Hallo,
in praktisch jedem (Hollywood-)Film, der eine geschlossene Abteilung der Psychiatrie zeigt, gibt es
den „prototypischen Irren“ mit seinem „befremdlichen“ Lachen. Tritt dieses Lachen ohne ersichtlichen Grund (für andere) real häufiger bei psychisch Kranken auf und wenn ja, gibt es dafür bekannte Gründe ?
Gruss
Enno
Hi Enno
Die Autoren oder Filmemacher beziuehen sich anscheinend grundsätzlich auf die Dissoziation, also das Nicht-Zusammenpassen von Gefühl und Ausdruck (Mimik etc) bei bestimmten Psychosen wie z.B. Schizophrenie, manisch-depressive Erkrankungen, schizoaffektive Psychosen usw.
Dabei verfallen diese Filmemacher leider „allzugern“ in Klischees oder kleben an Manierismen (die sie schon woanders gesehen haben).
Mich persönlich stört ebenfalls das häufige „Abkupfern“ von „irren“ V erhaltensweisen. Hier erkennt man halt auch manchmal den Unerschied zwischen einem „besonderen“ Film und einem der üblichen B-Pictures.
Gruß, Branden
Hallo Branden,
Hier erkennt man halt auch manchmal
den Unerschied zwischen einem „besonderen“ Film und einem der
üblichen B-Pictures
Hast du mal ein Beispiel für einen besonderen Film? Mir will gerade keiner einfallen, entweder es ist relativ kitschig (Rainman) oder das „Opfer“ ist ständig irgendwo zwischen chemischer Keule und Elektroschockgerät unterwegs. Und Wag the Dog zählt nicht 
Gruss Jan
völlig offtopic *muss gerade an Christine S. aus DD denken, weiss jemand ob die rausgeflogen ist?*
Huhu!
Hast du mal ein Beispiel für einen besonderen Film? Mir will
gerade keiner einfallen, entweder es ist relativ kitschig
(Rainman) oder das „Opfer“ ist ständig irgendwo zwischen
chemischer Keule und Elektroschockgerät unterwegs. Und Wag the
Dog zählt nicht 
Mir fällt gerade spontan „Mystery Science Theatre 3000“ ein … der ist auf jeden Fall besonders.
(Auch wenn darin der Fiesling irre lacht.)
(Völlig offtopic und so, aber ich habe ihn in den letzten 2 Tagen zweimal gesehen, und normalerweie überlege ich es mir 2x ob ich einen Film überhaupt sehe.)
Grüßlis!
Scrabz aka Philipp.
Hallo Jan
Hast du mal ein Beispiel für einen besonderen Film? Mir will
gerade keiner einfallen, entweder es ist relativ kitschig
(Rainman)
Alles richtig. Wenn wir das „irre Lachen“ mal rausnehmen (denn da wäre ich nun wohlüberfragt, da fiele mir gar kein guter Film ein, allerhöcshtens COBRA VERDE von Werner Herzogmit einem alten, aber wundervoll authentischen Klaus Kinski)dann würde ich als psychologisch gutgemachten Film z.B. „Von Angesicht zu Angesicht“ von Ingmar Bergmann nennen, wo eine Psychiaterin selber psychisch erkrankt. Sehr lange her, dass ich den im Kino sah, aber war eben gut.
Mittelgute Filme wie „Einer flog übers Kuckucksnest“ - da ist viel „verschenkt“ worden des kitschigen american way of life wegen und der Alibi-Indianer macht es nicht besser, obwohl die Stationsatmo sehr echt rüberkam - gibt es einige, schlechte en masse. Die schlechtesten sind natürlich die, wo amateurhaft und reißerisch ein Psychoanalytiker gezeigt wird, der eher ein Mr.Hyde-Typ ist.
Gruß, Branden
völlig offtopic *muss gerade an Christine S. aus DD denken,
weiss jemand ob die rausgeflogen ist?*
keine Ahnung
Hi,
eine schlimme Lache gab´s auch mal in „Dirty Harry“, Teil weiss ich nicht. Der Bösewicht ( schlimmer Irrer ) sitzt auf dem Dach und ballert die Leuchtreklamen um Eastwood herum kaputt.
Lange her, aber hängen geblieben.
Ciao
Bj
Hast du mal ein Beispiel für einen besonderen Film? Mir will
gerade keiner einfallen, entweder es ist relativ kitschig
(Rainman) oder das „Opfer“ ist ständig irgendwo zwischen
chemischer Keule und Elektroschockgerät unterwegs. Und Wag the
Dog zählt nicht 
Mir fällt gerade spontan „Mystery Science Theatre 3000“ ein
… der ist auf jeden Fall besonders.
(Auch wenn darin der Fiesling irre lacht.)
(Völlig offtopic und so, aber ich habe ihn in den letzten 2
Tagen zweimal gesehen, und normalerweie überlege ich es mir 2x
ob ich einen Film überhaupt sehe.)
Grüßlis!
Scrabz aka Philipp.
Hallo,
Danke - für den Fall, daß dies häufiger im „RL“ auftauchen würde, schwebte mir als mögliche Erklärung vor, daß der Betroffene seine widersprüchlichen und abwegigen Gedankengänge evtl. noch selbst reflektieren kann und sich sozusagen über diese amüsiert.
Gruss
Enno
Hallo Branden,
wie würdest du eigentlich den Film „Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen“ einordnen oder z.B. (derzeit noch filmlos, glaube ich) von M. Cardinal der „Schattenmund“?
Viele Grüße
Hermann
PS:
Gell, da staunst du, was der PCler alles für Bücher gelesen hat?!