke für den Tip! Fürchte aber, daß meine Grafikkarte die Einstellung nicht liefern kann. Denke, daß sie erst bei 60Hz anfängt aber werd sicher noch nachschauen!

Das ist die RAMDAC-freundlichste Einstellung die der Monitor
sauber darstellen kann.

Einmal an einem Desktop testen würd ich aber in jedem Fall, es
kann ja auch ein Fehler am TFT sein.

Das wär ja schrecklich…wohl aber nicht unmöglich :frowning:
Aber die Gewißheit würde da wohl den Aufwand rechtfertigen (hab leider keinen Desktop zuhause.

lg
Peter