Gründung einer Limited, was ist zu beachten?

Im Rahmen eines Projektes ist eine Firma (hypothetisch) zu gründen.

Momentan steht die Gründung einer Limited zu Debatte, was der GmbH gegenüber finazielle Vorteile hat.
Andererseits gibt es da sehr viele rechtliche Fallstricke.

Hat jemand hier vielleicht eine Limited gegründet und könnte mir da mit Informationen und Tipps aushelfen.

Dadurch, dass die Firma nur auf dem Papier gegründet wird, werden sich wohl kaum ernsthaft engagierte Vertragspartner (auch als Vertreter in England) finden.

Aber wenn hier jemand bereit wäre auszuhelfen oder jemand Informationsquellen zu nennen, wäre das schon eine große Hilfe.

Hallo erstmal.

Im Rahmen eines Projektes ist eine Firma (hypothetisch) zu
gründen.

Momentan steht die Gründung einer Limited zu Debatte, was der
GmbH gegenüber finazielle Vorteile hat.

Welche sich aber amortisieren werden.

Andererseits gibt es da sehr viele rechtliche Fallstricke.

Allerdings…

Hat jemand hier vielleicht eine Limited gegründet (1.)und könnte
mir da mit Informationen und Tipps aushelfen(2.).

1.Nein
2.Ja, siehe u.a. http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/17.06.2005/1852…
oder jurablogs.com - suche nach Limited (man muss das Ganze ja auch mal positiv beleuchten, z.B. mit http://www.go-limited.de :wink: )

HTH
mfg M.L.

Danke schonmal für Deine Anmerkungen.
Ich werde mir gleich mal die Links zu Gemüte führen.

Problem bei der GmbH ist, dass der Rahmen für das Projekt nur 25.000 € Vermögen vorsieht.
Die würden dann ja komplett für die Stammkapitaleinlage benötigt werden und nicht mehr zur Anschaffung von Arbeitsmaterialien zur Verfügung stehen.
Natürlich muss ein theorethischer Kredit aufgenommen werden, allerdings ließe sich die Höhe durch eine Limited vielleicht verringern.

Ich werde mir erstmal die Links anschauen.

Hallo!

Momentan steht die Gründung einer Limited zu Debatte, was der
GmbH gegenüber finazielle Vorteile hat.

Bisher glaubte ich, Gründung und laufende Verwaltung einer britischen Ltd. seien im Vergleich zur GmbH nicht nur komplizierter, sondern auch noch teurer. Nun erzählst Du von finanziellen Vorteilen der Ltd. gegenüber einer GmbH. An welcher Stelle habe ich den Vorteil einer Ltd. übersehen?

Neugierig
Wolfgang

Hallo,

Problem bei der GmbH ist, dass der Rahmen für das Projekt nur
25.000 € Vermögen vorsieht.
Die würden dann ja komplett für die Stammkapitaleinlage
benötigt werden und nicht mehr zur Anschaffung von
Arbeitsmaterialien zur Verfügung stehen.

vielleicht solltest Du Dir erst einmal die Grundzüge der Buchführung zu Gemüte führen, bevor Du eine Gesellschaft gründest. Das, was Du im vorstehenden Artikel von Dir gegeben hast, deutet jedenfalls darauf hin, daß Du davon keine Ahnung hast, was im Grunde ein bißchen wenig ist.

Gruß,
Christian

Nun, der finazielle Vorteil liegt darin, das theorethisch 1 Pfund als Stammkapitaleinlage ausreichend sind.
Das ist schon ein großer Unterschied zu 25000 Euro!

Weiterhin sagt ja die Projektvorgabe, das Eigenkapital in Höhe von 25000 Euro vorliegt.
(Wohl um ausreichend Stammkapital für eine GmbH-Gründung zu haben.)
Das Gänge ja dann nur für die Stammkapitaleinlage komplett drauf und könnte nicht mehr zur Anschaffung von Büro- und Arbeitsmitteln verwendet werden.
(Man könnte Immobilien zur Nutzung und als Wertahnlage dafür erwerben, aber ich denke da kommt man mit 25000 Euro schon nicht weit und soweit ich weiß, darf die Stammkapitaleinlage auch nur zu einem gewissen Anteil Immobilien und ähnliches beinhalten.)

Das, was Du im vorstehenden Artikel von Dir gegeben
hast, deutet jedenfalls darauf hin, daß Du davon keine Ahnung
hast, was im Grunde ein bißchen wenig ist.

Da hast Du ziemlich recht (und ich stehe dazu), ich kenne nur die absoluten Grundlagen und selbst das nur eher zufällig (und die bräuchten dringend eine Auffrischung).
Aber, wie gesagt soll (laut Projektbeschreibung) „nur“ eine theorethiche Frima gegründet und geplant werden, also alles nur „auf dem Papier“.
Ich habe mir das Projekt weder ausgedacht noch selbst aufgehalst, es ist nunmal einfach eine meiner Aufgaben in den kommenden Wochen.
Das ist meines Erachtens ziemlich wenig Zeit um das ganze in allen relevanten Details zu durchdenken, zumal ich genügend andere Aufgaben zu bewältigen habe, die alleine schon meinen Tagesablauf füllen.

Aber ich will nunmal das bestmögliche daraus machen.

Ich denke doch, da es sich nur eine Gründung handelt, sollten Buchführungskenntnisse eher nebenrangig (schreibs mir, wenn ich mich täusche!) sondern eher die rechtlichen Grundlagen und die Vorraussetzungen für die einzelnen Rechtsformen von Bedeutung sein, oder?

Vielen Dank übrigens auch an K.Z. für seinen Literatur-Hinweis.

Hi THovan,

Nun, der finazielle Vorteil liegt darin, das theorethisch 1
Pfund als Stammkapitaleinlage ausreichend sind.
Das ist schon ein großer Unterschied zu 25000 Euro!

lies bitte mal:
http://www.kanzlei-arndt.com/themaseptember2005dieen…
unter Punkt „Schlusshinweise“

Das Gänge ja dann nur für die Stammkapitaleinlage komplett
drauf und könnte nicht mehr zur Anschaffung von Büro- und
Arbeitsmitteln verwendet werden.

Das steht genau wo? Bisher war ich immer der Meinung, das Stammkapital sei genau dafür da.

mfg Ulrich

Guten abend,

Da hast Du ziemlich recht (und ich stehe dazu), ich kenne nur
die absoluten Grundlagen und selbst das nur eher zufällig (und
die bräuchten dringend eine Auffrischung).

entschuldige bitte, falls meine Formulierung etwas grob war, aber da sprach das Entsetzen aus mir.

Das eingezahlte Stammkapital ist natürlich nicht weg, sondern steht voll und ganz für die ersten Auszahlungen zur Verfügung. Das Gründung läuft so ab, daß Du - neben einigen anderen Schritten - das notwendige Stammkapital auf ein Konto auszahlst. Dann erhälst Du eine Bestätigung, daß der Betrag von x auf dem Gesellschaftskonto eingegangen ist und zur vollen und alleinigen Verfügung der Gesellschaft steht. U.a. damit dackelst Du dann zum Registergericht und beantragst die Eintragung.

Anschließend sind die 25.000 Euro natürlich immer noch auf dem Konto und können für Büromaterial oder was auch immer ausgegeben werden. Das Stammkapital an sich ist letztlich nur ein Buchungsposten, die Musik spielt auf der Aktivseite der Bilanz, dort befindet sich das Vermögen und eben auch das Guthaben.

Ich denke doch, da es sich nur eine Gründung handelt, sollten
Buchführungskenntnisse eher nebenrangig (schreibs mir, wenn
ich mich täusche!) sondern eher die rechtlichen Grundlagen und
die Vorraussetzungen für die einzelnen Rechtsformen von
Bedeutung sein, oder?

Grundlagen der Buchführung sind entscheidend. Nichts ist schlimmer, als wenn man erst später schmerzhaft feststellt, daß man mit Gewinn keine Rechnungen bezahlen kann.

Gruß,
Christian

Danke für diesen Hinweis (auch an Ulrich Trettner.

Unter diesem Gesichtspunkt wird die Entscheidung über die Rechtsfrom wahrscheinlich zugunsten der GmbH fallen.

Der Projektbetreuer hatte (auch auf konkretes Nachfragen) erklärt, dass das Stammkapital höchstens in Werte ohne starke Wertminderung (wozu ich Büromaterial/-einrichtung und Technik, speziell Computer, nicht gerade zähle), die rasch in liquide Finanzmittel getauscht werden können investiert werden darf.

Das war dann wohl eine fehlinformation.

Hallo,

Der Projektbetreuer hatte (auch auf konkretes Nachfragen)
erklärt, dass das Stammkapital höchstens in Werte ohne starke
Wertminderung (wozu ich Büromaterial/-einrichtung und Technik,
speziell Computer, nicht gerade zähle), die rasch in liquide
Finanzmittel getauscht werden können investiert werden darf.

nicht dürfen ist durchaus falsch, aber natürlich ist es nicht empfehlenswert, daß komplette Eigenkapital/die komplette Liquidität für Büromaterial zu verheizen aber das ist ja für Privatpersonen auch nicht empfehlenswert.

Gruß,
Christian